{"id":550,"date":"2008-01-07T06:30:04","date_gmt":"2008-01-07T05:30:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/2008\/baguettes-wie-in-frankreich\/"},"modified":"2008-12-29T11:13:22","modified_gmt":"2008-12-29T10:13:22","slug":"baguettes-wie-in-frankreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/2008\/baguettes-wie-in-frankreich\/","title":{"rendered":"Baguettes &#8211; wie in Frankreich"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/01\/baguettes-wie-in-frankreich.jpg\" alt=\"Baguettes - wie in Frankreich\" \/>Vor einem halben Jahr haben wir <a href=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/2007\/baguettes-fast-wie-in-frankreich\/\" target=\"_blank\">hier<\/a> ein Rezept ver&#246;ffentlicht, das im Titel das W&#246;rtchen &#8222;fast&#8220; hatte (fast wie in Frankreich). Seitdem haben wir nicht locker gelassen: Ziel war es, ein Baguette mit einer knispeligen Kruste und einer fluffigen Krume hin zu bringen. Extrem hilfreich waren die Baguette-Rezepte bei Fool for Food (<a href=\"http:\/\/www.foolforfood.de\/index.php\/2007\/10\/08\/p608\" target=\"_blank\">dieses Rezept<\/a> war beim Nachbacken am n&#228;chsten dran).<\/p>\n<p>So richtig perfekt geklappt hat es aber eigentlich erst heute &#8211; mit <!--more-->folgenden Zutaten und folgender Zubereitung:<\/p>\n<p><strong>Zutaten<\/strong> f&#252;r 2 Baguettes in Backofenbreite:<\/p>\n<ul>\n<li>250 g Mehl Typ 550<\/li>\n<li>170 ml warmes Wasser<\/li>\n<li>20 g frische Hefe<\/li>\n<li>3\/4 TL Salz<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zubereitung<\/strong>:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Hefe mit etwas Wasser aufl&#246;sen. Alle Zutaten in einem R&#252;hrtopf geben und den Knethaken der K&#252;chenmaschine einige Minuten r&#252;hren und kneten lassen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Den Knethaken aus der R&#252;hrsch&#252;ssel nehmen und diese mit Frischhaltefolie abdecken. Das ganze 20 Minuten stehen lassen. <!--more--><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Den Teig entnehmen und auf einer gemehlten Fl&#228;che kr&#228;ftig kneten. Dabei die Oberfl&#228;che gelegentlich mit Mehl best&#228;uben. Zum Schluss eine Kugel formen und diese in die Sch&#252;ssel zur&#252;ck legen (vorher einmehlen!). Mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig an einem warmen Ort (nicht unter 22\u00b0C) 45 Minuten lang gehen lassen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">2. Knetdurchgang: Wieder wird die Arbeitsfl&#228;che eingemehlt. Das Kneten sollte dieses mal behutsam erfolgen. Keinesfalls sollte der Teig gerissen werden. Im Grunde geht es darum, ihn vorsichtig in die L&#228;nge zu ziehen\/dr&#252;cken, um ihn anschlie&#223;end zu falten und erneut in die Breite zu dr&#252;cken. So wird 12-15 mal gedr&#252;ckt und gefaltet. Anschlie&#223;end kommt der Teig zur&#252;ck in die Sch&#252;ssel, welche mit Folie abgedeckt wird. Erneut l&#228;sst man ihn an einem warmen Ort 45 Minuten gehen. Der Teig verdoppelt dabei sein Volumen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ein Backblech wird mit Backpapier ausgelegt, darauf wird etwas Mehl gest&#228;ubt. Nun wird der Teig vorsichtig in zwei St&#252;cke geteilt und in l&#228;ngliche Form gebracht. Zwei lange W&#252;rste, sozusagen. Die beiden Teigst&#252;cke werden auf das gemehlte Backblech gelegt und mit Frischhaltefolie abgedeckt. So wird der Teig an einem warmen Ort 45 Minuten in Ruhe gelassen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Den Ofen rechtzeitig auf 250\u00b0C (Ober- und Unterhitze) aufheizen. Unten auf den Boden wird ein leeres Backblech gelegt, welches mit hochheizt. In einem Wasserkocher Wasser zum Kochen bringen und ca. 200 ml davon auf das Backblech sch&#252;tten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Den Teig mit einem scharfen Messer diagonal einritzen. Das Backblech mit den Teiglingen anschlie&#223;end in eine mittlere Schiene schieben. Nach ca. 2 Minuten nochmal 200 ml kochendes Wasser auf das Backblech unten im Ofen gie&#223;en. Nach ca. 5 Minuten die Temperatur auf 200\u00b0C reduzieren. Fertig sind die Baguettes, wenn sie eine goldbraune Kruste gebildet haben. Durch den Wasserdampf wird die Kruste auch bei rustikaler F&#228;rbung nicht unangenehm hart.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Vor dem Genuss sollten die Baguettes mindestens 10 Minuten abk&#252;hlen. Am besten schmecken Sie noch warm mit etwas frischer Butter &#8211; sonst nichts.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Kruste ist bei uns wiederholt perfekt gelungen, was vermutlich ausschlie&#223;lich an dem Wassereinsatz (unteres Backblech) liegt. Mit dieser Kruste lassen sich die Baguettes perfekt einfrieren und schmecken auch nach dem Auftauen noch prima. Zum Auftauen die Baguettes einfach in den kalten Ofen legen und diesem auf 200\u00b0 hochheizen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einem halben Jahr haben wir hier ein Rezept ver&#246;ffentlicht, das im Titel das W&#246;rtchen &#8222;fast&#8220; hatte (fast wie in Frankreich). Seitdem haben wir nicht locker gelassen: Ziel war es, ein Baguette mit einer knispeligen Kruste und einer fluffigen Krume hin zu bringen. 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