Heute fiel mir zufällig eine Simulation in die Hände, die wir in einer sehr frühen Planungsphase mal in einem 3D-Programm zusammen geschraubt haben. Eigentlich war das damals schon recht nah dran. Abgesehen davon dass wir seinerzeit noch dachten, wir könnten uns eine Doppelgarage leisten 😉

Einmal Küche bitte. Und ein Haus.
„Wieso kostet ein Haus eigentlich so viel Geld?“
Ehrlich gesagt haben wir uns das vor der Vertragsunterzeichnung gleich mehrfach gefragt.
Wer sich mit dem Gedanken an einen Hausbau trägt wird sicher über die eine oder andere Werbebotschaft aus der Kategorie „Heute alles besonders billig“ stolpern. Dennis hat heute einen ganz besonderen Kandidaten aus dieser Rubrik aufgetan: Unterschichtenfernsehenfertighäuser.
„Wieso kostet eine Küche eigentlich so viel Geld?“
Dass Häuser nun mal mehr kosten als in Prospekten versprochen wird, damit haben wir uns abgefunden. Dass Küchen aber derartig viel kosten, das macht uns immer noch zu schaffen.
Im Verhältnis kostet eine Küche vergleichsweise viel, wenn man sich anschaut, dass der größte Teil der gelieferten Küchenelemente aus Formteilen besteht und vor Ort mit wenige Personalaufwand zusammen gesetzt wird. Je länger wir mit ansehen, wie viel Arbeit unsere Hausbauer für den vereinbarten Kaufpreis abliefern, umso grausiger wird es uns bei dem Gedanken daran, was die Küche kostet und wie schnell sie geliefert und zusammen geschustert sein wird.
Geht es nur uns so?
Happy Dusch End
Nachdem die Planung unserer Dusche mächtig in die Hose ging und wir unseren Wunsch nach einer einzelnen Flügeltür nun leider doch nicht realisieren können, haben wir eine Alternative von unserem Hausbauunternehmen vorgeschlagen bekommen. Der Ersatz besteht aus einer Schiebetürlösung. Der neue Duschkabinenaufbau ist teurer als der ursprünglich geplante, unsere Hausbauer stellen uns den Mehrpreis jedoch nicht in Rechnung. Am Freitag werden wir uns die neue Lösung im Bemusterungshaus mal vor Ort ansehen.
Einerseits ganz nett, dass wir den Aufpreis geschenkt bekommen.
Andererseits: Wenn wir einem Aufzahlungsbetrag dafür bekommen hätten, dann hätte ich wohl eine Rechnung für die sinnlosen Strecken und Zeiten geschrieben, die wir für die Planung des ersten „Schildbürgerstreiches“ investiert haben.
Wir sind schon gespannt darauf zu sehen, wie die neue Wasserbox in Natura aussieht.
Hoffentlich klappt’s rechtzeitig mit der Oma…
Ob ernst gemeint oder nicht: Lesenswert ist er allemal, der Beitrag auf Bau.de.
Da werden Erinnerungen wach an Zeiten, in denen wir naiv durch Musterhausausstellungen gepilgert sind und praktisch jeden Anbieter gefragt haben, wie schnell er sein Haus denn liefern kann und wann wir einziehen können. Ich kann mich noch lebhaft erinnern, dass die meisten „4 Monate, wenn Sie heute noch unterschreiben“ geantwortet haben.
In Wirklichkeit werden bei uns zwischen Beginn der ersthaften Raumplanungen und dem Einzug (wenn alles klappt) ca. 10 Monate vergangen sein. 10 Monate, die allerdings wie im Flug vergingen…
Der richtige Zeitpunkt?
Auf Anraten unseres Bauherrenberaters vom Bauherrenschutzbund haben wir vor, einen zweiten Blower-Door-Test machen zu lassen. Letztlich auch deshalb, weil wir erst im Laufe der Bauarbeiten gehört haben, dass unser Bauunternehmen den Blowerdoor-Test, den wir im Vertrag ausgehandelt haben, selber durchführen wird. Das ist ein wenig so, als wenn wir Marlboro damit beauftragt hätten, eine Studie über die Gefährlichkeit des Rauchens zu erstellen „Der richtige Zeitpunkt?“ weiterlesen
Gut für den Kreislauf
Die Heizungsverteiler dürfen auch bei uns nicht fehlen. Von hier aus werden die einzelnen Heizkreisläufe der Fußbodenheizung mit Warmwasser versorgt. Auf jedem Stockwerk haben wir eine dieser Batterien untergebracht.
Wir haben sie platziert, dass wir die Fläche sinnvoll als Wandfläche benutzen können. Außer im Keller sind diese Verteiler in den Wänden versenkt. Man gab und die Auskunft, dass man nur „alle Jubeljahre“ mal an diese Verteiler ran muss. Und alle Jubeljahre einen Schrank verschieben sollte kein Problem darstellen.
