{"id":753,"date":"2008-07-28T06:01:53","date_gmt":"2008-07-28T04:01:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/?p=753"},"modified":"2013-03-24T14:13:50","modified_gmt":"2013-03-24T12:13:50","slug":"chicken-biryani","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/2008\/chicken-biryani\/","title":{"rendered":"Chicken Biryani"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/Chicken-Biryani-FC.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7220\" alt=\"Chicken Biryani\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/Chicken-Biryani-FC-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/Chicken-Biryani-FC-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/Chicken-Biryani-FC-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/Chicken-Biryani-FC-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/Chicken-Biryani-FC.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Es ist eine Sache, ein indisches Kochbuch aufzuschlagen und das Rezept eines Deutschen nachzukochen, der meint, was er aufgeschrieben hat, sei indisch.<\/p>\n<p>Eine andere Sache ist es, wenn G&#228;ste das Originalrezept einer Inderin mitbringen und man versucht, es gemeinsam nachzukochen. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn <a href=\"http:\/\/twinga.typepad.com\/\" target=\"_blank\">die G&#228;ste<\/a>, die eine ganze Zeit lang in Indien gelebt haben, zum Schluss sagen: &#8222;<em>Ja, genauso muss es schmecken. Das ist es!<\/em>&#8220;<\/p>\n<p>Aber der Reihe nach. Bevor es an die Zutaten f&#252;r Chicken Biryani geht, ist es wichtig, indische Musik zum Kochen zu organisieren. Pseudoindisch und f&#252;r <!--more-->europ&#228;ische Beginnerohren recht geeignet ist z.B. das <a href=\"http:\/\/www.lastfm.de\/listen\/globaltags\/bollywood\" target=\"_blank\">Webradio zum Thema &#8222;Bollywood&#8220;<\/a> bei last.fm. Also auf Play klicken und folgende Zutaten verarbeiten:<\/p>\n<p><strong>Zutaten<\/strong> (f&#252;r 5 Personen)<br \/>\nf&#252;r das Chicken Biryani:<\/p>\n<ul>\n<li>3 H&#228;hnchenschenkel<\/li>\n<li>4 H&#228;hnchenbrustfilets<\/li>\n<li>350 g Basmatireis<\/li>\n<li>2 rote Zwiebeln (mittelgro&#223;)<\/li>\n<li>3 mittelgro&#223;e Tomaten<\/li>\n<li>2 handvoll Methi (getrocknete Bockshornkleebl&#228;tter)<\/li>\n<li>1\/4 Bund frische Korianderbl&#228;tter<\/li>\n<li>20 frische Pfefferminzbl&#228;tter<\/li>\n<li>8 gr&#252;ne Chilies (die kleinen sehr scharfen)<\/li>\n<li>1 TL rotes Chilipulver<\/li>\n<li>3 TL Pfefferk&#246;rner (gem&#246;rsert)<\/li>\n<li>1 TL Kurkuma<\/li>\n<li>1 Zimtstange<\/li>\n<li>4 Nelken<\/li>\n<li>4 Kardamomsamen<\/li>\n<li>600 ml Wasser<\/li>\n<li>1,5 Limetten<\/li>\n<li>2,5 TL Salz<\/li>\n<li>200 ml Sonnenblumen&#246;l<\/li>\n<li>80 g frischer Ingwer<\/li>\n<li>8 gro&#223;e Knoblauchzehen<\/li>\n<li>20 g Butter<\/li>\n<\/ul>\n<p>F&#252;r die Joghurt-Gurkensauce:<\/p>\n<ul>\n<li>15 cm Gurke<\/li>\n<li>500 ml Joghurt<\/li>\n<li>Salz und Pfeffer<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zubereitung<\/strong> (unter Einfluss von indischer Musik):<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><a href=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/chicken-biryani-zubereitung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-760 alignright\" style=\"float: right;\" title=\"Chicken Biryani (Zubereitung)\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/chicken-biryani-zubereitung-150x805.jpg\" width=\"150\" height=\"805\" srcset=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/chicken-biryani-zubereitung-150x805.jpg 150w, https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/chicken-biryani-zubereitung.