Umstellung auf Festzins-Darlehen
Donnerstag, den 22. Februar 2007
Neulich klingelte das Telefon. Am anderen Ende saß “unser” Darlehenbanker. Er hatte registriert, dass unser variables Darlehen die Zinssätze unserer Festzinsdarlehen eingeholt hat. Und er wollte uns anbieten, das variable Darlehen in ein Festzinsdarlehen zu überführen.
Wenn Banker “überführen” sagen, dann meinen sie damit den Abschluss zu neuen (schlechteren) Konditionen. Weshalb ich auch dankend verneint habe.
Den Kredit mit dem variablen Zinssatz hatten wir mal als Sondertilgungskredit eingerichtet. Doch mit einem neuen Haus fließen die Gelder leider oft ungeplant in andere Richtungen – weshalb das mit den Sondertilgungen bisher ein Schuss in den Ofen war.
Der Banker war für uns auf jeden Fall eine Motivation, unseren ursprünglichen Sondertilgungsplan nicht aus den Augen zu verlieren.
In unserer Hausfinanzierung stecken nicht nur Kredite mit Zinsfestschreibung, einen (übersichtlichen) Teil der Finanzierung haben wir ganz bewußt mit einem variablen Zins vereinbart.
Wer so kurz vor Jahresende noch eine Kreditzusage für eine Finanzierung über eine KFW-Förderung haben möchte (bis zum Jahresende gibt’s eine höhere Einspeisevergütung), der muss damit rechnen, das dieses Vorhaben scheitert. Denn so eine Finanzierungsanfrage geht erst an die Hausbank und von dort aus an die KFW. Hat die KFW sie bearbeitet, geht sie zurück an die Hausbank und dann erst als Zusage zu uns.
Wir haben, wie viele andere Häuslebauer auch, ein zinsgünstiges KfW-Darlehen über die Bank abgeschlossen.
