Der Spitzboden-Härtetest
Donnerstag, den 4. August 2005
Die starken Gewitter und heftigen Böen vom letzten Freitag haben wir dazu genutzt, genau zu beobachten, ob und wie viel Wasser in den Spitzboden gelangt.
Wir wurden gewarnt: Bei starkem seitlich gepeitschtem Regen und bei feinem Schneefall können einzelne Tropfen bzw. Flocken unter den First geraten und auf den Boden tropfen.
So ein extremes Gewitter ist hervorragend geeignet eine kleine Vorhersage zu treffen. Und die fällt positiv aus: Der Spitzboden war auch nach dem Gewitter knochentrocken.
Dafür war der Flurboden hinter der Haustür im Erdgeschoss nach dem Gewitter feucht. Das jedoch lag an einer defekten Dichtung und wurde im Mängelprotokoll vermerkt.
Auch wenn sie es wohl nicht sehr gerne getan haben: Die
Wir haben das Warmwasser-Solar bei uns auf dem Dach in eine Ecke platziert, damit wir zeitnah die restliche Dachfläche mit Photovoltaik-Elementen belegen können.
Am Tag zuvor hatte es geregnet und der Boden war matschig und lehmig. Die Handwerker nahmen diesen Lehm an ihren Schuhen mit auf’s Dach.
Die tragenden Balken unserer Dachkonstruktion hatten vom ersten Tag an Risse. Hier wartete unser Bauleiter nicht erst, bis wir ihn darauf ansprechen würden, er kam direkt auf uns zu und erklärte und, dass dies normal sei. Vermutlich wird er regelmäßig darauf angesprochen.
Wir hatten schon Luft Geholt um die nächste Reklamation heraus zu pusten: “Warum um Himmels Willen bauen die denn die beiden Absaugungen in der Dachspitze unterschiedlich hoch ein?”
Ist es bei Euch auch so heiß?
Unsere Balken im Dachgeschoß (und einer im Erdgeschoß) liegen bewusst frei. Uns gefällt der „Balken-Look“. Von unserem Hausbauunternehmen sind wir darauf hingewiesen worden, dass die Balken unbedingt behandelt werden müssen, da sie sonst mit der Zeit durch das Sonnenlicht eingrauen.
Die Heizungsverteiler dürfen auch bei uns nicht fehlen. Von hier aus werden die einzelnen Heizkreisläufe der Fußbodenheizung mit Warmwasser versorgt. Auf jedem Stockwerk haben wir eine dieser Batterien untergebracht.
Die Schüssel auf dem Dach und die Verkabelung im Spitzboden machen deutlich: In Kürze werden wir auf die Suche nach extraterrestrischen Signalen gehen. In erster Linie geht es uns dabei um Fernsehbilder 
