Männer und Pflanzen

Als Freizeitallergiker und Mensch mit „Rotem Daumen“ habe ich mit Zimmerpflanzen nicht viel am Hut. Das mag auch daran liegen, dass ich keinen Spaß daran empfinde, dem Niedergang von lebenden Geschöpfen in erdgefüllten Behältern beizuwohnen.

Und dann sah ich diese lustig gekringelten Bambusstäbe. Noch schlimmer: Ich las das kleine Zettelchen, dass man ihm angeklipst hatten. Dort standen die verhängnisvollen Worte:

Lucky Bamboo (Glücksbambus)Denken Sie daran: Diese Pflanze kriegen Sie wirklich nicht kaputt!

„Lucky Bamboo“ heißt das Geschöpf, und es steht statt in Erde statt in Wasser. In Deutschland nennt man die Pflanze wohl „Glücksbambus“. Es gibt sie als einzelne Stäbe in allen möglichen Formen und als Gebinde.

Ich habe ihm 100 cm² meines Schreibtisches untervermietet und bin jetzt schon gespannt, wie lange wir Freude aneinander haben werden.

Interessant für Pflanzenfreunde wie mich: Lucky Bamboo (Glücksbambus) gehört zur Familie der Mäusedorngewächse und Gattung der Drachenbäume. Klingt nach einer aufregenden Verwandtschaft.

Grün rein, Hall raus

Große Räume mit wenig Inhalt haben zwei Probleme: Sie sehen leer aus und es hallt in ihnen.

Die ersten ZimmerpflanzenUnser Arbeitszimmer ist ein Vertreter dieser Gattung. Selbst nach dem Aufstellen der Schreibtische und einiger Möbel hallt es noch lustig vor sich hin. Lange freie Wandflächen die bis in das Dachspitz hoch laufen bieten dem Schall genug Flächen für Reflexionen.

Deutliche Besserung gab es, nachdem die ersten beiden Pflanzen im Arbeitszimmer ihren Platz fanden. Der Schall bricht sich an den Blättern, die Akustik bessert sich hörbar.

Aber auch optisch kommt mit den Zimmerpflanzen „Leben in die Bude“. Ein bisschen Grün macht den Raum gleich lebendiger.