Unsere Karriere als Mieter haben wir im letzten Herbst beendet. Mit dem Einzug ins eigene Haus war die Zeit der Nebenkostenabrechnungen zuende.
Mir geht es seitdem so, dass ich viel bewußter mit dem Warmwasserverbrauch umgehe. Vermutlich hat das etwas damit zu tun, dass die Kosten für warmes Wasser nun nicht mehr auf einer Liste mit ewig langen, quadratmeter- und kopfabhängigen Rechnungszeilen auftaucht (wir hatten in der alten Wohnanlage ein Umlageverfahren). Neuerdings brutzelt auf dem Dach ein Warmwassersolar und im Keller eine Wärmepumpe. Die Kosten für Warmwasser tauchen damit unmittelbar auf dem Stromzähler auf.
Plötztlich kommt warmes Wasser nicht mehr „wie selbstverständlich aus dem Wasserhahn“. Es ist etwas wert.

Nach den ersten Winterwochen haben wir auch die ersten Erfahrungen mit unserer Heizung und mit der Warmwasseraufbereitung. Es zeigte sich, dass wir keinen einzigen unserer Fußbodenkreisläufe auf „Maximum“ stehen hatten und dass wir das Heißwasser praktisch nie am Anschlag hatten.