Bis vor ein paar Tagen hatten wir kein richtiges Gefühl dafür, ob der Baufortschritt bei uns gut und schnell verläuft, oder ob unsere Hausbaufirma eher „von der langsamen Truppe“ ist. In der Zwischenzeit sind wir jedoch sicher: „Bauen wir eigentlich schnell? Oder könnte es schneller gehen?“ weiterlesen
Richtfest für ein Fertighaus?
Am kommenden Dienstag ist es soweit: Das Fertighaus kommt und wird gestellt. Und so kurz vor dem Aufbau fällt uns siedend heiß ein: Da war doch was mit „Dachstuhl fertig“ und „Richtfest“…
Gilt so was auch für Fertighäuser?
In Foren habe ich eine ganze Menge Stoff dazu gefunden, meist wenig einheitlich, jeder hat dazu eine andere Meinung. Es gibt die „Fundamentalisten“, die der Meinung sind, „Richtfest für ein Fertighaus?“ weiterlesen
Ein Lätzchen für die Drainage
Wir haben es mit einem äußerst unangenehmen Boden zu tun: Steinig und lehmig. Wenn es zu regnen beginnt (und das tut es häufig in diesen Tagen) entwickelt der Boden eine Eigendynamik. Wer dann mit Schuhen durch den nassen Boden läuft, der darf sich nicht wundern, wenn die Schuhe im Boden stecken bleiben oder wenn sich rund um die Sohle kiloschwere Klumpen bilden.
Damit der sickernde Schlamm nicht an der Kellerwand herunter läuft und auf Dauer die Drainage verschließt, wurde heute am Boden des Arbeitsraums ein Fließ verlegt. Diese Stoffmatten sollen wie ein Filter wirken und die Schwemmstoffe filtern. Außerdem haben wir uns dazu entschlossen, nicht einfach nur mit Erde zu verfüllen, sondern an der Kellerwand Schotter verdichten zu lassen. „Ein Lätzchen für die Drainage“ weiterlesen
Wer kennt “Rolf” noch?
Damals, am 1. Juli 1993 war die Welt noch in Ordnung. Deutschland bekam völlig neue Postleitzahlen: „Fünf ist Trümpf“ ließ Rolf damals verlauten. Rolf war das Maskottchen der Post und sollten den Menschen dem Umstieg erleichtern.
Heute fanden wir neue Arbeit für Rolf. Wir bekamen Müllbehälter, auf dem ein Aufkleber klebte, mit dem etwas nicht zu stimmen schien. Stand da doch in deutlichen Lettern zu lesen: „4050 Mönchengladbach“. „Wer kennt “Rolf” noch?“ weiterlesen
Wir ersticken in Zahlen!
Heute Abend stand ein weiteres Kapitel aus der beliebten Sendereihe „Mach’s ruhig kompliziert“ auf dem Programm.
Eine Anlage „Elektro“ musste nach einer Änderung kontrolliert werden. Ein wirklich gelungenes Suchspiel unseres Hausbauers: „Such die Änderung und übersieh dabei unsere Fehler“. Geschlagene 90 Minuten haben wir uns in Papierbergen gewälzt und versucht, das Technikerdeutsch zu verstehen und auf Fehler zu kontrollieren. Es ging immerhin um weitere 1100 Euro, die sich angeblich in den beinahe 100 Einzelpositionen verstecken sollten. Dafür kann man schon mal genau hinschauen.
Das Ergebnis: Völlige Verwirrung und ein weiterer Anruf mit einem Strauß bunter Fragen an die Elektro-Abteilung. To be continued…
Damit die Garage nicht wegrutscht
Unsere Fertighaus-Firma kam in den letzten Tagen mit einem Nachtrag auf uns zu. Man wies uns darauf hin, dass der Hersteller der Garage festgestellt habe, dass die Garage auf dem Streifenfundament verankert werden müsse, damit sich auf Dauer sicher steht. Dafür wollte man 250 Euro von uns haben.
