{"id":424,"date":"2007-11-12T06:00:15","date_gmt":"2007-11-12T05:00:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/2007\/lebkuchen-selber-machen\/"},"modified":"2009-02-03T09:02:29","modified_gmt":"2009-02-03T08:02:29","slug":"lebkuchen-selber-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/2007\/lebkuchen-selber-machen\/","title":{"rendered":"Lebkuchen selber machen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1534 alignright\" title=\"Lebkuchen\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lebkuchen.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lebkuchen.jpg 300w, https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/lebkuchen-150x112.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Industriell hergestellte Lebkuchen sind oft Zuckerbomben, angereichert mit mysteri&#246;sen &#8222;Aromamischungen&#8220;. Die richtig guten Industrielebkuchen aus dem Gro&#223;raum N&#252;rnberg besitzen zwar edle Zutaten, jedoch auch einen stolzen Preis.<\/p>\n<p>Warum also nicht mal selber Lebkuchen backen?<\/p>\n<p>Mein erster Versuch lie&#223; mich zun&#228;chst daran verzweifeln, dass die meisten Hobbyk&#246;che allem Anschein nach eine Gew&#252;rzmischung namens &#8222;Lebkuchengew&#252;rz&#8220; benutzen, um ihren saftigen K&#252;chlein das richtige Aroma zu geben. F&#252;r einen M&#246;rser-Fan wie mich nicht akzeptabel. Deshalb ist meine Zutatenliste auch ein wenig l&#228;nger als &#252;blich. Daf&#252;r ist auch alles selbst gemacht&#8230;<\/p>\n<p>Wer darauf besteht, &#8222;Elisen-Lebkuchen&#8220; zu backen, <!--more-->erh&#246;ht einfach nur das Verh&#228;ltnis von Haselnussmehl zu nomalem Mehl. Elisenlebkuchen haben mindestens 25% Nussmehlanteil und nicht mehr als 10% Mehl im Teig.<\/p>\n<p><strong>Zutaten<\/strong> f&#252;r ca. 40 selbstgemachte Lebkuchen:<\/p>\n<ul>\n<li>125 g Butter<\/li>\n<li>300 g brauner Zucker<\/li>\n<li>3 Eier<\/li>\n<li>200 g gemahlene Haselnusskerne<\/li>\n<li>30 g Walnusskerne<\/li>\n<li>200 g Citronat<\/li>\n<li>200 g Orangeat<\/li>\n<li>200 g Sultantinen<\/li>\n<li>350 g Mehl<\/li>\n<li>4 TL Backpulver<\/li>\n<li>4 cl brauner Rum<\/li>\n<li>3 TL Cacao<\/li>\n<li>3 TL Zimtpulver<\/li>\n<li>4 Nelken<\/li>\n<li>4 Pimentbeeren<\/li>\n<li>1\/2 Muskatnuss<\/li>\n<li>1TL Kardamomsamen<\/li>\n<li>2 TL fein gehackter Ingwer<\/li>\n<li>40 Oblaten \/ Durchmesser 70mm<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zubereitung:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das Orangeat und das Citronat in einer K&#252;chenmaschine klein hechseln. Beides zusammen mit den Sultantinen in eine gro&#223;e Sch&#252;ssel geben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In einem M&#246;rser die Nelken, die Pimentbeeren, die Muskatnuss und den Kardamom fein mahlen. Das Pulver unter die Trockenfr&#252;chte geben. Den Zimt und den Cacao ebenfalls hinzu geben. Den Ingwer extrem fein hacken und ebenfalls untermischen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Walnusskerne hacken und in einer kleinen Pfanne anr&#246;sten. Nachdem sie angek&#252;hlt sind, unter die Fr&#252;chtemischung geben. Anschlie&#223;end auch die gemahlenen Haselnusskerne untermischen. Zum Schluss den Rum hinzu geben und alles gut durchr&#252;hren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Fr&#252;chtemischung kann direkt weiter verarbeitet werden. Wer ein besonders ausgewogenes Aroma m&#246;chte, l&#228;sst sie jedoch &#252;ber Nacht im K&#252;hlschrank ziehen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/lebkuchen-zubereitung.jpg\" alt=\"Lebkuchen Zubereitung\" \/><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das Mehl mit dem Backpulver vermischen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In einer anderen Schale die Eier, die Butter und der Zucker gr&#252;ndlich verr&#252;hren, bis das ganze eine schaumige Masse ergibt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Ei-Zucker-Masse wird nun zusammen mit dem Mehl unter die Fr&#252;chtemasse gegeben und zu einem Teig verknetet. Da die Masse zun&#228;chst sehr fl&#252;ssig und sp&#228;ter recht fest ist, geht das mit den H&#228;nden viel besser als mit der K&#252;chenmaschine.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Masse auf die Oblaten  setzen, flach dr&#252;cken und dabei m&#246;glichst rund formen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das ganze ca. 20 Minuten bei 150 Grad im Ofen backen. Die Lebkuchen sollten nicht zu dunkel werden, da sie sonst den typisch saftigen Charakter von Lebkuchen verlieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Alternativ lassen sich aus der Masse &#252;brigens auch herrliche Kekse backen: Einfach mit zwei L&#246;ffeln Kleckse auf Backpapier platzieren und die Kekse bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Industriell hergestellte Lebkuchen sind oft Zuckerbomben, angereichert mit mysteri&#246;sen &#8222;Aromamischungen&#8220;. 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