„Verkaufen bei 235 Volt!“

Auf's Geld achtenUnd gleich nochmal das Thema Strom: Vor einigen Tagen wurde ich auf das Geschäftsmodell der Firma Ampere aufmerksam. Die nennen sich „Energie-Broker“ und behaupten, derartig große Pools zu bilden, dass sie gegenüber den Stromversorgern verhandlungsstark auftreten können.

Nach anfänglichem Mißtrauen mußte ich feststellen, dass sich deren Honorar ausschließlich auf Erfolgsbasis berechnet (anteilig für gesparte Beträge). Leider nehmen die keine reinen Privathaushalte in ihren Pool auf.

Angesichts ständig steigender Strompreise, eines unduchsichtigen Tarifdschungels und eines verkrusteten Strommarktes (der diesen Namen IMHO nicht verdient) ist man ständig auf der Suche nach Alternativen. Hat jemand da draußen Erfahrung mit Strom-Brokern? Wer kennt Alternativen?

Erste Hochrechnungen

StromzählerNachdem die ersten vollen „Wohnmonate“ hier im Haus rum sind, haben wir mal eine allererste Überschlagsrechnung zum Thema Stromverbrauch gemacht. Schließlich will man schon vorher wissen, was einen bei der Festlegung der zukünftigen Stromabschlagszahlungen in den Ruin treibt.

Im neuen Haus haben wir neue Geräte, zusätzliche EDV, eine Lüftungsanlage, die Tag und Nacht durchläuft, eine Wärmepumpe, die zum Betrieb Strom benötigt…

Die gute Nachricht: Der Stromverbrauch liegt leicht über dem unserer alten Wohnung.
Wie bitte? Höherer Verbrauch = Gute Nachricht?

Genau. Mit dem Stromverbrauch sind nämlich auch schon unsere gesamt Heizungskosten abgedeckt. Und da wir nun schon eine ganze Weile vor uns hin heizen, ist das eine richtig gute Nachricht: Unter dem Strich entwickeln sich die Kosten wir geplant, es wird wohl keine böse Überraschung geben.