Ohne Hut - auch gut…

14. Juli 2008

Was zunächst ein Phantom-Schaden war, entpuppte sich später als Entlüfterziegel, die kein “Hütchen” besitzen.

Müssen da Abdeckungen drauf? Oder nicht? Sind sie notwendig? Normal? Eventuell sogar unnütz?

Wir haben unserem Hausbauunternehmen diese Frage gestellt und die Antwort fiel eindeutig aus:

Da diese Entlüfterziegel direkt mit dem Abwassersystem verbunden sind ist es nicht notwendig den Ziegel mit einer Kappe zu versehen. Das Wasser welches dort eindringt wird ins Abwasser mit eingeleitet.
Das Rohr ist oben nicht ganz offen. Es sind nur kleine Öffnungen also ein Vogel passt da nicht durch. Das was reinfällt geht dann bis in die Kanalisation und ist weg.

Da steht man nun als Laie, beobachtet dass alle anderen Häuser in der Umgebung Entlüfterziegel mit Abdeckungen haben und ist konfrontiert mit der altbekannten Weisheit: “Das gehört so!” aus dem Mund von Handwerkern.

Haben wir die einzigen unabgedeckten Entlüfterziegel Deutschlands?

Strahlemann

9. Juli 2008

Ginge es nur um die Rückseite: man könnte denken, das Haus seit frisch hingestellt worden.

Nur kurze Zeit dauerte das Anbringen des neuen Putzes auf die vorbereitete Oberfläche. Das Abbauen des Gerüstes dauerte (verständlicherweise) deutlich länger.

Auf den ersten Blick haben die Putzer eine 1A-Fläche hinterlassen, für uns als Laien sieht das nach hervorragender Arbeit aus.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass der Untergrund dieses mal richtig bearbeitet wurde und nicht erneut irgendetwas mit der Zeit einsinkt.

Die Frage eines Blogbesuchers nach dem “Umfang der Schweinerei” steht noch unbeantwortet im Raum. In unserem Fall haben die Putzer wirklich sehr sauber gearbeitet. Selbst wenn wir bereits einen gestalteten Garten/Terrasse hätten, wäre diese kaum in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die eigentliche Show ist ganz schön kurz

1. Juli 2008

Beeindrucken an einem neuen Putz finde ich die zeitlichen Relationen: Das Aufbauen des Gerüstes, das Abschleifen des alten Putzes und das Vorbereiten bzw. Spachteln dauern um ein vielfaches länger als das eigentliche Verputzen.

Bei uns wurde die abgeschliffene Oberfläche nun gespachtelt und überall am Gerüst Plastikplane als Spritzschutz angebracht.

Für uns eine schöne Gelegenheit, mal zu beurteilen, wie sich ein leichter Grauton auf der Fassade macht, bevor uns in wenigen Tagen wieder ein Blandadent-Weiß anlacht.

Rüstig

27. Juni 2008

Und dann ging es plötzlich ganz schnell:

Morgens klingelte es, und eine mobile Eingreiftruppe unseres Hausbauunternehmens stand vor der Tür. “Wir rüsten das Haus ein”.

Zwar war es nicht das gesamte Haus, aber immerhin jene Seite, die unter Einfällen leidet. Das Gerüst stand ruckzuck und auch mit dem Abschleifen haben die feißgen Arbeiter bereits begonnen. Die eingefallenen Bereiche wurden aufgespachtelt und der Rest der Fläche wird in Kürze gleichmäßig plan gespachtelt.

Einen starken Eindruck hinterlassen

24. Juni 2008

Seit etwa anderthalb Jahren fällt auf der Rückseite unseres Hauses auf, dass auf Höhe der Geschosstrennung der Putz einfällt.

Vor langer Zeit haben wir das unserem Hausbauunternehmen gemeldet und dann gewartet. Da keine Gefahr im Verzug ist, das Haus bewohnbar ist und wir selber das Haus in letzter Zeit viel zu selten von außen gesehen haben, fiel uns nicht auf, dass die Anfrage Monat für Monat unbeantwortet blieb.

