Rohr im Schafspelz

Rohrisolierung der Lüftungsanlage
Einige Lüftungsrohre müssen notgedrungen ein paar Meter durch den Dachboden laufen. Dieser ist aber unisoliert und kann im Winter schon mal Minusgrade erreichen. Deshalb haben die Rohre eine besonders dicke und mehrschichtige Dämmung spendiert bekommen.

Deutschland im Estrich-Rausch

EstrichSo wie es aussieht, wird in dieser Woche gleich in drei Bau-Bogs Estrich fließen: Diana & Dennis, die Hasenbu.de und wir bekommen die Fußbodenschicht.

Estrich ist meist nicht weiter als ein Zementmörtel. Und weil so viele Blogger diese Woche Estrich bekommen, gibt’s hier noch das Kochrezept zum selbermörteln: Man nehme drei Teile Estrichsand 0-8 mm und einem Teil Zement und mische das ganze mit Wasser an. Wohl bekomm’s.

Da ich derzeit täglich neue Fremdworte lerne, darf meine Lektion von heute nicht fehlen: Während wir davon sprechen, das Estrich trocknen muss, spricht der Fachmann davon, dass er erst nach 20-30 Tagen „belegreif“ ist. Erstaunlicherweise sprechen die Hausbaufirmen meist von kürzeren Belegreifezeiten…

Ach übrigens: Vorsicht bei Baudiskussionen mit Schweizern. Der Schweizer meint nämlich meist den Dachboden, wenn er von Estrich spricht.

Bild: Geliehen von http://www.hansu.de

Langfingers unwanted

Bei all der Hektik hätten wir beinahe einen (hoffentlich nicht) folgenschweren Fehler gemacht. Im Vorfeld unseres Hausbaus haben wir uns einige Gedanken zum Thema Sicherheit und Schutz gegen Einbruch gemacht (mehr dazu demnächst). In unserem Bekanntenkreis war gleich bei mehreren „Neubauern“ innerhalb des ersten Jahres nach Fertigstellung des Hauses eingebrochen worden. Wir waren deshalb sensibilisiert und vorgewarnt.

Bei all unserem Sicherheitsstreben haben wir jedoch die Luftansaugöffnungen im Keller vergessen (wer mag kann sie auch Lichtschächte nennen) „Langfingers unwanted“ weiterlesen

Oh Sole Mio

Der Schlauch führt die SoleDie Sole, die in den Röhren der Solaranlage kreist und die gewonnene Wärme abführt, wird durch zwei Schläuche an den Seiten der Kollektorfläche heraus geführt und durch eine spezielle Schindel in das Dach und weiter bis unten in den Keller geleitet. Die Sole-Leitungen erkennt man im Haus an der durchgehenden Isolierung.

Durchatmen

Entlüftung der EntwässerungNun hat unser Dach doch noch eins aufgesetzt bekommen. Um genau zu sein: Drei.
Damit die Abwasserleitungen später nicht unangenehm vor sich hin gluckern wurde an drei Stellen eine Belüftung durch das Dach geführt.

Luft me up!

Im Arbeitszimmer sind die letzten Kabel und Kanäle verlegt worden. Unter anderem auch die Flachrohre für die Frischlufteinblasung. Man erkennt sie hier deutlich an ihrer Größe und der Isolierung. Die schwarzen Kästen bei den bodentiefen Fenstern werden später mal die Luftauslässe sein.
Lüftungsauslässe Dachgeschoss

Wohnen in Bag-End

Hobbit HausThulbo ist vor einiger Zeit in ein Haus in Hang- und Waldlage eingezogen. Seit dem plagt ihn die Vision, sich ein „Hobbit Hole“ zu bauen. Die Planung und den Baufortschritt seines Hobbit-Hauses will er auf www.hobbithaus.de dokumentieren. Erste Skizzen gibt es bereits. Diese URL Adresse sollte man nicht aus den Augen verlieren.

Haben Hobbithäuser eigentlich Drainagen? Und: Gibt es so was schlüsselfertig?

An den Galgen, Handwerkergesindel!

Der Herrscher - BauherrGeht es den anderen „Bauherren“, die hier mitlesen auch so?
Als ich das erste mal von einem Handwerker auf der Baustelle gefragt wurde „Sind Sie der Bauherr?“ habe ich reflexartig hinter mich geschaut. Der Begriff „Bauherr“ ist mir bis heute irgendwie fremd. Besonders schrill finde ich es, wenn ich so Dinge höre wie „Die Bauherrschaft hat sich entschieden, die Öffnung dort oben zu platzieren.

Ich komme mir immer so ein wenig vor wie ein Kolonialherrscher aus blutigen Vorzeiten: „Wohl an, Knappe! Peitsche er die Zimmerleute im Kreis zusammen! 30 Hiebe für jeden! Auf dass er nicht erneut um einen gerechten Lohn bettle!“

Die Bauherrschaft hat gesprochen.

Die Nachbarn kommen

Wir wussten es ja von Anfang an: Wir sind nicht allein. Aber dass es nun auf einmal derartig „plopp“ macht hat uns schon überrascht. Beinahe im Tagesrhythmus werden neue Kräne aufgestellt, entstehen neue Baustellen.

Im Nachhinein ist es sehr spannend zu sehen, wie andere Bauherren ihre Probleme mit dem Aushub, mit der Drainage, mit der Bodenplatte, usw lösen.

Ehrlich gesagt bin ich froh, dass wir die Buddelphase hinter uns haben.
weitere Baukräne
Die nächsten Kräne erscheinen auf der Bildfläche

81 Grad…

… zeigte die Anzeige des Steuergerätes unserer Solaranlage. Vermutlich ist das die Temperatur der Solarflüssigkeit (Sole). Zu unserer großen Überraschung gab’s im Heizungsraum gestern nämlich bereits ein erstes leises Summen am Wasserspeicher der Solaranlage.

Oben im Spitzboden waren dann auch neue Rohre zu sehen: Die Zu- und Ableitungen zu den Sonnenkollektoren.
Spitzboden jetzt mit Solarleitungen
(Mit unserem Spitzboden ist alles OK, die Balken sind gerade. Dies ist ein Innenpanorama)

Irgendwie ein faszinierendes Gefühl: Abgesehen vom Stromverbrauch des Steuergerätes wird da bereits mollig warmes Wasser produziert, ohne dass irgendein Brenner Energie verheizt.

Mal sehen, wie das später in der Praxis funktioniert…