Ich habe diese Anlage zum Vertrag nicht unterschrieben mit dem Hinwies, dass bei Abschluss des Vertrages die Geländelage und der Geländeverlauf vermessen gewesen sein und vorlag. Dieses Risiko sei kein neues Risiko, und das sollen sie mal schön selber tragen.
Warum ich darauf eingehe? Heute durfte ich mit ansehen, was es mit diesen Sicherungsmaßnahmen für 250 Euro auf sich hatte:
– 4 Löcher per Hilti durch den Boden in das Fundament gebohrt
– 4 Metallbolzen durch gesteckt und fest gehämmert
– Löcher mit Beton wieder zugeschmiert
Alles in allem: ca. 20-25 Minuten Zeitaufwand. Bei den veranschlagten 250 Euro macht das einen Stundenlohn von über 700 Euro. So möchte ich auch mal Geld verdienen…
Das Auto zieht wohl noch vor uns ein
Heute stand eine weiteres Etappenziel auf dem Plan: Die Garage. Wir hatten uns im Vorfeld für eine Fertiggarage entschieden, einfache Abmessungen, simple Ausführung.
Bei den Bodenarbeiten wurde für das gute Teil bereits ein Streifenfundament gelegt. „Streifenfundament“ war übrigens eines dieser Worte, unter denen wir uns im Vorfeld des Baus so gut wie gar nix vorstellen konnten und von dem wir was ganz furchtbar kompliziertes erwartet haben. Dass es letztlich nur zwei Betonstreifen statt eines „richtigen Fundamentes“ sind, hat uns dann doch ein wenig desillusioniert „Das Auto zieht wohl noch vor uns ein“ weiterlesen
Fast wie im Zoo. Oder wie im Urlaub.
Wenn man zwischenzeitlich auf das Konto schaut und sich ansieht, welche Unmengen Geld so ein Hausbau verschlingt, dann stellt man sich schon die Frage: macht das wirklich Sinn? Aber wenn man dann solche Ausblicke vom Grundstück aus präsentiert bekommt, dann ahnt man: Sinn macht es nicht, aber vermutlich wird’s geil 🙂 🙂 🙂

Die Sache mit dem Baustromzählerkasten
Als wir unseren Vertrag ausgehandelt haben, legten wir großen Wert auf „all inclusive“. Wir haben wenig Zeit uns um die ganzen Details rund um den Hausbau zu kümmern. Deshalb haben wir den Posten „Baustromzähler“ mit in den Vertrag aufnehmen lassen und gingen davon aus, dass wir keine weiteren Kosten mit den Dingen rund um den Strom haben werden. 250 Euro haben wir unserer Hausbaufirma dafür auf den Tisch gelegt. „Die Sache mit dem Baustromzählerkasten“ weiterlesen
Die Steinbeisser waren unterwegs
Nachdem uns der Aufwand für die Gartengestaltung wirklich umgehauen hat, haben wir nicht eingesehen, für Steinmaterial zu zahlen, mit dem wir uns später mal kleine Mäuerchen bauen. Denn: Ab ca. 1 Meter Tiefe ist der Boden, der bei uns ausgehoben wird, extrem steinig.
Was tut man also in solch einem Fall? Man geht auf das Grundstück, bevor das Erdreich wieder verfüllt wird und fängt an Steine zu sammeln. „Die Steinbeisser waren unterwegs“ weiterlesen
Raindrops are falling on my head
Der erste Regen hat unseren Keller erwischt. Und das gleich richtig: Die Kellerbauer haben in der Decke Styropor-Aussparungen zurück gelassen, durch welche später mal die Versorgungsleitungen in den Keller laufen sollen. Mit Regen hat von denen scheinbar niemand gerechnet: Durch das Styropor ist der Regen sturzbachähnlich in den Keller gelaufen. „Raindrops are falling on my head“ weiterlesen