Vor einem halben Jahr haben wir dann mal nachgefragt und die Antwort bekommen, unsere Anfrage sei verschütt’ gegangen. Nachdem wir bis Anfang Mai dieses Jahres immer noch keine Antwort hatten, erfolgte dann eine erneute Nachfrage.

Wenn man so oft nachfragen muss, dann riecht es nach Problemen. Nach Schwierigkeiten, die das liefernde Unternehmen vor sich her schiebt und bei denen es hofft, sie würden sich von allein lösen.

Nicht so in unserem Fall: Es waren wohl tatsächlich nur organisatorische Probleme, denn letzte Woche war ein Mitarbeiter vor Ort, inspizierte den eingefallenen Putz und plante die Eingreiftruppe, die das beseitigen soll.

Ob’s wieder ein Jahr dauert?

Wir haben einfach zu viel Schotter

17. Juni 2008

Zu viel SchotterUnd das jetzt schon zu lange. Denn unsere Hofeinfahrt und der Bereich vor unserem Haus ist nach wie vor eine wildwachsende Stein- und Schotterlandschaft.

Das hat verschiedene Gründe. Ein wichtiger ist sicher, dass wir mit Landschaftsgärtner wilde Geschichten erlebt haben und uns zum Schluss ein wenig die Lust verlies, dieser Berufsgruppe Geld hinterher zu tragen. Dann kam Zeitmangel hinzu, was die Sache bei so geringer Berufsgruppenmotivation nicht gerade einfacher macht.

Vor einiger ganzen Weile haben wir in der Nachbarschaft einen Landschaftsgärtner beobachtet, der seine Sache wirklich gut gemacht hat und den Auftrag allem Anschein nach zuverlässig zuende brachte. Deshalb haben wir Kontakt aufgenommen.

Nach ein paar kleineren (und größeren) Mißverständnissen rund um das Angebot sind wir nun tatsächlich soweit, durchzustarten. In den nächsten Wochen soll der Startschuss fallen. Dann gibt’s auch endlich wieder Futter für diesen Blog.

Hoffentlich demnächst mehr…

Neue Hausbaublogger auf der Google-Maps-Karte

12. Mai 2008

Zunächst muss ich mal eine Entschuldigung vorweg schicken: Viele Hinweise auf Hausbaublogs haben teilweise wochenlang im Postfach gelegen. Unbearbeitet.

Grund war zeitliche Überlastung, ich bin einfach nicht dazu gekommen, die Karte zu pflegen.

Das hat aber nun ein Ende. Ich habe die fehlenden Anfragen ergänzt und das neue Google-Earth-File hochgeladen.

Neu auf der Karte sind:

Wer seinen Blog auch gerne auf der Karte sehen möchte, kann hier nachlesen, wie das geht.

Ansaugung und Ausblasung tauschen?

5. Mai 2007

LüftungsrohreDie Ansaugung und die Ausblasung unserer Wärmepumpe (Luft/Wasser) und unserer kontrollierten Wohnraumlüftung funktionieren über Kellerlichtschächte. Beide Ansaugungen sitzen in ein und demselben Schacht, die Ausblasungen zusammen un einem anderen.

Nun frage ich mich, ob das wohl immer so gepaart wird, oder ob das schon mal jemand anders herum probiert hat. Grund der Frage: Würde man jeweils paarweise Ein- und Ausblasungen in einen Lichtschacht setzen, hätte man doch tolle Synergieeffekte:

Die Luft, die durch die Wohnraumlüftung ausgeblasen wird, ist i.d.R. wärmer als die Außenluft. Im Winter könnte die Wärmepumpe die wärmere Abluft der Lüftungsanlage ansaugen. Gerade in der kalten Jahreszeit zählt jedes Grad, das könnte also u.U. spürbare Effekte bringen.

Wunschdenken?

Die nächste Welle

1. Mai 2007

Law & OrderDrei Monate Ruhe, danach haben sich die Wogen geglättet und niemand wird sich mehr an Brötchen und Christstollen erinnern

Ob es das war, was der Betreiber einer Kochseite dachte, als er Ende April den nächsten Anlauf nahm, um Websites kostenpflichtig abzumahnen?

