Gestalten mit Google SketchUp

Nach den eher frustrierenden Erfahrungen mit dem 3D Garten Designer stieß ich am Wochenende auf die Info, dass Google das CAD-Programm SketchUp in einer freien Version anbietet. Ich habe es schnell installiert und siehe da: Mühelos lassen sich darin Haus und Grundstück darstellen und modellieren. Für mich eine perfekte Software zum Probeschaufeln im Garten.

SketchUp’s Modelle sind vergleichsweise grob, dafür lässt sich alles mit auf den Millimeter genau aus den Hausplänen entnehmen und umsetzen. Nach dem Ansehen der 3 kurzen Videos-Tutorials kann man praktisch ohne große Einarbeitungszeit loslegen.

Unser Grundstück in Googles SketchUp

Witziger Nebeneffekt: Wer Google Earth auf seinem Rechner hat, kann die Höhenzüge des eigenen Grundstücks in SketchUp herunter laden und ein grobes Modell seiner Arbeit umgekehrt in GoogleEarth ansehen.

Ein Bagger? Wieso denn ein Bagger???

Der Nachbar kommt
Steht da doch plötzlich ein Bagger vor dem Haus, in drohender Gebährde, so als wolle er dem Siedeln gleich ein Ende bereiten.

Ist aber alles halb so schlimm: Ein neuer Nachbar baut auf dem Grundstück direkt vor dem Haus. Gestern kam der Bagger für den Aushub. Und einen netten Brief („lieben Gruß, auf gute Nachbarschaft, sorry wegen der Arbeiten„) fanden wir auch im Briefkasten. Eine sehr nette Geste.

Mit den Sonntags-Sonnenuntergängen ist dann demnächst jedoch erst mal Schluß. Denn wo die Sonne untergeht steht in wenigen Wochen ein Haus.

Überflieger

Aus der Luft...Für Goolgle Maps sind wir und unser Grundstück nach wie vor unerkundetes Land. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich auf Christians Buhnenstrasse.de den Hinweis auf die GoYellow-Karten las.

Die Karten dort sind sehr detailliert und hoffnungslos veraltet. Und genau das macht sie für Häuslebauer interessant: Wer schnell ist bekommt ein einmaliges Foto seines Grundstückes „wie es früher mal war“.

Hier noch ein Tipp für alle, die etwas mehr wollen, als das kleine GoYellow-Fenster:
Einfach ein paar Screenshots machen, die exakt auf einer Linie liegen und an den Rändern leicht überlappen. Bei Bedarf zusätzliche Linien mit Screenshots drüber oder drunter machen. Anschließend die Bilder mit einer Panoramasoftware wie z.B. Autostitch rendern lassen. Das Ergebnis ist eine große, hochdetaillierte Grafik, die sich unabhängig von einer Software oder von Map-Websites betrachten lässt und die ihren Platz im Fotoalbum erhält.

Bei mir hat’s prima geklappt!

Freistehend – wo andere Reihenhäuser bauen

Kompaktes FertighausIn der Süddeutschen entdeckte ich das Konzept eines sehr kompakten Fertighauses: 66 Quadratmeter hat das WeberHaus mit dem Namen „Option“. Ob man darin wohnen mag, ist Ansichtssache. Bestechend ist jedoch die geringe Grundfläche, die es benötigt. Damit ist auch auf dem kleinsten Grundstück ein freistehendes Haus möglich.

Hier geht’s zum Artikel in der Süddeutschen.

Bildquelle: WeberHaus.

Hochwasser?

HochwasserGeht es anderen Hausbauern auch so? Angesichts der dramatischen Wasserstandsmeldungen macht man sich nochmal Gedanken zum Thema „Hochwasser“.

Damals, als noch mehrere Grundstücke zur Auswahl standen haben wir häufiger mal darüber nachgedacht, wo der nächste Bach läuft, der vielleicht zum reissenden Strom anwachsen kann. Oder ob das Grundstück in einem Becken liegt, in dem sich bei anhaltendem Regen Wasser sammelt. Oder wo der Hang lang läuft, auf dem vielleicht mal eine Welle talwärts schießt.

Unser Grundstück liegt am Hang, jedoch weniger hundert Meter vor dem höchsten Punkt. Und die Fläche dorthin ist bewaldet. Ob das ausreichend Schutz gewährt?

Ich hoffe, keiner der Mitleser ist von den aktuellen Hochwassern bedroht. Allen Betroffen drücken wir die Daumen…