„Das kommt davon, wenn man nur einmal spachtelt.“
Nachdem Bauleitung und ausführende Handwerker in Reihe fassungslos vor unseren Dellen in der Hauswand standen und wochenlang in dem Glauben ließen, man würde angestrengt nach der Ursache für die Ausbuchtungen forschen, brachte es der Chef der Gipser heute mit einem einfachen Satz auf den Punkt: „Einmal spachteln ist zu wenig„.
Sehen wir’s mal positiv: Der dramaturgische Aufwand rund um diese Panne war nicht unerheblich und sie wurde mit großem personellem Aufwand und mächtigem Trommelwirbel beseitigt.
Was bleibt ist die Frage: Welcher Mitarbeiter wurde für diesen verhängnisvollen Fehler innerbetrieblich geteert und gefedert?
Wie geteert und gefedert hat sich der Mann unter Schutzanzug und Maske heute vermutlich gefühlt. Die pralle Mittagssonne brannte ihm auf den Schutzanzug und wurde von der weißen Hauswand zusätzlich reflektiert.
Mit dieser Putzaktion ist jetzt einer der letzten ganz großen Punkte von der Mängelliste verschwunden.

So sieht es aus, wenn Stolmen seinen Weg zurück nach hause findet.
Wenn Stolmen fertig ist, wackelt es vibriert komplett, wenn man daran stößt. Das liegt an den Pfosten, die in sich beweglich bleiben.
Vermutlich im Vorurlaubszeitdruck haben sich die letzten Teams unseres Hausbauers kreativ gezeigt, damit nicht kurz vor Schluss noch ein Problem den Feierabend in weite Ferne rückt: Ein Riss im Fensterrahmen haben sie angelöst oder angemalt, auf jeden Fall aber getarnt.