Das Procedere ist dasselbe wie bisher: Ein Foto wird ohne zu fragen auf einer Website eingebunden (keine Frage: Darf man nicht). Statt per E-Mail auf Entfernung zu bestehen, setzt eine Anwaltskanzlei (meiner Meinung nach) astronomische Streitwerte fest und versendet Abmahnungen. Die hohen Streitwerte haben schmerzhafte Anwaltgebühren zur Folge. Dazu kommen jeweils noch Nutzungsentgelte, die an das Kochbuch zu zahlen sind.

Die Wogen haben sich jedoch keinesfalls geglättet, so schnell vergessen Blogger nicht. Und so ist die Bloggerfahrrinne erneut sehr aufgewühlt. Das hat gestern sogar den Spiegel interessiert.

Die abmahnwütige Kochbuchseite hat in der Zwischenzeit Links aus allen Ecken des Internets geerntet. Ungeachtet der Tatsache, dass es sich dabei meist um kritische Berichterstattungen handelt, steht das Kochbuch in den einschlägigen Suchmaschinen besser denn je da. Kein Wunder: In den Berichten geht es ja meist auch um Lebensmittel, Rezepte, Kochen & Co. Also ein passendes Umfeld für einen Link zu einem Kochbuch. Ich werde meinen Blog in den nächsten Tagen mal durchforsten und alle Links zum Kochbuch kappen. Das sei ihm nicht gegönnt…

[Bildquelle: Mediababe]

Sunset

29. April 2007

Sonnenuntergang / Sunset

[Zur Sonntagsserie]

Landkarte: Wo ist Photovoltaik am effektivsten?

27. April 2007

Stromertragskarte für PhotovoltaikanlagenDie Europäische Komission hat eine Landkarte veröffentlicht, auf der die durchschnittlichen jährlichen Sonnenstunden grafisch aufbereitet sind.

Besonders überraschend fand ich die Erkenntnis, dass eine Photovoltaik in Bielefeld in etwa dieselbe Leistungserwartung hat wie eine in Trondheim (Norwegen).

Heimleuchten (reloaded)

26. April 2007

Unsere bisherige Lampe an der Haustür brachte es auf den Punkt. Nämlich auf einen Punkt unter der Lampe - und von dort aus in eine dreckige Linie Richtung Boden: Konstruktionsbedingt lief Wasser und Siff bei jedem Regen auf einen Punkt zentriert nach unten und hinterließ eine “Bremsspur”.

Neue Aussenlampe ist in BetriebDa uns auch die Ausleuchtung nicht gefiel, haben wir einen zweiten Versuch gestartet. Seit zwei Tagen hängt eine neue Leuchte neben unserem Eingang. Dieses mal eine Variante, die per Spot senkrecht nach unten leuchtet. Dabei wird weniger die Fassade als mehr der Bodenbereich rund um die Eingangstür beleuchtet. Uns gefällt sie spontan sehr gut und wir überlegen, ob wir so eine Lampenart auch für weitere Aussenlampenstellen verwenden.

Entdeckt haben wir sie im Internet (Cube, Martin Müller). Unser lokaler Elektriker hat sie uns erstaunlicher Weise günstiger angeboten und durfte sie deshalb auch gleich anbringen.




Dieser Blog gibt unsere persönliche Meinung wieder. Wir schreiben Einschätzungen, Meinungen und Erfahrungen rund um die Themen Hausbau, Fertighaus, Hauskauf, Massivhaus, Eigenheim, Holzhaus, usw. Wir schreiben unabhängig von der Bauindustrie und werden von der beteiligten Hausbaufirma nicht unterstützt. Kein Handwerker und/oder Lieferant beeinflusst uns willentlich und in die eine oder andere Richtung. Aus diesem Grund bleiben viele Handwerker und Firmen bei uns auch "namenlos".

Wenn Sie Fragen rund um das Thema Hausbau haben, schreiben Sie Ihre Fragen oder Anregungen am besten einfach als Kommentar unter ein passendes Thema.


Momentan schwingen hier gerade andere Häuslebauer mit Ihnen zusammen den virtuellen Hammer.
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