Umstellung auf Festzins-Darlehen

Neulich klingelte das Telefon. Am anderen Ende saß „unser“ Darlehenbanker. Er hatte registriert, dass unser variables Darlehen die Zinssätze unserer Festzinsdarlehen eingeholt hat. Und er wollte uns anbieten, das variable Darlehen in ein Festzinsdarlehen zu überführen.

Wenn Banker „überführen“ sagen, dann meinen sie damit den Abschluss zu neuen (schlechteren) Konditionen. Weshalb ich auch dankend verneint habe.

Den Kredit mit dem variablen Zinssatz hatten wir mal als Sondertilgungskredit eingerichtet. Doch mit einem neuen Haus fließen die Gelder leider oft ungeplant in andere Richtungen – weshalb das mit den Sondertilgungen bisher ein Schuss in den Ofen war.

Der Banker war für uns auf jeden Fall eine Motivation, unseren ursprünglichen Sondertilgungsplan nicht aus den Augen zu verlieren.

Spirale nach oben

ZinsanhebungNachdem die EZB den Zinssatz noch ein weiteres mal angehoben hat, dauerte es nur wenige Tage und das Schreiben unserer Bank traf ein: „Ihr variabler Kredit wird ab 1. April um 0,25% angepasst“.

Angepasst“ meint „teurer„. Zum Glück ist nur ein kleiner Teil unserer Finanzierung variabel. Wenn man sich umschaut liest man häufig, dass Analysten davon ausgehen, dass wir bis zum Jahresende noch weitere 0,5 % Erhöhung erleben werden.

Bei aller Trauer: Wir liegen mit dem variablen Zins immer noch deutlich unter den Zinsen, die wir für die Darlehen mit Zinsfestschreibung zahlen. Mal sehen, wo die Reise hin geht…

Es geht aufwärts!

ZinserhöhungIn unserer Hausfinanzierung stecken nicht nur Kredite mit Zinsfestschreibung, einen (übersichtlichen) Teil der Finanzierung haben wir ganz bewußt mit einem variablen Zins vereinbart.

Anfang Dezember wurden die Leitzinsen erhöht, erwartungsgemäß dauerte es nicht lange, bis auch die Bank nachzog. In der Post fand ich ein Schreiben mit dem Hinweis, dass der Zinssatz unseres Darlehens nun „angepasst wird“. Immerhin: Es blieb bei den 0,25%, die die EZB vorgelegt hatte.