Der Profi-Bläser

Jörg Ruf BautrocknungBisher haben wir Handwerker und Lieferanten bewusst nicht mit Namen genannt, weil bei fast jedem auch mal etwas daneben gegangen ist und wir hier frei darüber berichten wollten. Um die Gegenseite nicht zu verstimmen und so den Spielraum für Verhandlungen offen zu halten, sprechen wir bis heute z.B. immer noch von „der Hausbaufirma“.

Jetzt gibt’s die erste Ausnahme: Unser Blower-Door-Dienstleister. Wir sind an mehrere Anbieter heran getreten und letztlich bei Jörg Ruf Bautrocknung hängen geblieben.

Jörg Ruf BautrocknungMit großer Geduld hat man uns dort im Vorfeld bereits alle Fragen beantwortet. Sogar ein kurzfristiger Termin (Montags angefragt, Mittwochs wurde bereits geblowerdoored!) war machbar. Den Preis von 299 Euro incl. Anfahrt (zzgl. Mwst) fanden wir äußerst fair und vor Ort stellte sich heraus, dass wir einen Partner ausgesucht hatten, der sich unglaublich viel Mühe gab, alles bis ins Kleinste zu erklären. Wo findet man so was heute noch in der Baubranche?

Als besonderen Bonus müssen noch zwei Punkte Erwähnung finden:

– Der Blower-Door-Test fand bei knapp 40 Grad bei fest verschlossenen Fenstern statt: Unser Estrich wurde gerade angeheizt.
– Kaum ein anderer Handwerker kommt doch heutzutage noch auf eine Baustelle, wenn zeitgleich die Deutsche Fußballnationalmanschaft um Platz 3 im Confed-Cup spielt, oder?

Also: Falls jemand von Euch Mitlesern noch einen guten Partner für einen externen Blower-Door-Test sucht: Jörg Ruf Bautrocknung können wir mit gutem Gewissen empfehlen.

Die bundesdeutsche Einheitstür

Mit dem Generationenhaus zusammen haben wir einen Mengenrabatt heraus gehandelt bei Abnahme von zwei identischen Türen.

Nein, nein: War’n Scherz.
Tatsächlich haben wir aber dieselbe Eingangstür in unseren Häusern, wir der Fotovergleich zeigt:
Eingangstüren

Ist eigentlich ein irrer Zufall: Es gibt nun wirklich nicht so viele Hausbau-Blogger. Und ausgerechnet von diesen wenigen entscheiden sich zwei für dieselbe Hauseingangstür 🙂

Das spricht für die Tür…

Hausbau-Blogs: Waldbewohner & Mario Werner

Vielleicht kennt Ihr sie schon. Falls nicht: Ihr solltet sie kennen lernen und ihre Blogs kommentieren:

Mario Werner: Sitzt noch auf dem Balkon seiner alten Wohnung und große Bedenken, dass sein neues Haus nicht rechtzeitig fertig wird. Der Auszugstermin drängt…

Der Waldbewohner: Hat sich in ein schönes Stückchen Erde verguckt und sucht noch nach dem richtigen Hausbauunternehmen und nach der richtigen Bank.

Die Hausbaubloggosphäre wächst weiter

Bei meinen Raubzügen durch’s Web habe ich neue Hausbau-Blogs entdeckt:

Villa Hennermann“ beschreibt mit vielen Bildern und tollen Texten, wie eine Stadtvilla entsteht. Der Keller steht bereits, derzeit wartet man gespannt auf das Eintreffen des Hauses.

Der Fips kommt“ und das Haus auch, erfährt man bei Silbaer. Gleich zwei Großprojekte sind dort in Planung und werden regelmäßig gebloggt.

Knobihaus“ hat zwar erst einen Blogeintrag online, der hat es jedoch in sich! Auf einen Schlag kann man sich dort einen Überblick verschaffen was bisher geschah.

Spiegelei auf der Heizung

SpiegeleiSachen gibt’s…
Gelegentlich schaue ich in das Logfile dieses Blogs. Dort kann man erkennen, über welche Suchworte die Leute z.B. über die Suchmaschine Google in unseren Blog gefunden haben.

Heute fand ich jedoch eine Kombination, die mir wirklich zu denken gab. Jemand suchte nach:

„heizungsanlage kochrezept“

Erstaunlicherweise findet Google dazu 14 Treffer

Gib ihm Saures!

Zitronen-SteckdosenDer Shopblogger hat nützliches für die Inneneinrichtung entdeckt: Energiezitronen. Wir fahnden derzeit nach einer Variante als formschöne Handgranate um im Bereich wichtiger Steckverbindungen ein für alle mal klar zu machen: „Finger weg!“.

„Wir haben ein Haus ohne Türen gekauft!“

Haus mit Extras

Eine Episode aus der Soap-Opera „Wir bauen ein Haus“. Starring: Mein Gatte, ich, eine Fertighaus-Dame, ein entlassener Verkäufer, und jede Menge Nebendarsteller, die am Schluss alle sterben.

Joy Fraser hat einen Erfahrungsbericht in mehreren Akten ins Web gestellt. Wirklich toll geschrieben und bisweilen zynisch formuliert. Aber mit sehr vielen Wahrheiten. Beim Lesen fand ich mich an mehr als nur einer Stelle an unsere Erfahrungen beim Hauskauf erinnert.

Passend zum Thema „Verkäufer die ihre Grenzen nicht kennen“ ist dem Generationenhaus-Blog eine subtile Anzeige in der Tageszeitung aufgefallen.

Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist auch der Bericht der Welt am Sonntag „Versteckte teure Nachteile“ (via bau(t)zen blog)

Erleben wir die 5 Jahre Gewährleistung?

Bien-Zenker Fertighaus schreibt rote Zahlen, Kampa Fertighaus rutscht nur knapp am Verlust vorbei und wächst nur im Ausland, Haas Fertigbau macht bereits 40% seines Umsatzes im Ausland,…

Der deutsche Fertighausmarkt schrumpft. Das Handelsblatt schreibt gestern:

Nach drei Jahren Aufschwung wird das Klima für die Hersteller von Holzfertighäusern angesichts stark sinkender Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser rauer. Jeder zweite Hersteller melde einen niedrigeren Auftragsbestand als 2004 und plane eine geringere Produktion…

Den kompletten Artikel gibt’s hier.

Angesicht solcher Meldungen fragen wir uns: Sind die 5 Jahre Gewährleistung am Ende nur eine Farce? Wie lange wird es unser Hausbauunternehmen noch geben? Sind unsere Gewährleistungsansprüche in 12 Monaten unter Umständen nur noch Bestandteil einer Konkursmasse?