Die Gemeinde der Hausbaublogger wächst und wächst. Das Hausbau-Tagebuch von Sophie, Kerstin und Christian habe ich leider erst heute entdeckt. Die drei bauen ihr Haus in Niederösterreich und bloggen regelmäßig rund um kleine und große Katastrophen zum Thema Hausbau.
Der Wasserdruck steigt
Ca. 100 Meter von unserem Haus entfernt ist über Nacht ein neuer Nachbar aufgetaucht. Was zunächst aussah wie ein „Hobbithaus in eckig“ wurde uns auf Nachfrage von der Stadtverwaltung erklärt: Der Wasserdruck ist in unserer Neubausiedlung wohl nicht ausreichend und soll mit diesem Häuschen angehoben werden.
Jetzt wird’s spannend. Wer trägt eigentlich die Kosten für diese grüne Kiste? Sind das eventuell nachträgliche Erschließungskosten, die wir anteilig mit tragen müssen? Fortsetzung folgt…
Leitungchen
„Die Wasserleitungen sind ja alles nur noch so dünne Plaste- oder Metallschläuche!“ schreibt das Knobihaus. Und spricht mir damit aus der Seele. Auch ich war etwas erschrocken, als ich zum ersten mal die Wasserleitungen sah. Ich hatte mir immer vorgestellt, dass das Wasser durch richtig große Rohre seinen Weg zu uns findet. In der Zwischenzeit haben ich aber lernen müssen, dass andere Häuser auch keine größeren Wasserzuleitungen haben.
Keine halben Sachen
Mein erster Gedanke war: „Naja, keine besonders gute Fotomontage„.
Dann musste ich jedoch bei der Süddeutschen lesen, dass es sich nicht um einen Aprilscherz handelt, sondern dass da tatsächlich ein halbes Haus in der Gegend herum steht. Eine Doppelhaushälfte im wahrsten Sinne des Wortes.
Eine Teilung durch getrennte Bauphasen hatte ich in der Vergangenheit schon mal gesehen, jedoch immer mit einem Schnitt senkrecht zum Giebelverlauf. Diese Variante war mir neu…
Das große Bild und den Bericht gibt’s hier. [via Krümelkiste]
250 Euro und eine gute Idee
Auf Hipslu.com’s Bautagebuch habe ich heute eine echte Alternative zu langweiligen Tapeten oder Anstrichen gefunden. 250 Euro und eine gute Idee, und schon hat der Partykeller einen Blickfang…
Der Profi-Bläser
Bisher haben wir Handwerker und Lieferanten bewusst nicht mit Namen genannt, weil bei fast jedem auch mal etwas daneben gegangen ist und wir hier frei darüber berichten wollten. Um die Gegenseite nicht zu verstimmen und so den Spielraum für Verhandlungen offen zu halten, sprechen wir bis heute z.B. immer noch von „der Hausbaufirma“.
Jetzt gibt’s die erste Ausnahme: Unser Blower-Door-Dienstleister. Wir sind an mehrere Anbieter heran getreten und letztlich bei Jörg Ruf Bautrocknung hängen geblieben.
Mit großer Geduld hat man uns dort im Vorfeld bereits alle Fragen beantwortet. Sogar ein kurzfristiger Termin (Montags angefragt, Mittwochs wurde bereits geblowerdoored!) war machbar. Den Preis von 299 Euro incl. Anfahrt (zzgl. Mwst) fanden wir äußerst fair und vor Ort stellte sich heraus, dass wir einen Partner ausgesucht hatten, der sich unglaublich viel Mühe gab, alles bis ins Kleinste zu erklären. Wo findet man so was heute noch in der Baubranche?
Als besonderen Bonus müssen noch zwei Punkte Erwähnung finden:
– Der Blower-Door-Test fand bei knapp 40 Grad bei fest verschlossenen Fenstern statt: Unser Estrich wurde gerade angeheizt.
– Kaum ein anderer Handwerker kommt doch heutzutage noch auf eine Baustelle, wenn zeitgleich die Deutsche Fußballnationalmanschaft um Platz 3 im Confed-Cup spielt, oder?
Also: Falls jemand von Euch Mitlesern noch einen guten Partner für einen externen Blower-Door-Test sucht: Jörg Ruf Bautrocknung können wir mit gutem Gewissen empfehlen.
Vorsicht mit dem Baukran!
Spreeblick hat ein dramatisches Beispiel für den verantwortungslosen Umgang mit Baumaschinen gefunden.
Die bundesdeutsche Einheitstür
Mit dem Generationenhaus zusammen haben wir einen Mengenrabatt heraus gehandelt bei Abnahme von zwei identischen Türen.
Nein, nein: War’n Scherz.
Tatsächlich haben wir aber dieselbe Eingangstür in unseren Häusern, wir der Fotovergleich zeigt:

Ist eigentlich ein irrer Zufall: Es gibt nun wirklich nicht so viele Hausbau-Blogger. Und ausgerechnet von diesen wenigen entscheiden sich zwei für dieselbe Hauseingangstür 🙂
Das spricht für die Tür…
Hausbau-Blogs: Waldbewohner & Mario Werner
Vielleicht kennt Ihr sie schon. Falls nicht: Ihr solltet sie kennen lernen und ihre Blogs kommentieren:
Mario Werner: Sitzt noch auf dem Balkon seiner alten Wohnung und große Bedenken, dass sein neues Haus nicht rechtzeitig fertig wird. Der Auszugstermin drängt…
Der Waldbewohner: Hat sich in ein schönes Stückchen Erde verguckt und sucht noch nach dem richtigen Hausbauunternehmen und nach der richtigen Bank.
Die Hausbaubloggosphäre wächst weiter
Bei meinen Raubzügen durch’s Web habe ich neue Hausbau-Blogs entdeckt:
„Villa Hennermann“ beschreibt mit vielen Bildern und tollen Texten, wie eine Stadtvilla entsteht. Der Keller steht bereits, derzeit wartet man gespannt auf das Eintreffen des Hauses.
„Der Fips kommt“ und das Haus auch, erfährt man bei Silbaer. Gleich zwei Großprojekte sind dort in Planung und werden regelmäßig gebloggt.
„Knobihaus“ hat zwar erst einen Blogeintrag online, der hat es jedoch in sich! Auf einen Schlag kann man sich dort einen Überblick verschaffen was bisher geschah.
Jetzt doch DSL!!!
(… auf Mauritius)
Der Schockwellenreiter hat heute auf FutureZone entdeckt, dass ganz Mauritius mit einem Breitbandzugang per Funk versorgt werden soll. Gleichzeitig teilt die Telekom laut CW-Notizblog mit, dass die Telekom in den DSL-Tarifen nun so richtig Druck machen will. Wirklich tröstlich nach unseren einschlägigen Erfahrungen mit der Telekom.
Spiegelei auf der Heizung
Sachen gibt’s…
Gelegentlich schaue ich in das Logfile dieses Blogs. Dort kann man erkennen, über welche Suchworte die Leute z.B. über die Suchmaschine Google in unseren Blog gefunden haben.
Heute fand ich jedoch eine Kombination, die mir wirklich zu denken gab. Jemand suchte nach:
„heizungsanlage kochrezept“
Erstaunlicherweise findet Google dazu 14 Treffer…
