Lichtschächte: Optische Täuschung

Schatten am LichtschachtLetztes Jahr hatte ich mich darüber gewundert, dass die Fassade im Bereich der Lichtschächte so schnell eindunkelt. Damals machte ich die Auslässe von Lüftung und Wärmepumpe dafür verantwortlich.

Sicher, dort grauen Lichtschächte etwas schneller ein. Dieses Jahr weiß ich jedoch, dass Wände über Lichtschächte an den meisten Häusern dunkel aussehen, wenn es geschneit hat. Drumherum liegt nämlich der Schnee und reflektiert. Auf Höhe des Lichtschachtes nicht, was zu einem dunkleren Eindruck führt.

Zu der Erkenntnis kam ich allerdings erst vor ein paar Minuten, als ich mich heftig darüber wundern mußte, warum der gerade mal 2 Wochen alte Putz unseres Nachbarn auch bereits dunkle Schatten über dem Lichtschacht aufweist.

Unabhängig davon: Es schneit! -juppiiiieh!-

Schneelast auf dem Dach

Schneelast auf dem DachDen Winter haben wir voraussichtlich noch vor uns (sofern er dieses Jahr nicht ganz ausfallen sollte).

In diesem Zusammenhang besonders vor den ersten Schneefällen interessant: Wie bestimme ich die Schneelast von Dächern und vor allen Dingen: Ab welcher Last sollte ich aktiv werden?

Das Bayerische Innenministerium hat nach dem schneelastigen Winter 2005/06 eine interessante Broschüre zu dem Thema heraus gegeben.

[Bildquelle: momosu]

Zwei Lichterketten und ein Lichtschlauch

Zugegeben: Was die Weihnachtsbeleuchtung angeht, sind wir auch diese Jahr wieder äußerst zurückhaltend („eine Nullnummer“). Nicht dass ich sie nicht mag, wir halten uns da einfach nur zurück. Die zehntausendste (immergleiche) elektische Kerzenpyramide in einem Fenster dieser Stadt, dafür muß ich nicht verantwortlich sein. Und richtig schöne Beleuchtung macht Arbeit.

Die skurilsten WeihnachtsbeleuchtungenWährend im letzten Jahr die Amis noch groß auftrumpften, sind diese Jahr auch in Deutschland Weihnachtsbeleuchtungsinitiativen auszumachen. So startete germanblogs vor kurzen den Fotowettbewerb „Die skurilsten Weihnachtsbeleuchtungen“. Die Fotsammlung wächst gerade erst, die Rentiere vor/über dem Dach (siehe Bild) finde ich schon recht extremweihnachtlich.

AP meldete vor einigen Tagen hingegen (auch) für Deutschland einen dramatischen Anstieg des Stromverbrauchs in diesen Wochen. Der Grund seien Weihnachtsbeleuchtungen, schreibt man dort. Sehr interessant fand ich die Rechengrundlagen für einen Bundesdeutschen Durchschnittsweihnachtshaushalt:

Zwei Lichterketten und einem zehn Meter langen Lichtschlauch„. Alle Bundesburger verbrauchen damit so viel Strom „wie ein größerer Flughafen in einem Jahr„.

Wieviel Weihnachtsbeleuchtung hängt Ihr an Eure Häuser? Und (vielleicht noch viel wichtiger): Wie/womit beleuchtet Ihr was/wie?

Der Schnee bringt es an den Tag

Pardon: „Brachte„.
Dieser Blogbeitrag langweilt sich schon eine ganze Weile in meiner ToDo-Liste. Den Weg ans Licht der Bloggosphäre erfährt er nun ausgerechnet an einem Tag mit 15 Grad Höchsttemperatur. 😉

Lüftung verfärbt den AussenputzEs geht um die Farbe und um die Verfärbungen des Aussenputzes. Als es schneite fiel mir beim Stapfen im hohen Neuschnee auf, dass der Putz keineswegs schneeweiß ist und dass im Bereich der Luftausblasung bereits deutliche Verfärbungen zu sehen sind. Unsere Wärmepumpe und die kontrollierte Wohnraumlüftung saugen und blasen ihre Luft durch zwei Lichtschächte.

