Den Saft abdrehen

StromverbrauchVor einigen Tagen habe ich damit begonnen, die Zähler im Sicherungskasten regelmäßig abzulesen. In der Zwischenzeit ist daraus eine Jagt nach stillen Stromfressern geworden. Einmal angefangen sensibilisiert man sich mit einer solchen Tabellenkalkulation für die Geräte im neuen Haus, die sinnlos Strom verbrauchen.

Jüngstes Beispiel: An drei Tagen in der Woche bin ich regelmäßig mehrere Stunden außer Haus. Aus verschiedenen Gründen muß mein Rechner allerdings eingeschaltet bleiben. Bisher habe ich brav die gesamte Peripherie ausgeschaltet und bin gegangen.

Neuerdings habe ich zwei Mehrfachsteckdosen mit Schalter vor die externen Geräte (Festplatten, Scanner, Sound, …) gesetzt. Testweise: Ich wollte wissen, ob Netzteile bei ausgeschaltetem Verbraucher tatsächlich nennenswert Strom ziehen.

Das Ergebnis überraschte mich: An den Tagen, an denen ich längere Zeit außer Haus war verbrauchen wir reproduzierbar 2 kWh weniger als noch zu Zeiten ohne Schaltsteckdose.

Hochgerechnet bedeutet das: 2kWh x 3 Tage x 52 Wochen = 312 kWh pro Jahr eingespart und dafür praktisch nichts getan außer „einen Finger krumm gemacht“.

Die Jagt ist eröffnet: Wir suchen jetzt überall nach Möglichkeiten, Netzteilen den Saft abzudrehen.

TrekStor Netzteil: Markenware…

Das Netzteil meiner externen Festplatte hatte den Geist aufgegeben. Es ist eine TrekStor-Festplatte, „TrekStor“ stand auch auf dem defekten Netzteil. Die Ersatznetzteile gibt’s nur über den T-Online-Shop, fiese 14 Tage Lieferzeit inklusive.

Heute kam die Lieferung, beigelegt war ein Brief: „Sehr geehrter Kunde, der T-Online Shop verkauft ausschließlich Waren bekannter Markenhersteller. […]“.

Mein Original-Marken-Netzteil von TrekStor sah dann folgendermaßen aus:
Markennetzteil

Den Markenhersteller Jentec aus China kannte ich bisher noch gar nicht…

Zugegeben, das war offtopic. Zur Versöhnung gibt es morgen früh aber noch mehr zum Thema „Netzteile“. Dann wieder mit mehr Bezug zum neuen Haus.