Um ehrlich zu sein: Das Wort „Insel-Esse“ begegnete mir im Küchenstudio zum ersten Mal. Wieder eines dieser Worte, deren Sinn sich mir zunächst entzogen. Für mich war der Begriff „Dunstabzugshaube“ bisher eigentlich ausreichend.
Der Begriff „Esse“ tauchte wohl zunächst bei den Schmieden auf, deren Schmiedefeuer nennt man nämlich „Esse“. Auch der Rauchfangtrichter über einer Feuerstelle wird so benannt.
„Rauchfangtrichter über einer frei im Raum stehenden Feuerstelle„. OK, ich bin überzeugt: „Inselesse“ spart Tastaturarbeit 🙂

Mit unseren Dreiecksfensters im Dachspitz des nach oben geöffneten Arbeitsraumes haben wir uns viel Licht ins Haus holen wollen. Der große Dachüberstand sollte unter anderem dafür sorgen, dass nur selten Licht direkt durch die Dreiecksfenster auf die Arbeitstische fallen.

Da die Getränke im Keller lagern, die Kühlung jedoch im Erdgeschoß und der Verbrauch überwiegend im Obergeschoß stattfindet, sind Flaschen bei uns ständig unterwegs.
Sehen wir es positiv: Wenigstens schauen kaum noch blanke Kabel aus den Zimmerdecken und -wänden.
Im Baumarkt bekommst Du alles. Naja, fast alles. Eines bekommst Du dort nämlich nicht: Kabeldurchlässe.
Knapp 600 Kilometer trennen uns, aber bei den Türgriffen scheinen wir einen ähnlichen Geschmack zu haben: Die Hasenbu.de steht kurz vor der Bauübergabe und hat
„Heute ist wie Weihnachten. Und nachher ist Bescherung!“ sagte meine bessere Hälfte gestern morgen. Denn gestern morgen kam die Küche.
Unser Arbeitszimmer ist ein Vertreter dieser Gattung. Selbst nach dem Aufstellen der Schreibtische und einiger Möbel hallt es noch lustig vor sich hin. Lange freie Wandflächen die bis in das Dachspitz hoch laufen bieten dem Schall genug Flächen für Reflexionen.