Ich werde mich wohl mal umschauen müssen, ob es nicht eventuell Lichtschachtabdeckungen gibt, die insbesondere den Luftzug von der Hauswand weg leiten. Sonst kann ich mir schon in etwa ausmahlen, wie die Fassade in 5 Jahren aussieht.

Zugegeben: Das Bild habe ich (etwas) getuned, damit man erkennt, was ich meine. In Wirklichkeit sieht’s zum Glück (noch) nicht so deutlich aus.

The Fog – Nebel des…

Vereiste Baumwipfel nach nebliger Nacht

Schön sieht das aus, wenn es nachts bei frostigen Temperaturen neblig war und am nächsten Tag die Baumwipfel weiß eingefrostet sind.

Schön fanden wir es aber heute mittag nicht mehr, als uns auffiel, dass unsere Lüftung und die Wärmepumpe die Luft nicht mehr von außen durch den Lichtschacht, sondern mit heulenden (verzweifelten) Geräuschen aus dem Kellerraum saugen. Aufgefallen ist es uns eigentlich nur, weil die Wärmepumpe lief und wir zufällig an der Kellertür vorbei liefen. Da gab’s ein pfeifendes Geräusch.

Vereistes Gitter auf dem LichtschachtWas war passiert?
Der feine Nebelgriesel hatte sich in 3 Nächten an das Gitter des Lichtschachtes gelegt und dieses langsam vereist. Zum Schluß lag darauf eine richtige Eisplatte. Der Lichtschacht war luftdicht abgeschlossen und Wärmepumpe sowie Wohnraumlüftung saugten vergeblich nach Frischluft.

2-jähriges

Beim Stöbern (und verschlagworten) älterer Bilder ist mir gestern aufgefallen, dass wir vor ziemlich genau 2 Jahren unser Grundstück gefunden haben. Meine Güte, wie die Zeit vergeht…

Der Moment, als wir unser Grundstück fanden

Kellertemperaturen: Lüftungskiller?

10 GradWärmepumpen und Lüftungsanlagen strahlen kaum noch Wärme ab. Dementsprechend kalt ist es bei uns im Heizungskeller. Die Temperatur beträgt bei 0 Grad Aussentemperatur ca. 10 Grad, wird es noch kälter geht es bis 7 Grad runter. Das umgebende Erdreich verhindert vermutlich, dass es noch kälter wird.

Wie sieht das eigentlich bei solch tiefen Temperaturen langfristig mit Feuchtigkeit und Schimmelbildung aus?

Außerdem habe ich gestern in der Montageinfo unserer Lüftungsanlage folgendes gelesen:

Das Gerät wird an einem Ort eingebaut, dessen Temperatur +10 °C nicht unterschreitet.

OK, das sind nur 3 Grad unter dem geforderten Minimum. Allerdings sind es bereits seit Wochen nachts drei Grad unter dem geforderten Minumum. Ich unterstelle mal, dass sonst die rückgewonnene Wärme in der Lüftung durch die kalte Umgebungsluft gleich wieder weggekühlt wird. Oder mit anderen Worden: Das Gerät könnte im Winter eventuell viel effektiver arbeiten…

Ob ich unsere Hausbaufirma damit mal konfrontieren sollte?

Der Winter bringt es an den Tag

Eis bleibt auf dem Dachfenster gefrorenWer keine Wärmebildkamera zur Verfügung hat, der wartet einfach auf den ersten Schnee. Wenn der sich nämlich als gleichmäßige Fläche auf das Dach gelegt hat, dann läßt sich an den Schmelzpunkten sehr gut erkennen, wann und wo mehr oder weniger Wärme durch das Dach entweicht. Schwachpunkte in der Wärmeisolierung werden gnadenlos aufgedeckt.

Bei uns war es bis zuletzt eine gleichmäßige Fläche. Oder mit anderen Worten. Das Dach scheint gut und gleichmäßig isoliert zu sein. Auch an Ecken, Kanten und Fensterrahmen gab es keine Ausreißer.

Für mich besonders beeindruckend:
Schnee und Eis auf der Glasfläche des Dachflächenfensters blieben tagelang gefroren, obwohl innen über 20 Grad Temperatur herrschten.