Interessant wird auch, ob diese Verteiler (wie vom Hausbauunternehmen behauptet) stille Kameraden sind oder ob sie Geräusche produzieren. Der Verteiler im Dachgeschoß ist nämlich nicht allzu weit vom Schlafzimmer entfernt.
Blowing in the wind
Nachdem ich bereits beschrieben habe, wie die Zeitraffer-Videos zustande gekommen sind, möchte ich noch kurz nachreichen, dass wir versucht haben, die Kamera gegen Wind und Wetter zu schützen. Gegen Wetter hat geklappt, gegen Wind leider nicht. Während des Dachaufbaus ist sie während einer Gewitterböe stumpf umgekippt.
Parkverbots-Felsen einbetonieren
Das Wochenende naht. Und zum Wochenende frage ich mich regelmäßig: Warum tun wir uns das mit dem Hausbau eigentlich an? Ich habe einen neuen Grund gefunden.
Nachdem die Aktion „Mach Dich bettfertig“ die braven schwäbischen Gemüter um uns herum zum Kochen brachte, findet sich nun nur wenige Meter weiter ein eindrucksvolles Beispiel für deutsche Gründlichkeit und Prinzipientreue.
Bei der allgemeinen Parkplatznot in der Nachbarschaft wird gerade abends regelmäßig jeder Quadratmeter zugeparkt. Nun gibt es jedoch Flächen, die bieten sich zwar parktechnisch an, sind jedoch von den Stadtplanern nicht als Parkflächen vorgesehen.
Was tun wenn Parkverbotsschilder nicht helfen?
Parkverbots-Felsen einbetonieren…

(Klick für Posterversion „für zum aufzumhängen“)
Extraterrestrische Signale
Die Schüssel auf dem Dach und die Verkabelung im Spitzboden machen deutlich: In Kürze werden wir auf die Suche nach extraterrestrischen Signalen gehen. In erster Linie geht es uns dabei um Fernsehbilder 😉
Sat-Empfangstechnik ist etwas völlig neues für mich, bisher habe ich mich damit noch nicht sehr intensiv beschäftigt. Ich möchte mit unserer Schüssel gerne ASTRA anzapfen (darauf ist sie auch bereits ausgerichtet) und würde gerne Sendungen, die in Dolby Digital ausgestrahlt werden in 5.1-Sound an die Surround-Anlage weiter geben (geht das überhaupt per Satelit?).
Hat jemand gute Tipps für mich? Was muss ich bei den SAT-Receivern beachten? Gibt es empfehlenswerte SAT-Websites für Einsteiger?
Kupfer-Entwarnung
Zugegeben: Die Zeit bis zur endgültigen Infos war durchaus spannend. Schließlich ist unser Haus bereits komplett verrohrt. Es ging um die Frage: Ist unser Wasser für Kupferrohre geeignet oder eher nicht.
Der zuständige Wassermeister gab uns gestern zumindest telefonisch die Info, dass Kupferrohre in unserer Gegend keine Probleme darstellen. Bei der Frage der Wasserqualität geht es übrigens nicht in erster Linie um den Härtegrad oder Kalkgehalt (der bei uns extrem hoch ist).
Jetzt warten wir noch auf eine schriftliche Bestätigung und dann ist diese Thema Geschichte.
Noppenbahnen – auch im Haus
Gestern wurde unsere Fußbodenheizung verlegt. Wir haben auf Heizkörper bewusst verzichtet und das gesamte Haus mit Fußbodenheizung ausgestattet. Eigentlich dachten wir, die Heizschläuche würden kreisförmig auf dem Boden ausgelegt (so hatten wir das in anderen Blogs auf Bildern gesehen). Bei uns sah das jedoch ganz anders aus: Auf zwei Lagen Dämmung kamen bei uns blaue Noppenplatten, die von unten mit styroporartigem Zeug ausgefüllt sind. Zwischen die Noppen wurden die „Noppenbahnen – auch im Haus“ weiterlesen
Kupferrohre
Der Sanitär-Berater des Bauherren-Schutzbund hat uns auf ein weiteres Detail aufmerksam gemacht. Eigentlich hat er uns nicht darauf aufmerksam gemacht, sondern uns nur eine Frage gestellt, auf die wir nicht antworten konnten:
„Ich habe gesehen, dass hier überall Kupferrohre verbaut wurden. Können Kupferrohre mit dem örtlichen Wasser zusammen verwendet werden? Was sagt der Wasserversorger?“
Öhm… hmpf! Nicht den Hauch eine Ahnung hatten wir. Also ließen wir uns die Hintergründe erklären.
Auf den meisten Baustellen werden Kupferrohre „Kupferrohre“ weiterlesen
