Silikonfugen hinter Einbaumöbeln

Dehnfugen / SilikonfugenBis heute hat sich noch keine Silikonfuge verabschiedet. Innerhalb der nächsten 12 Monate werden wir das aber wohl erleben, denn es ist ja etwas völlig normales.

Heute haben wir uns mal folgendes Problem zu diesem Thema ausgedacht 😉 :

Was passiert eigentlich mit abgerissenen Silikonfugen hinter der Einbauküche oder hinter Einbaumöbeln? Lässt man die einfach so wie sie sind (abgerissen), oder stellen die ein potentielles Problem dar, für das sich die Demontage von Möbeln lohnt?

Die Frage kam bei uns heute auf, weil wir uns vorgestellt haben, wie der Wischeimer umkippt oder wie in der Küche im Spülschrank ein Ventil stundenlang vor sich hin rinnt.

Hat jemand von Euch da draußen eine Meinung oder einen Rat?

Stars with Stripes

Kratzer in der Verkleidung der InselesseUnser Küchenlieferant stellt sich auch nach dem Aufbau der Küche als äußerst kulanter Vertragspartner heraus: Wir hatten ihn darauf angesprochen, dass die Inselesse nach dem Aufbau einen tiefen Kratzer hatte, der scheinbar mit einem Polierschwamm verschlimmbessert wurde. Wichtiges Detail: Wir haben dies bei der Abnahme der Küche nicht bemerkt sondern erst später reklamiert. Man hätte sich also locker auf den Standpunkt stellen können, dass wir das selber gemacht haben.

Nicht so unser Küchenstudio. Es bot uns an: Austausch der kompletten Blende oder alternativ 200 Euro Gutschrift. Wir haben die 200 Euro genommen, denn Bauherren brauchen Kohle…

Wir fanden das Angebot sehr großzügig.

Die volle Nasendröhnung

Heute ist Sonntag. Uns Sonntags ist wenig los hier im Blog. Deshalb nutze ich die Gelegenheit, um mal wieder offtopic zu schreiben – liest ja ohnehin niemand :-D.

Gestern habe ich im Muffin-Paradies ein Muffin-Rezept entdeckt, leicht modifiziert und gleich ausprobiert. Das Ergebnis waren die leckersten Muffins seit langem. Ein herrlicher breitete sich im Haus aus. Hier kommt das Rezept zum nachbauen:

Glühwein-Spekulatius-MuffinsGlühwein-Spekulatius-Muffins
(Menge für 2 Muffin-Bleche)

Zutaten:
240 g Spekulatius
500 g Mehl
6 TL Backpulver
2 EL Kakao
2 TL Zimtpulver
2 Prisen Nelkenpulver
500 g Butter
250 g Zucker
2 Päckchen Vanillinzucker
8 Eier
5 EL Rum
250 ml Glühwein
einige Schokotröpfchen

Zubereitung:

1.: Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen und die Muffinbleche gut einfetten oder Papierförmchen verwenden.

2.: Spekulatius fein zerbröseln. Wer keinen Mörser hat: Die Unterseite einer Schöpfkelle eignet sich dafür bestens.

3.: Die Butter langsam zerlassen.

4.: Mehl, Backpulver, Kakao, Spekulatius und die Gewürze in einer Schüssel mischen. Achtung: Das Nelkenpulver vorsichtig dosieren.

5.: In einer zweiten Schüssel die zerlassene Butter, Zucker, Vanillinzucker, Eier, Rum und den Glühwein schaumig schlagen.

6.: Mehlgemisch dazugeben und unterrühren. Die Konsistenz dieses Teigs ist recht flüssig, das ist gewollt.

7.: Teig in die Förmchen füllen und mit je 3-4 Schokotröpfchen (oder anderer nicht schmelzender Schokodeko) belegen.

8.: Ca. 20 – 25 Minuten backen.

9.: Beim Backen unbedingt die Küchentür öffnen. Der Duft hat es in sich und muß unbedingt auf Wanderschaft…

Der sichere Weg

Kombi-EckventilKurz noch die Auflösung zu unserer Episode mit dem rinnenden Kombi-Eckventil. Beim Einbau unserer Küche rann Wasser aus eben diesem Ventil und die Küchenbauer vermuteten, dass es sich um eine Dichtung mit Zellstoffringen handelt, die erst noch aufquellen muss.

Zwar trat seitdem kein Wasser mehr aus, der Sanitärchef unseres Hausbauunternehmens zögerte jedoch nicht und wechselte das Ventil aus. Sicherheitshalber.

Übrigens entdeckte er dabei auch gleich, dass die Küchenbauer eine Leitung so stark geknickt hatten, dass der Wasserfluss behindert wurde.

Küchenpanorama

Da unser Küchenverkäufer gefragt hat, ob wir ihm Fotos von der Küche überlassen können, habe ich mal wieder zur guten alten Kachel-Panoramatechnik gegriffen, um eine Gesamtübersicht der Küche zu erhalten.

Na, und logischerweise landet das Foto auch hier im Blog.

Küchenpanorama

Und hier gleich auch noch ein Blick ins Wohnzimmer, das bereits fertig eingerichtet ist:

Das Wohnzimmer ist fertig eingerichtet

😉

Die Strahlenbelastung in der Küche…

Einbaustrahler…hat deutlich zugenommen. Pardon: Lichtstrahlen sind gemeint. Denn die Löcher in der Decke sind nun geschlossen und mit Einbaustrahlern versehen.

