Umstellung auf Festzins-Darlehen

Neulich klingelte das Telefon. Am anderen Ende saß „unser“ Darlehenbanker. Er hatte registriert, dass unser variables Darlehen die Zinssätze unserer Festzinsdarlehen eingeholt hat. Und er wollte uns anbieten, das variable Darlehen in ein Festzinsdarlehen zu überführen.

Wenn Banker „überführen“ sagen, dann meinen sie damit den Abschluss zu neuen (schlechteren) Konditionen. Weshalb ich auch dankend verneint habe.

Den Kredit mit dem variablen Zinssatz hatten wir mal als Sondertilgungskredit eingerichtet. Doch mit einem neuen Haus fließen die Gelder leider oft ungeplant in andere Richtungen – weshalb das mit den Sondertilgungen bisher ein Schuss in den Ofen war.

Der Banker war für uns auf jeden Fall eine Motivation, unseren ursprünglichen Sondertilgungsplan nicht aus den Augen zu verlieren.

Es geht aufwärts!

ZinserhöhungIn unserer Hausfinanzierung stecken nicht nur Kredite mit Zinsfestschreibung, einen (übersichtlichen) Teil der Finanzierung haben wir ganz bewußt mit einem variablen Zins vereinbart.

Anfang Dezember wurden die Leitzinsen erhöht, erwartungsgemäß dauerte es nicht lange, bis auch die Bank nachzog. In der Post fand ich ein Schreiben mit dem Hinweis, dass der Zinssatz unseres Darlehens nun „angepasst wird“. Immerhin: Es blieb bei den 0,25%, die die EZB vorgelegt hatte.