Bad-TV

Badspiegel mit LCDGestern auf der CeBit stolperte ich über einen großen Stand, auf dem einige Hersteller die „Kombination von Technik und Wohnideen“ (lifestyle@CeBIT) zeigen – so wie sie es sich vorstellen.

Viele Dinge fand ich eher wenig spektakulär, an folgender Idee blieb ich jedoch kurz hängen. Ganz neu ist sie nicht mehr, ich habe sie jedoch zum ersten mal life in Aktion gesehen: Die Firma ad notam zeigte eine Badeinrichtung mit einem Spiegel, der es in sich hatte. Hinter der flach auf der Wand sitzenden Spiegelfläche (bei Auf-Putz-Montage sitzt sie 4 cm vor der Wand) werkelte ein LCD-Fernseher mit unsichtbarem Soundsystem. Wertvolle Anwendungen fallen mir als Mann dabei eher weniger ein, für Frauen mit Neigung zu langen Badaufenthalten könnte das aber durchaus ein sinnvolles Tool sein.

Philips experimentiert ebenfalls solche Spiegelsystemen. Apropos Philips: Das auf der CeBit gezeigte System hatte in den Beleuchtungsstreifen eine Art Ambilight-Funktion. Ob die wiederum in einem Badspiegel sinnvoll ist, kann man durchaus diskutieren…

Hacking IKEA

IKEAhacker.deKleinbloggersdorf ist immer wieder für eine Überraschung gut: Thomas Meyer hat eine Idee aus den USA aufgegriffen und für deutsche Verhältnisse umgesetzt: IKEAhacker.de.

Dieses Blog beschäftigt sich mit Einrichtungsideen, die mit Hilfe von IKEA-Möbeln oder IKEA-Accessoires umgesetzt wurden. Die ersten Beiträge machen Lust auf mehr: Ein toller Neubau in der Bloggosphäre…

Produktkenntnisse eines Händlers

Auf der Suche nach neuen Wegen gegen Wasserflecke auf Scheiben und vor allen Dingen in der Dusche haben uns einige Leser dieses Blogs hier ein Mittel zur Glasveredelung empfohlen (danke schön dafür 🙂 ). In der Zwischenzeit ist das Mittel eingegangen, wir werden demnächst berichten, ob und wie es wirkt.

Vorab jedoch schon mal ein interessantes Schmankerl aus dem Repertoire des Händlers, bei dem wir gekauft haben:

Microfasertuch

Das Paket enthielt zwei Flaschen mit dem Wundermittel und als nette Beigabe: Ein Mikrofasertuch. Die Bedienungsanleitung auf der Rückseite der Flasche liest sich dann wie folgt:

[…] Die Glasveredelung wird aus einem Abstand von ca. 20-30 cm aufgesprüht und mit einem Tuch (kein Mikrofasertuch!) gleichmäßig verteilt. […]

Colour Your World

FarbwahlMit der Sonne kommt nun auch bei uns der Wunsch nach Farbe. Unsere Neutraltapete (seinerzeit eine bewusste Entscheidung, um die Gestaltung auf später verschieben zu können) wird anderen Farben und zum Teil anderen Wandbelägen weichen.

Nachdem wir eine ganze Zeit lang gegrübelt haben, was wohl gut aussehen und funktionieren könnte, haben wir einen Fachmann gebeten, uns zum einen zu beraten und uns zum anderen ein Angebot zu machen.

Das Ende vom Lied war heute, dass unsere ursprünglichen Farbvarianten und -Ideen komplett über den Haufen geworfen wurden und durch neue Kombinationen ersetzt wurde. Nicht weil uns der Mann aus dem Malerfachbetrieb „was anderes verkaufen wollte“, sondern weil er uns sehr unaufdringlich und mit viel Sachverstand die Vor- und Nachteile erklären konnte.

Bleibt nur zu hoffen, dass auf dem Angebot, welches un in den nächsten Tagen erreichen soll, etwas genauso erfreuliches steht…

„Kärchern“

Die Holzbeplankung hat eine Hochdruckreinigung nötigDie meisten Häuslebauer kommen um einen Hochdruckreiniger auf Dauer nicht herum. Da die Holzbeplankungen auf Balkon und Terrasse bei uns so ganz langsam eingrünen und der Winter (oder was viele dafür hielten) dem Ende entgegen geht, stellt sich für uns die Frage: Welcher darf’s denn sein?

