Duschtrennwand: Wasserflecken entfernen

Wir haben sehr kalkhaltiges Wasser. Bisher lief das bei uns so: Nach dem Duschen die Glasflächen der Duschtrennwand sofort mit einer Gummilippe abziehen. Da trotzdem Ränder bleiben, alle paar Wochen mal mit Essigreiniger (weil biologisch am korrektesten) die Kalkrückstände beseitigen.

Jedoch: Mit der neuen Duschtrennwand kam auch ein neues Weltbild. Der Hersteller der Duschkabine ist ein großer „Mr. Proper“-Fan und teilt dies in der Reinigungsanleitung auch immer wieder mit. Dort schreibt er:

Duschkabinenreinigung

Um kurz danach noch darauf hinzuweisen:

Duschkabinenreinigung

Also keine Essigreiniger. Hmmm…
Da stehen wir also. (Unvermeidbare) Kalkflecken auf den Glasflächen unserer Duschabtrennung und Herstellerwarnungen in der Hand, die quasi alles ausschließen, mit dem man solche Flecken wieder entfernen kann. Außer Meister Propper.

Marketing-Gag? Oder ernst zunehmende Warnung vor Essigreinigern?

Wie handhaben andere Häuslebauer und/oder Warm- bzw. Kaltduscher so etwas?

Erste Jahresendabrechnung: Wasser / Abwasser

DuschenJetzt ist sie da, die Abrechnung über den Wasserverbrauch unseres ersten kompletten Jahres. Leider haben wir keine echten Vergleichswerte, denn in unserer bisherigen Mietwohnung wurden die tatsächlichen Verbrauchswerte durch Verklausulierungen und Umlagen weitestgehend verschleiert.

74 m³ haben wir im ersten Jahr verbraucht, und wir haben keine Ahnung, ob das ein normaler oder ein zu hoher Verbrauch für einen Zweipersonenhaushalt ist. Was verbrauchen andere Häuslebauer denn so?

Wasser und Abwasser zusammen ergeben hier Gesamtkosten in Höhe von rund 370 Euro. Das relativiert die Diskussion um Kosteneinsparungen mit Wassersparduschköpfen. Wenn ich mal mutmaße, dass 10% des Wasserverbrauchs weggeduscht werden, dann muss so ein Duschkopf bei realistischen 30% Wassereinsparung mindestens 5 Jahre im Einsatz sein, bevor er seine Anschaffungskosten wieder eingespielt hat. Und bei unserem kalkhaltigen Wasser schafft ein solcher Duschkopf keine 5 Jahre 😉

[Bildquelle: Stratego]

Es wird weiter abgemahnt…

Die Sache ist bizarr, sie wird jedoch noch viel bizarrer: Der Fotograf der Kochbuchseite, die mich vor einigen Wochen abgemahnt hat, hat auch andere Seiten abgemahnt. Soweit ist die Geschichte bekannt.

In der Zwischenzeit ist er dazu über gegangen, nicht mehr nur die Seiten abzumahnen, die seine Bilder einsetzen, jetzt lässt er auch Blogs abmahnen, in denen Kommentare rund um die Brötchen-Affäre geschrieben wurden, die ihm allem Anschein nach nicht gefallen.

Maingold hat es nun schon zum zweiten mal erwischt (1|2). Die Auswirkungen sind unglaublich: In den meisten Blogs, die über Kochbuchabmahnungen diskutieren, werden nun Namen gexxxxt. Freie Meinunxxxäußerung, sozusagen.

Meiner Meinung nach (< –auch so eine Auswirkung dieser Abmahnwelle) ist das krank. Da geht einer aggressiv (wenn auch vermutlich zurecht) gegen die Verwendung seiner Bilder vor und schießt weiter, nachdem sich die Öffentlichkeit damit beginnt, über ihn zu diskutieren. In meinen Augen könnte das auch bedeuten: Da kann jemand die Konsequenzen seines Handelns nicht ertragen, nachdem er andere mit den Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert hat.

