Netzwerk nur per WLAN?

Zukünftige Netzwerkverbindungen...Viele Mitleser in diesem Blog können die Frage vielleicht nachvollziehen: „Macht eine feste Netzwerkverkabelung in einem Neubau überhaupt noch Sinn?“

Wireless Lan (WLAN) wird immer schneller und erreicht heute bereits einen Datendurchsatz, der komfortables Surfen im Internet ermöglicht. Alle halbe Jahre kommen neue Standards heraus mit immer höheren Datendurchsätzen.

Da drängt sich einem Häuslebauer schon mal die Frage auf: Lassen sich die erheblichen Kosten eines kabelgebundenen Netzwerkes nicht vielleicht komplett sparen, indem man heute bereits auf WLAN setzt und vermutlich in einem Jahr Datendurchsätze zur Verfügung hat, die netto den 100 MBit/s eines heutigen Ethernets entsprechen?

Wir haben „gekniffen“ und das Haus trotzdem „hardwired“ vernetzt. Ich habe vor, die einzelnen Netzwerkdosen über einen Gigabit-Hub zusammen zu schalten. Und da das ganze bereits in Auftrag gegeben ist, hoffe ich insgeheim, dass die WLAN-Technik noch ein Weilchen benötigt, um an den Gigabit-Durchsatz heran zu kommen 😉

Die ersten Kabel für meine vermeintliche Fehlinvestition hängen bereits aus den Wänden…
Frage an die anderen Hausbauer: Wie macht Ihr das mit dem Netzwerk?

5 Kommentare zu “Netzwerk nur per WLAN?”

  1. Sil53r Surf3r

    Als Systemadministrator kann ich dazu nur die – zugegebenermaßen konservative – Ansicht beisteuern, daß eine gigabitfähige Vollverkabelung die bessere Wahl ist. Ein durchgemessenes, liegendes Kabel bietet auf Jahre hinaus eine gleichbleibende Verbindungsqualität über die gesamte Strecke. Es ist aufgrund seiner Isolierung wenig anfällig gegenüber Störeinstrahlung. Ein kabelgebundenes Netzwerk ist darüberhinaus auch leichter gegenüber Angriffen abzusichern. Ãœber mögliche negative gesundheitliche Aspekte von Funkstrahlung in diversen Frequenzbereichen liegen noch keine gesicherten medizinischen Erkenntnisse vor, und die Zahl funkender Gadgets und Kleingeräte nimmt stetig zu.
    Wenn die Kosten und eine eventuelle Abneigung gegenüber dem Kabel dem nicht entgegenstehen, würde ich immer für eine feste Verkabelung plädieren. Noch sind die Wände offen. Später ärgert man sich eventuell darüber, daß man an der falschen Stelle gespart hat; eine nachträgliche Verkabelung wird man aufgrund der dann entstehenden Kosten wohl kaum durchführen wollen.
    P. S.: Ein Switch ist leistungsfähiger als ein Hub und nur unwesentlich teurer. Bei der Verkabelung eines ganzen Hauses lohnt sich evtl. bereits die Anschaffung eines kleinen 1/4-Cabinets o. ä., um die Technik darin unterzubringen. Diese Schränke gibt es u. a. von Rittal.

  2. Mario Schubert

    Ich stand auch gerade vor der Ãœberlegung und habe mich ebenfalls für eine „hardwired“ Lösung entschieden… Sogar in der Küche habe ich einen Anschluss LAN-vorgesehen. Eine Fehlinvestition ist das IMHO auf keinen Fall, denn: „was liegt, liegt“. Ein Gigabit-LAN enspricht nunmal im Moment und sicher für ein paar weitere Jahre dem Stand der Technik – und WLAN hat noch deutliche Kinderkrankheiten (wie ich aus schmerzlicher Erfahrung weiss).
    Mein Plan ist es, wie von Sil53r Surf3r vorgeschlagen, im Technikraum/Keller ein 19″ Schrank für die ganze Computer-/Telefontechnik aufzustellen. Ciao, Mario
    PS: Werde in Zukunft öfters mal vorbeigucken 😉 Ich habe unter http://blog.doktor-schubert.de/news_haus.php ein ähnliches Blog eingerichtet.

  3. Mario Schubert

    … sorry! die richtige Adresse ist natürlich http://doktor-schubert.de/news_haus.php

  4. Lars

    nur so am Rande… viele Blogger scheinen im Gegensatz zu dem hier vorliegenden Blog der Meinung zu sein, das geschrieben sei irgendwann nicht mehr interessant… jedenfalls führen die meisten Links von hier aus ins Leere. Evtl hat man auch nur die Mühe gescheut bei einem Softwareumzug. Jedenfalls bin ich nach wie vor dankbar über gefundene funktionale Blogs, denn derartige Informationen veralten ja doch recht langsam…

  5. Kotjonka

    Schtimmt, alle Links und Videos führen ins Leere. Schade.



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