Die nächste Welle

Law & OrderDrei Monate Ruhe, danach haben sich die Wogen geglättet und niemand wird sich mehr an Brötchen und Christstollen erinnern

Ob es das war, was der Betreiber einer Kochseite dachte, als er Ende April den nächsten Anlauf nahm, um Websites kostenpflichtig abzumahnen?

Das Procedere ist dasselbe wie bisher: Ein Foto wird ohne zu fragen auf einer Website eingebunden (keine Frage: Darf man nicht). Statt per E-Mail auf Entfernung zu bestehen, setzt eine Anwaltskanzlei (meiner Meinung nach) astronomische Streitwerte fest und versendet Abmahnungen. Die hohen Streitwerte haben schmerzhafte Anwaltgebühren zur Folge. Dazu kommen jeweils noch Nutzungsentgelte, die an das Kochbuch zu zahlen sind.

Die Wogen haben sich jedoch keinesfalls geglättet, so schnell vergessen Blogger nicht. Und so ist die Bloggerfahrrinne erneut sehr aufgewühlt. Das hat gestern sogar den Spiegel interessiert.

Die abmahnwütige Kochbuchseite hat in der Zwischenzeit Links aus allen Ecken des Internets geerntet. Ungeachtet der Tatsache, dass es sich dabei meist um kritische Berichterstattungen handelt, steht das Kochbuch in den einschlägigen Suchmaschinen besser denn je da. Kein Wunder: In den Berichten geht es ja meist auch um Lebensmittel, Rezepte, Kochen & Co. Also ein passendes Umfeld für einen Link zu einem Kochbuch. Ich werde meinen Blog in den nächsten Tagen mal durchforsten und alle Links zum Kochbuch kappen. Das sei ihm nicht gegönnt…

[Bildquelle: Mediababe]

Heimleuchten (reloaded)

Unsere bisherige Lampe an der Haustür brachte es auf den Punkt. Nämlich auf einen Punkt unter der Lampe – und von dort aus in eine dreckige Linie Richtung Boden: Konstruktionsbedingt lief Wasser und Siff bei jedem Regen auf einen Punkt zentriert nach unten und hinterließ eine „Bremsspur“.

Neue Aussenlampe ist in BetriebDa uns auch die Ausleuchtung nicht gefiel, haben wir einen zweiten Versuch gestartet. Seit zwei Tagen hängt eine neue Leuchte neben unserem Eingang. Dieses mal eine Variante, die per Spot senkrecht nach unten leuchtet. Dabei wird weniger die Fassade als mehr der Bodenbereich rund um die Eingangstür beleuchtet. Uns gefällt sie spontan sehr gut und wir überlegen, ob wir so eine Lampenart auch für weitere Aussenlampenstellen verwenden.

Entdeckt haben wir sie im Internet (Cube, Martin Müller). Unser lokaler Elektriker hat sie uns erstaunlicher Weise günstiger angeboten und durfte sie deshalb auch gleich anbringen.

Brutzler

Der Garten braucht WasserDes einen Freud, des anderen Leid: Wie in großen Teilen Deutschlands hat es auch bei uns seit Wochen nicht mehr geregnet. Hier dörrt alles aus und lechzt nach Wasser.

Ein richtiger Grund zum jauchzen ist in diesen Tagen die Photovoltaik. Der April schickt sich an ein Alltime-High zu werden. Der April-Durchschnitt übertrifft bereits den bisher besten Sommermonat überhaupt, und es sieht nicht so aus, als wenn sich das noch ändert.

Abgesehen vom Januar liegt das gesamte Jahr 2007 sonnentechnisch bisher über dem Vorjahresniveau. In der Zwischenzeit ist so viel aufgelaufen, dass uns sogar ein verregneter Juni oder August keine Sorgen bereiten würde.

Also genießen wir noch ein wenig die Zeit ohne Pflanzen. Wenn die im Garten erst gesetzt sind, wird die Freude über derartig lange Trockenperioden sicher schlagartig weichen.