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Den Reis nach Anleitung zubereiten und bissfest garen. Reiner Basmatireis wird in Indien verwendet. Unser &#8222;Basmati mit Wildreis&#8220; war zwar nicht mehr typisch indisch &#8211; aber dem Geschmack hat es keinen Abbruch getan.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die H&#228;hnchenschenkel samt Haut mit einem scharfen Hackbeil in St&#252;cke zerhacken. Die H&#252;hnerbrust ebenfalls in St&#252;ckchen schneiden. Die Zwiebeln sch&#228;len und in Scheiben schneiden. Die Tomaten grob w&#252;rfeln. Kardamom fein m&#246;rsern, anschlie&#223;end dazu die Methibl&#228;tter in den M&#246;rser legen und etwas m&#246;rsern (aber darauf achten, dass sie nicht zu Pulver werden). Die Koriander- und Pfefferminzbl&#228;tter waschen und grob hacken. Die gr&#252;nen Chilis waschen, den Stiel abschneiden und einmal in der Mitte der L&#228;nge nach aufschlitzen. Kerngeh&#228;use nicht entfernen. Limetten auspressen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Knoblauchzehen und Ingwer grob hacken und in einem Zerkleinerer (Mixer) zu einer Paste verarbeiten (alternativ: Sehr fein mit dem Messer hacken).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In einen gro&#223;en Topf die 200 ml &#214;l hoch erhitzen. Die Nelken und die Zimtstange in das siedende &#214;l geben. Nach einer Minute die Ingwer-Knoblauch Paste dazugeben und auf mittlere Flamme zwei Minuten garen. Die Paste darf dabei aber nicht braun werden. Als n&#228;chstes die Chilis und Zwiebeln dazugeben und weiter 2 Minuten braten. Dann die Tomaten hinein geben und im Anschluss die Gew&#252;rze dazu geben: Methi-, Koriander- und Minzbl&#228;tter und danach das Kurkuma, Chilipulver und den Pfeffer. Gut umr&#252;hren und dann die H&#228;hnchenst&#252;cke dazu geben und 5 Minuten unter regelm&#228;&#223;igem Umr&#252;hren garen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Anschlie&#223;end den Reis zusammen mit dem Salz hinzuf&#252;gen und wieder gut umr&#252;hren. Jetzt das Wasser erhitzen und dazu geben. Weiter regelm&#228;&#223;ig umr&#252;hren. Nach 2-3 Minuten den Limettensaft dazugeben. Deckel auf den Topf und rund 10-15 Minuten auf schwacher Hitze k&#246;cheln lassen. Sofern das ganze dann noch zu feucht ist, Deckel abnehmen und noch etwas offen weiter k&#246;cheln lassen. Ganz zum Schluss noch 20g Butter unterr&#252;hren und das Chicken Biryani ist fertig.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Parallel dazu das Gurkenst&#252;ck waschen und ungesch&#228;lt raspeln. Mit dem Joghurt verr&#252;hren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In einer separaten Schale servieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Anmerkung:<\/strong> In Indien wird Chicken Biryani mit der (rechten!) Hand gegessen. Man gibt etwas von dem Gurkenyoghurt, formt mit den Fingern handliche Portionen und greift sich Happen f&#252;r Happen. Leider waren wir zu hungrig und das Essen zu hei&#223; &#8211; so das wir nach der ersten Brandblase doch zur Gabel gegriffen haben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Und noch ein Tipp:<\/strong> Biryani schmeckt bei den vielen Zutaten vermutlich auch ganz ohne H&#228;hnchen. Alternativ: Biryani wird oft auch mit Ziegen- oder Lammfleisch zubereitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist eine Sache, ein indisches Kochbuch aufzuschlagen und das Rezept eines Deutschen nachzukochen, der meint, was er aufgeschrieben hat, sei indisch. Eine andere Sache ist es, wenn G&#228;ste das Originalrezept einer Inderin mitbringen und man versucht, es gemeinsam nachzukochen. 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