Das Angebot ist gigantisch: Von vermeintlichen No-Name-Schnäppchen aus dem Baumarkt bis hin zum Hochleistungs-Markengerät mit Waffenschein ist bei Hochdruckreinigern alles im Sortiment.

Heute missbrauche ich den Blog einfach mal als Umfrageinstrument: Welche Erfahrungen habt Ihr mit Billig/Teuergeräten gemacht? Welche Leistung setzt Ihr ein und seit Ihr damit zufrieden?

Home of the Future

Als unheilbarer Disneyfan möchte ich heute mal auf das Monsato-Haus hinweisen, das von 1957-67 im Disneyland Anaheim stand. Gegenstand des Gebäudes war die Zukunftsvision eines Wohnhauses in der Zukunft. Oder mit anderen Worten: Wie würden wir heute wohnen.

Monsanto Home of the FutureHeraus kam ein modulares Kunststoffgebäude mit Möbeln, die in der 70ern populär waren. Richtig visionär finde ich den großen Flachbildschirm im Wohnzimmer. Denn der ist 50 Jahre später durchaus hin und wieder Realität.

Auf den Davelandseiten gibt es eine sehr umfangreiche Bildergalerie und Tom Lundin hat ein virtuelles Modell für Google Earth (oder SketchUp) gebaut.

Monsanto Home of the Future

Tapetentests

Nach den Erfahrungen im Schlafzimmer haben wir die Gestaltung der weiteren Räume auf die lange Bank geschoben. Ein Grund: Die Tapeten ließen sich unglaublich schwer von den Faserplatten lösen, großflächig gar nicht.

Nachdem aus unserem Umfeld dann noch der ein oder andere Hinweis mit dem Tenor „Tapete auf Gipskarton? Vergiss es!“ kam, verloren wir endgültig den Spaß am Umgestalten.

Letzte Woche haben wir dann bei unserem Hausbauunternehmen angerufen und gefragt, was wir machen können, um die Tapeten von der Wand zu bekommen. Glücklicherweise hatten wir den Mann dran, der ausrücken muss, wenn sich Tapezierer vertapeziert haben. Ein echter Tapetenablöseprofi sozusagen. Und er berichtete: „Tapeten von Gipskarton ablösen ist gar kein Problem. Allerdings nur dann, wenn man mit der eingesetzten Wassermenge mutig ist. Viiiiiel Wasser, nur darauf kommt es an!

Tapete von Gipskartonplatten ablösenDie knochentrockenen Gipskartonplatten saugen jedes auf die Tapete gesprühte Wasser sofort auf. Das geht so schnell, dass der Tapetenkleber nicht einweichen kann. Deshalb ist es wichtig, viel Wasser aufzusprühen. Richtig viel Wasser. Nur dann löst der Kleber an.

Misstrauisch wie wir sind haben wir das dann in der Speisekammer hinter der Tiefkühltruhe auch gleich ausprobiert. Dieses mal haben wir mit dem Wasser nicht gegeizt: Wir haben so lange gesprüht (und jeweils kurz gewartet), bis kein Wasser mehr einzog und ein Feuchtigkeitsfilm auf der Tapete blieb. Und siehe da: Die Tapeten gingen recht leicht von den Gipskartonplatten herunter, ohne dass die Platten Schaden genommen hätten.

Bleibt eigentlich nur die Frage, ob diese Flüssigkeitsmengen der Gipskartonplatte auf Dauer schaden, bzw. ob die wieder heraus kommen.

Die ersten verlassen die Siedlung

RehIm ersten halben Jahr nach dem Einzug konnten wir beinahe täglich Rehe am Waldrand und manchmal sogar im Garten beobachten. Seit etwa einem Jahr ist Schluss: Die Tiere haben erkannt, dass ihr Lebensraum von jemandem eingenommen wurde, der in der Nahrungskette höher steht.

Ein wenig regt sich dabei dann doch das schlechte Gewissen.

Ich habe mir allerdings sagen lassen, dass wir sie (oder wenigstens ihre Spuren) wiedersehen, wenn der Garten angelegt ist. 😉