[Bildquelle: püzz]

Der Trend weist in die Stadt

Stadtwärts...Es ist nicht nur der Stern, der darüber berichtet, dass die Flüchtlinge der „Landflucht“ wieder in die Städte zurückkehren.

Damit sind wir mit unserem Umzug auf’s Land beinahe schon so etwas wie „Gegen-den-Strom-Schwimmer“. Ernsthaft bereut haben wir es trotzdem bis heute nicht.

Dass die Tendenz wieder stärker in Richtung Stadt zeigt ist nachvollziehbar: Bei den aktuellen Energiekosten ist das Überbrücken von großen Distanzen deutlich teurer geworden. Wer in der Nähe des Arbeitsplatzes wohnt spart Geld. Wer die Vorteile der Stadt dann noch stärker bewertet als die Ruhe auf dem Land, für den kann es sich lohnen, die höheren Grundstücks- und Immobilenpreise innerhalb der Stadtgebiete zu zahlen.

[Bildquelle: Paul-Can5]

Um-die-Ecke-Steckdosen

Unglaublich, welch einfachen und dennoch genialen Erfindungen heutzutage noch möglich sind.

Jeder kennt das Problem: Mehrfachsteckdosen sind innerhalb kurzer Zeit komplett besetzt und Netzteile sind immer irgendwie zu groß oder belegen gleich zwei Slots. Außerdem liegen die Steckdosen unförmig in der Gegend rum oder müssen halb unzugänglich hinter Möbeln deponiert werden.

e_ropee_rope ist ein Konzept welches zeigt, dass es viel einfacher und genialer gehen könnte: Ein modulares Steckdosensystem mit drehbaren Elementen, alle einzeln abschaltbar.
Preise hat die Idee von Chul Min Kang und Sung Hun Lim bereits abgeräumt, realisiert wurde sie leider bisher nicht. Schade, das Konzept schreit doch eigentlich danach, den Markt zu erobern…

Leuchtende Schlange im Flur

Flexibles Schinensystem leuchtet im FlurWer zu lange mit Designerlampenfassungen zusammen lebt, merkt zum Schluss gar nicht mehr, dass er mit Designerlampenfassungen zusammen lebt.

Um das zu vermeiden, werden wir nicht müde, weiter nach geeigneten Lampen für unser neues Zuhause zu suchen.

Letztens gab es mal wieder einen Treffer: Im Flur haben wir eine passende Beleuchtung gefunden. Da wir dort bei der Planung einen Fehler gemacht haben und keine Lampe über oder in der Nähe des Spiegels geplant hatten, dachten wir zunächst an ein Seilsystem. Dann sahen wir jedoch diese flexible Schiene und waren spontan begeistert. Die Spots setzen viele Leuchtkegel und lassen die Umgebung sehr lebendig wirken.

Wichtiges Erfolgsindiz: Bei der letzten Stromzählerablesung war die neue Flurbeleuchtung bereits erkennbar… 😉

Kräuterspirale (Gewürzschnecke)

Kräuterschnecke - GewürzspiraleSo ein Ostersamstag bietet genügend Zeit, um mal ein kleineres Projekt im Garten (oder besser: In der Gegend, die mal ein Garten werden soll) in Angriff zu nehmen.

Da wir seit einiger Zeit das Kochen für uns entdeckt haben, wurden die Töpfe mit frischen Kräutern auf dem Küchenflächen immer zahlreicher. Und weil solche Kräuter immer nur begrenzte Zeit überleben, war unser Wunsch, eine klassische Kräuterspirale im Garten zu haben. Einfach hin laufen, die passenden Kräuter frisch schneiden und zusehen, wie alles weiter wächst und gedeiht. Oder im Herbst die Kräuter ernten und in der Küche zum Trocknen aufhängen.

Während der Erdarbeiten rund um unser Grundstück haben wir eine Reihe handlicher Muschelkalksteine gesammelt und zur Seite gelegt. Diese sollten nun endlich zum Einsatz kommen.

Auf einem etwa 3×4 Meter großem Gebiet haben wir zunächst „Kräuterspirale (Gewürzschnecke)“ weiterlesen