Die neuerliche Abmahnrunde geht bereits wieder als Aufschrei durch die Bloggosphäre. Via: alleswasbewegt | XSBlog | koh-phangan.de | viertelberliner | jovelblog | und viele, viele mehr…
Hinter den Kulissen formiert sich derweil Widerstand.

Dreckige Fassade (vor 3 Wochen gestrichen)

Schmutzige Fassade - Tower of Terror (Paris)In meiner Eigenschaft als Teammitglied von DLP.info war ich vor kurzem mal wieder in den Walt Disney Studios unterwegs. Dort entsteht derzeit die neue Attraktion „Tower of Terror„.

Und während wir hier noch leise vor uns hinheulen, weil unserer Fassade nach anderthalb Jahren nicht mehr blütenweiß aussieht (OK, OK, …wir heulen nicht), gibt man sich dort die größte Mühe, um die Betonfassade vom ersten Tag an richtig schmuddelig aussehen zu lassen.

Gut gelungen, wie ich finde.

Duschblog.de wird eingestellt

Duschradius - DuschgestängeSchade, ich hatte mich schon so dran gewöhnt:

Ziemlich genau ein Jahr lang habe ich hier immer wieder mal über die letzte verbliebene Reklamation nach Fertigstellung unseres Hauses berichtet: Die Tatsache dass der Radius von Duschwanne und Duschkabine nicht zusammen passten.

In der Zwischenzeit gab es auch haufenweise sichtlich betroffene Handwerker, die vor unserer Dusche standen, mit dem Kopf schüttelten und „Nee, das passt wirklich nicht“ sagten. Gelöst hat das Problem jedoch niemand. „Da kann ich leider auch nichts machen.

Der Hersteller schob es auf den Zwischenhändler, der wiederum auf das Hausbauunternehmen und das erneut auf der Hersteller. Reklamationsringelrein, sozusagen. „Duschblog.de wird eingestellt“ weiterlesen

Das schmalste Haus Europas

Schmales HausBjoern Siemsen ist Architekt. Und zwar einer, der nach Herausforderungen sucht. Seine gegenwärtige Herausforderung ist sein eigenes neues Zuhause.

In Kiel hat er vor, auf nur 20 Quadratmetern Grundfläche ein sechsgeschossiges Haus in eine keilförmige Baulücke zu setzen, die an der engsten Stelle gerade mal 80 Zentimeter breit ist.

Glaubt man der Süddeutschen, wird das Haus im Sommer fertig.

[Via Fairylane’s Blog. Bildquelle: wubwien]

Lichtschächte: Optische Täuschung

Schatten am LichtschachtLetztes Jahr hatte ich mich darüber gewundert, dass die Fassade im Bereich der Lichtschächte so schnell eindunkelt. Damals machte ich die Auslässe von Lüftung und Wärmepumpe dafür verantwortlich.

Sicher, dort grauen Lichtschächte etwas schneller ein. Dieses Jahr weiß ich jedoch, dass Wände über Lichtschächte an den meisten Häusern dunkel aussehen, wenn es geschneit hat. Drumherum liegt nämlich der Schnee und reflektiert. Auf Höhe des Lichtschachtes nicht, was zu einem dunkleren Eindruck führt.

Zu der Erkenntnis kam ich allerdings erst vor ein paar Minuten, als ich mich heftig darüber wundern mußte, warum der gerade mal 2 Wochen alte Putz unseres Nachbarn auch bereits dunkle Schatten über dem Lichtschacht aufweist.

Unabhängig davon: Es schneit! -juppiiiieh!-

„Ich möchte einbrechen“

Ein Blick in die Refers dieses Blogs fördert teilweise skuril anmutende Google-Suchanfragen zutage:

ich möchte einbrechen“ – diese Suchanfrage hat gerade eben einen Gast zu uns auf den Hausbaublog geführt.

Ist das die Suche nach einem Ausbildungsplatz, oder handelt es sich hier um einen Selbstmörder auf der Suche nach einem zugefrorenen See?