Geruchsblindheit

NasenbärWer lange Zeit in den eigenen 4 Wänden wohnt, dessen Nase erblindet mit der Zeit. Besonders deutlich wird das, wenn man mal mehrere Tage außer Haus ist und danach ins eigene Heim zurück kehrt. Plötzlich nimmt man den „Eigengeruch“ des eigenen Hauses wieder bewußt wahr.

In unserem Fall sind es übrigens in erster Linie die Bodenbeläge (gut zu identifizieren, weil sie zuletzt hinzu kamen), die den meisten Räumen auch heute noch einen typischen Geruch geben. Insbesondere in Räumen, in denen die Möblierung noch spärlich ist. Die „Duftnoten“ sind allerdings recht schwach, dafür sorgt die kontrollierte Be- und Entlüftung.

Oder mal ganz individuell?

Dass wir mit Möbelhäusern so manche frustvolle Stunde geschoben habe, habt Ihr hier sicher schon gelesen. Deshalb haben wir in Betracht gezogen, einen anderen Weg zu gehen:

TischlerhobelWir haben einen Innenarchitekten in der Verwandtschaft, der sich mit Ladeneinrichtungen beschäftigt. In den letzten zwei Tagen haben wir uns mit ihm hin gesetzt und nach Lösungen für unsere (derzeit noch) leeren Räume gesucht. Er hat uns das eine oder andere skizziert und macht uns nun Pläne. Mit diesen Plänen werden wir zu Tischlereibetrieben gehen, und uns Angebote machen lassen.

Rechnet man mal zusammen, was man für Möbelmarktlösungen zahlt und wie man mit Wandlängen und Dachschrägen oft improvisieren muss oder Kompromisse eingeht, dann ist eine Möblierung per Tischer vielleicht tatsächlich realisierbar. Zumal man die eigene Zeit für den Aufbau und das Herumrennen in den Märkten ja auch noch berücksichtigen muss.

Wir werden hier im Blog berichten, wie die Sache ausgeht, und ob eine Möblierung per Tischler ein unbezahlbares Hirngespinst bleibt, oder ob wir die Idee tatsächlich umgesetzt bekommen.

[Bildquelle: Malene Thyssen]