Eine Edelkastanie für den Garten?

Unser Bebauungsplan sieht für jedes Grundstück vor, mindestens einen Laubbaum zu pflanzen.

„Baum rein und gut“ war mein erster Gedanke. Aber je länger man sich mit dem Thema beschäftigt, umso schwieriger wird die Entscheidung.

  • Wie viel Dreck macht sein Laub und ggf. sein Früchte?
  • Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass er in unserem Garten überlebt?
  • Wie groß wird er in 15 oder 20 Jahren sein?
  • Was lässt er in seiner Umgebung wachsen?

Entschieden haben wir uns noch nicht. Aber vor kurzem kam hier die Idee „Edelkastanie“ ins Gespräch. So ein Maronenbaum hat sehr schöne Blätter und seine Früchte (die erst nach einigen Jahren zu reifen beginnen) faulen nicht ganz so schnell wie am Boden liegende Äpfel.

Hat jemand da draußen in der Bloggosphäre Erfahrung mit Edelkastanien im Garten? Wir wären dankbar…

Bildquelle: Darkone

7 Kommentare zu “Eine Edelkastanie für den Garten?”

  1. Jan

    Mir fällt spontan die Miniermotte (http://de.wikipedia.org/wiki/Miniermotten) als Problem bei Kastanien ein. Scheint aber wohl nur die gewöhnliche Rosskastanie zu befallen.
    Der Befall tritt in letzter Zeit wohl verstärkt auf. Ansonsten finde ich Kastanien sehr schön, die werden aber auch sehr groß…

    Wir werden demnächst wohl ein paar Obstbäume (Apfel, Kirsche) pflanzen.

  2. Christian

    Ich würde auch die Menge an herabfallenden Kastanien nicht unterschätzen. Das wird mit den Jahren immer mehr. Wir hatten lange einen Walnussbaum im Garten, was der an Nüssen abgliefert hatte, das war jenseits aller Vorstellungskraft.

  3. Peter N.

    Ich mag Kastanien auch sehr gerne, mein „Lebensbaum“, den mein Vater gepflanzt hat, ist eine. Groß werden sie natürlich schon, ein Apfelbaum wäre da wohl leichter in den Griff zu kriegen. Aber vielleicht gibt es ja Kinder in der Nähe, die man die Kastanien zum Spielen sammeln lassen kann.

  4. Silbär

    Ich würde (bzw. habe) auch lieber einen Obstbaum planzen. So einen Apfelbaum hat man doch leichter im Griff und er wird auch unbeschnitten nicht so groß wie eine Kastanie. Und bei Obst gibt es solche Nettigkeiten wie Mehrfruchtbäume: Verschiedene Sorten auf einen Stamm gepfropft. Wir haben vier verschiedene Kirschen, fünf verschiedene Pflaumen/Zwetschgen und drei (oder vier?) verschiedene Äpfel, aber nur drei Bäume. :-)

  5. Welche Bäume für den Garten?

    […] hab ich im Hausbau-Blog von Mehrfruchtbäumen gelesen, da schreibt ein “Silbär” in den Kommentaren: […]

  6. Konrad

    Wir haben eine Edelkastanie im Garten. Hat mein Vater vor ca 45 Jahren aus Edelkastanien der Bodenseeinsel Mainau gezogen. Die Edelkastanie trägt erst sein ein paar Jahren Früchte, die zumeist leer sind. Es ist leider kein 2. Baum in der Nähe. Die Befruchtung der Edelkastanie ist „selbstinkompatibel“, so dass die Selbstbefruchtung meist nicht klappt. Im Herbst, unter dem Baum, Barfuß laufen ist nicht, da die zahlreichen leeren Früchte sehr viele feine Stacheln haben, die allerdings kaum in die Haut eindringen und auch nicht darin stecken bleiben. Die Masse der leeren Fruchtschalen übersteigt die der Blätter. Man sollte also mehrere Bäume pflanzen und auch die Zeit haben, sich um Blätter und Fruchtschalen zu kümmern. Ich werde trotzdem noch weitere Edelkastanien pflanzen. Es ist ein schöner großer Baum, der nach etwas aussieht und auch nicht gerade an jeder Ecke steht.

  7. Thomas Schulz

    Später aber vielleicht noch hilfreicher Kommentar.

    Die im Sommer fallenden Blütenkätzchen findet manch Zeitgenosse als störend. Ich würde/möchte aber auch eine pflanzen.

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