Diese Leuchten in Aluoptik sind derzeit allerdings noch die einzigen fest installierten Lampen in unserem Haus. Schande über uns: Der Rest des Hauses wird immer noch mit „Designerfassungen“ erhellt…

Recycling-Center

Sicherlich: Dass ein Küchenplaner einen Mülleimer mit einplant, das kann man nicht erwarten. In modernen Küchen fällt ja auch praktisch kein Müll mehr an.

Mülleimer in der KücheAls die Küche fertig geplant und bestellt war, fiel uns jedoch auf, dass ein Mülleimer in der Küche durchaus nützlich sein könnte. Deshalb fuhren wir nochmal zu unseren Küchenprofis und kauften noch nachträglich einen Mülleimer hinzu.

Die Monteure fluchten furchtbar, als sie den Eimer einbauten. Und ich fürchte, wir werden bald auch fluchen. Denn Tür und Eimer sind miteinander verbunden, hakeln jedoch ganz schön beim Öffnen. Mal sehen wer zuerst aufgibt und kaputt geht: Die Türscharniere oder die Eimermechanik.

Verschlimmbessert

Einem der beiden Küchenmonteure ist beim zweiten Besuch wohl der Schraubenzieher abgerutscht als sie versuchten, den Druckpunkt der Knöpfe an der Inselesse einzustellen.

Vermutlich in bester Absicht haben sie dann versucht, den Kratzer weg zu polieren oder weg zu schleifen. Das Ergebnis ist allerdings traurig:

Kratzer in der Inselesse
Im Kreis sieht man noch die Ursache allen Übels – den „Ur-Kratzer“.

Darüber werden wir wohl nochmal sprechen müssen…

Abstellgleis

Regalsystem von SchulteEine Speisekammer ist eine feine Sache. Eine Speisekammer ohne Regale ist jedoch weitestgehend wertlos. Deshalb waren wir gestern erneut unterwegs, um ein passendes Regalsystem zu finden. Wir haben es auf ein äußerst flexibles System aus der Schulte MultiLine-Serie abgesehen.

Leider gibt’s das nirgends online zu bestellen. Nur in Baumärkten findet man es. Und die haben es in den seltensten Fällen in den richtigen Größen vorrätig. In Heilbronn haben wir gestern einen Baumarkt entdeckt, der alle Teile des Regals als Einzelteile verkauft. So kann man sich das Wunschregal mit beliebigen Breiten, Höhen und Böden selber zusammen stellen.

Blöd nur, wenn man sich bei der Anzahl der Schrauben und Winkel verzählt. Aber: Heilbronn ist ein schönes Städtchen. Fahren wir halt nochmal hin 🙂

Hahn neben Korb

Wasserhahn läßt sich nicht weit genug schwenkenNicht alles in unserer Küche ist so, wie wir es uns vorgestellt haben. Der Wasserhahn zum Beispiel gibt Rätsel auf:

Zwar lässt er sich (sinnloserweise) über die gesamte Ablagefläche rechts schwenken, über dem Spülbecken (links) ist jedoch bereits knapp vor der Mitte Schluss mit der Bewegungsfreiheit.

Da ohnehin nochmal jemand vom Küchenlieferanten wegen der Dunstabzugshaube (pardon: Inselesse) vorbei kommen muss, müssen wir uns um den eingeschränkten Hahn nicht selber kümmern.

Für die Ritterrunde

Gibt es eigentlich noch klassische Esszimmer? Zimmer also, die ausschließlich für das gemeinsame Einnehmen der Mahlzeiten geplant wurden?

EsszimmertischWir haben auf ein solches Zimmer verzichtet und stattdessen einen großes Wohn-/ Koch-/ Esszimmer geplant. Nach der Küche ist nun ein zweites Detail in diesem Raum komplett: Der Esszimmertisch.

Er war bereits vor Wochen schon mal bei uns, musste jedoch wieder zurück in den Möbelmarkt, denn seine Tischplatte war an einer Nut geplatzt. Nun ist die neue Tischplatte da und die „Tafel“ ist komplett.

Und um der Frage zuvor zu kommen: Ja, zwei Stühle haben einen etwas helleren Farbton. War Absicht 😉

Rettet das Treppenhaus

Wenn man in einem neuen Haus herum geht und sich vorstellt, welche „Worst Cases“ denn mal eintreten könnten, dann wird man kreativ. Folgendes Szenario gehört zu den besonders beeindruckenden:

Nachmittags ist frisch aufgebrühter Kaffee in große Kaffeetassen gefüllt worden und wird nun aus der Küche in das Arbeitszimmer im OG transportiert. Kurz vor Erreichen des Arbeitszimmers stolpert der Lieferant mit den Tassen in der Hand. Der Inhalt der beiden großen Kaffeetassen findet seinen Weg an den Wänden entlang und über die Treppenstufen vom Dachgeschoss über das Erdgeschoss in den Keller.

KaffeevollautomatDa ich schon länger einen Kaffee-Vollautomat im Arbeitszimmer wollte kam mir dieses Horrorszenario gerade recht um endlich genügend Argumente für ein solches Gerät an der Hand zu haben. Letztens gab’s ein günstiges Angebot – und nun duftet es im Arbeitszimmer nach frisch gemahlenem Kaffee aus dem Vollautomat. Lecker!