Wertvolles Warmwasser

Warmes Wasser aus den SonnenkollektorenUnsere Karriere als Mieter haben wir im letzten Herbst beendet. Mit dem Einzug ins eigene Haus war die Zeit der Nebenkostenabrechnungen zuende.

Mir geht es seitdem so, dass ich viel bewußter mit dem Warmwasserverbrauch umgehe. Vermutlich hat das etwas damit zu tun, dass die Kosten für warmes Wasser nun nicht mehr auf einer Liste mit ewig langen, quadratmeter- und kopfabhängigen Rechnungszeilen auftaucht (wir hatten in der alten Wohnanlage ein Umlageverfahren). Neuerdings brutzelt auf dem Dach ein Warmwassersolar und im Keller eine Wärmepumpe. Die Kosten für Warmwasser tauchen damit unmittelbar auf dem Stromzähler auf.

Plötztlich kommt warmes Wasser nicht mehr „wie selbstverständlich aus dem Wasserhahn“. Es ist etwas wert.

Mieterschutzbund: Ade…

Deutscher Mieterbund e.V.Als Mieter waren wir lange Zeit Mitglied im Deutschen Mieterbund e.V. Für uns war das eine sehr sinnvolle Mitgliedschaft, denn als Mieter sieht man sich immer wieder unübersichtlichen Nebenkostenabrechnungen von Vermietern ausgesetzt. Auch rund um Auszug und Umzug gab es wertvolle Tipps und Antworten auf unsere Fragen. Zum Glück hatten wir in der letzten Wohnung eine faire Vermieterin, so dass wir den Mieterbund in der heißen Umzugsphase nicht mehr benötigten.

Nun haben wir die Fronten gewechselt. Überläufer, sozusagen. Und hätten beinahe vergessen, die Mitgliedschaft zu kündigen. Tschüß, Mieterbund.

Feindliche Übernahme

HochhausklingelIrgendwie ein seltsames Gefühl: Da wohnt jemand in unserer Wohnung!
Als ich vorgestern an dem kleinen Hochhaus vorbei fuhr, in dem sich unsere ehemalige Wohnung befand, sah ich Vorhänge in alten Wohnung.

Wenn man so lange in den Räumen gewohnt hat (immerhin 8 Jahre), dann beschleicht einen das Gefühl, „dass da jemand in unserer Wohnung wohnt“.

Große Renovierung?

RenovierungAls wir unsere Mietwohnung bezogen habe, hatten wir mit Vertragsprüfungen noch nicht so viel am Hut. Damals glaubten wir unserer Vermieterin treuherzig, als sie meinte:

Sie ziehen in die unrenovierte Wohnung ein, der nächste Mieter macht es genauso. Wir vereinbaren Besenrein bei Auszug„.

Blöderweise haben wir uns das seinerzeit nicht schriftlich geben lassen. Wir griffen fleißig zum Pinsel, strichen die Wohnung, die es seinerzeit bitter nötig hatte und verlegten neuen Teppichboden.

Nun steht der Umzug an und wir sind wirklich gespannt, ob sich unsere Vermieterin noch an ihre Abmachung erinnern kann. Denn eine Auszahlung der Kaution käme uns bei all den Ausgaben momentan sehr gelegen. Und Renovierungsarbeiten/-Kosten können wir im Moment wirklich nicht gebrauchen…

Zeitbombe

MietvertragLangsam ist „Schluss mit Lustig“. Denn derzeit wohnen wir noch in einer Wohnung. Und diese will gekündigt werden.

Obwohl unser Hausbauunternehmen schon seit Wochen immer einige Tage vor dem Zeitplan liegt (< -- Wunder, weil Handwerker!), beschlich uns doch ein äußerst ungutes Gefühl beim Abschicken der Mietkündigung. Zunächst haben wir eine ganze Weile benötigt, um sicher sagen zu können, welche Kündigungsfrist unser Vertrag eigentlich hat. Da gibt es nämlich Neuregelungen und Stichtage, von denen abhängt, wie lange im voraus man kündigen sollte (oder besser: kündigen muss). Wichtig ist dabei z.B., ob der Mietvertrag vor der Miterechtsreform im September 2001 geschlossen wurde. Niemand zahlt gerne für eine leer stehende Wohnung Miete, deshalb war es unser Ziel, möglichst nicht länger als einen Monat „doppelte Unterkunft“ zu „Zeitbombe“ weiterlesen