Büro (2)

Meine Lieblingsgrafikerin hat noch mehr Bedarf an Bürofläche und Staufläche als ich. Deshalb war es für sie äußerst wichtig, dass Kniestockhöhen ausgenutzt werden und die volle Länge der Wand hinter ihrem Schreibtisch mit tiefen Schränken ausgereizt wird.

Hausbau / Ausbau: Büromöbel
(Gerechnetes Panorama, deshalb ist das Bild so verbogen)

Am linken Bildrand stehen bereits vorhandene Möbel, die das Furnier und das Randdekor vorgegeben haben. Alle Möbel sind fest eingebaut und belüftet. An den alten Möbeln wurden neue Griffe angebracht, um die Optik anzupassen. Fußbodenabschlüsse sind jeweils mit 2 Schrauben zu entfernen, dahinter lassen sich bequem Kabel verlegen.

Büro (1)

So, jetzt aber endlich mal ein paar Bilder von unseren Möbeln. Fangen wir mit einem der optisch einfacheren Möbel an: Der Platz, von dem aus ich demnächst die Blogeinträge schreiben werde. Die beiden Schreibtische existierten bereits, ich wollte die Breite hinten möglichst komplett und die Höhe des Kniestock links möglichst optimal ausnutzen, gleichzeitig brauchte ich Stauraum und wollte ein Furnier, das zu den Schreibtischen passt.

Büromöbel
(Bild verzerrt, weil gerechnetes Panorama)
Die Möbel stehen auf höhenvariablen Ständern. Die Sockel sind recht einfach abnehmbar (dahinter können Kabel laufen). In den Schränken gibt es Aussparungen, um Kabel führen zu können. Die Schränke sind hinten belüftet (mehr dazu demnächst).

Hierher darf ich in der kommenden Woche meine komplette Bürotechnik zurück tragen und neu anschließen.

Und zum Schluss wird doch alles eng

Dass am 11. August bei uns der Umzug stattfinden würde, wussten wir schon länger. Unser Arbeitszimmer war jedoch bis zum Morgen des 10. August einsatzbereit. Und genau dies wurde uns zum Verhängnis.

UmzugkartonsDenn wo ein Büro ist, da ist auch Arbeit. Mit dem Packen der Kartons haben wir deshalb erst sehr spät begonnen. Außerdem wurde das Packen immer wieder durch „Fremdeinwirkung“ unterbrochen.

Da meine bessere Hälfte mit ihrer kompletten Grafikdesign-Firma umzieht, musste sie Kundendaten, Archive, Buchhaltungen etc. aus mehreren Jahren so ein die Kartons verfrachten, dass alles später wieder zueinander findet. Keine einfache Aufgabe, wenn das Büro bis kurz vor Knapp einsatzfähig bleiben soll.

Und so kam es wie es kommen musste: Die beiden Nächte vor dem Umzug hat uns unser (mittlerweile ehemaliges) Bett nur flüchtig gesehen. Zusammen mit dem Schleppen der Umzugskarton entwickelte sich ein Mix aus schlechter Laune, Gereiztheit, Gleichgültigkeit und Endzeitstimmung.

Der arme Umzugsunternehmer (der noch seinen eigenen Blogeintrag bekommt) muss gedacht haben, wir wären mit seiner Leistung nicht zufrieden.

Als wir hier im neuen Haus mit all den Kisten standen hatten wir eigentlich nur noch einen Wunsch: „Ein Königreich für Bett„. Was danach kam beschreibt das Wort „Koma“ wohl treffender als das Wort „Schlaf“.