{"id":4235,"date":"2009-10-29T06:30:22","date_gmt":"2009-10-29T04:30:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/?p=4235"},"modified":"2009-11-08T17:39:08","modified_gmt":"2009-11-08T15:39:08","slug":"baseler-laeckerli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/2009\/baseler-laeckerli\/","title":{"rendered":"Baseler L&#228;ckerli"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/Baseler-L&#228;ckerli.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4250\" title=\"Baseler L&#228;ckerli\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/Baseler-L&#228;ckerli-300x199.jpg\" alt=\"Baseler L&#228;ckerli\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/a>Alle Jahre wieder denke ich im Herbst\/Winter an ein Geb&#228;ck meiner Oma. Sie nannte es einfach Lebkuchen. Leider hat sie im Gegensatz zur Uroma von <a title=\"Handgeschriebenes Kochbuch\" href=\"http:\/\/www.kochenganzeinfach.de\/2009\/06\/handgeschriebenes-kochbuch-meiner-uroma\/\" target=\"_self\">&#8222;Kochen? Ganz einfach&#8220;<\/a> ihre Rezepte nur selten aufgeschrieben und ich habe vergessen es mir rechtzeitig zu notieren. Daher blieb mir bis jetzt nur die Erinnerung an die leckeren &#8222;Lebkuchenst&#252;ckchen vom Blech&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/Baseler-L&#228;ckerli-Berner-Oberland-Wanderkurztrip.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4258 alignleft\" title=\"Baseler L&#228;ckerli - Berner Oberland Wanderkurztrip\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/Baseler-L&#228;ckerli-Berner-Oberland-Wanderkurztrip-150x99.jpg\" alt=\"Baseler L&#228;ckerli - Berner Oberland Wanderkurztrip\" width=\"150\" height=\"99\" \/><\/a><\/p>\n<p>Manchmal kommt einem jedoch der Zufall zur Hilfe. Ein Schweiz-Wanderkurztrip ins Berner Oberland trieb uns in den Supermarkt um noch ein wenig Proviant einzukaufen. Als Naschkatze und aus Neugierde griff ich zu einer Packung &#8222;Baseler L&#228;ckerli&#8220;. Und siehe da, ich f&#252;hlte mich beim hinein bei&#223;en extrem an die <!--more-->Lebkuchen meiner Oma erinnert. Ein Blick auf die Zutatenliste best&#228;tigte, das muss es gewesen sein was meine Oma gebacken hat.<\/p>\n<p>Alles weitere war ganz einfach. Anhand des Namens habe ich verschiedene Rezepte entdeckt und konnte endlich wieder mal Omas leckere &#8222;Baseler L&#228;ckerli&#8220;, die sie vermutlich nie so genannt hat, genie&#223;en.<\/p>\n<p>Und hier die Baseler L&#228;ckerli der Koch-Banausen:<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/Baseler-L&#228;ckerli-Zubereitung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-4252\" title=\"Baseler L&#228;ckerli - Zubereitung\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/Baseler-L&#228;ckerli-Zubereitung-150x1145.jpg\" alt=\"Baseler L&#228;ckerli - Zubereitung\" width=\"150\" height=\"1145\" \/><\/a>Zutaten f&#252;r zwei Backbleche Baseler L&#228;ckerli:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>500 g Honig (fl&#252;ssig)<\/li>\n<li>100 g Zucker<\/li>\n<li>250 g gehackte Mandeln<\/li>\n<li>250 g Orangeat<\/li>\n<li>2 unbehandelte Zitronen<\/li>\n<li>100 g gehackte Haseln&#252;sse<\/li>\n<li>600 g Mehl<\/li>\n<li>2,5 TL Natron<\/li>\n<li>25 Nelken<\/li>\n<li>100 Zimtbl&#252;ten<\/li>\n<li>1 Muskatbl&#252;te<\/li>\n<li>100 g Butter<\/li>\n<li>2 TL Backpulver<\/li>\n<li>160 g Puderzucker<\/li>\n<li>50 ml Kirschwasser<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zubereitung der Baseler L&#228;ckerli:<\/strong><\/p>\n<p>Die Butter rechtzeitig rauslegen damit sie sch&#246;n weich ist.<\/p>\n<p>Das Orangeat sehr fein hacken. Die Schale der beiden Zitronen abreiben<em>.<\/em><\/p>\n<p>Den Honig mit dem Zucker in einer Sch&#252;ssel verr&#252;hren. In einer Gew&#252;rzm&#252;hle die Nelken mit den Zimtbl&#252;ten und der Muskatbl&#252;te sehr fein mahlen.<\/p>\n<p><em>Anmerkung: Man kann auch gemahlenen Zimt nehmen. Zimtbl&#252;ten sind im Geschmack aber etwas milder und nicht ganz so zimtig.<\/em><\/p>\n<p>In eine gro&#223;e Sch&#252;ssel das Mehl geben. Dann das Orangeat, die Nelken\/Zimt-Muskatbl&#252;tenmischung und den Zitronenabrieb. Dann die Honig-Zuckermischung, die gehackten Haseln&#252;sse und Mandeln. Dann das Natron und das Backpulver.<\/p>\n<p>Mit den H&#228;nden jetzt alles gut vermischen und dann die weiche Butter dazugeben.<\/p>\n<p>Ein saubere K&#252;chenplatte mit Mehl einst&#228;uben und die H&#228;lfte des Teiges entnehmen. Mit einem Wellholz diesen auf rund 1 cm ausrollen. Damit sollte er gut auf ein normales Backblech passen. Backblech mit Backpapier auslegen und den &#8222;Fladen&#8220; vorsichtig darauf legen.<\/p>\n<p>Das selbe noch ein zweites Mal machen und beide Bleche mit einer Folie abdecken und bei Raumtemperatur rund 2-3 Stunden stehen lassen. Ein klein wenig geht der Teig auf, aber wirklich nur ein wenig.<\/p>\n<p>Danach im 160\u00b0C vorgeheizten Umluftherd ca. 20 Minuten backen. Wichtig dabei ist der Teig darf nicht dunkel werden, da er sonst eine harte Oberfl&#228;che bekommt.<\/p>\n<p>W&#228;hrend der Teig im Backofen backt,\u00a0 das Kirschwasser mit dem Puderzucker zu einer glatten Glasur verr&#252;hren.<\/p>\n<p>Sobald der Lebkuchen fertig ist diesen aus dem Backofen nehme und nur einen kurzen Moment abk&#252;hlen lassen. Dann sofort die H&#228;lfte der Glasur auf dem einen und dann auf dem anderen Fladen mit einem Pinsel gleichm&#228;&#223;ig verteilen und glattstreichen. Wichtig ist dabei das der Lebkuchen noch gut warm ist. Jetzt beiden Fladen etwas abk&#252;hlen lassen und\u00a0 dann mit einem scharfen Messer zu &#8222;Baseler L&#228;ckerli&#8220; aufschneiden. Wir haben uns f&#252;r Baseler L&#228;ckerli &#8222;Piccolo&#8220; entschieden und die St&#252;cke nur knapp 2&#215;2 cm gro&#223; geschnitten.<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/Baseler-L&#228;ckerli-warten-auf-das-Anschneiden.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4251\" title=\"Baseler L&#228;ckerli - warten auf das Anschneiden\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/Baseler-L&#228;ckerli-warten-auf-das-Anschneiden-300x199.jpg\" alt=\"Baseler L&#228;ckerli - warten auf das Anschneiden\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p>Jetzt ausk&#252;hlen lassen und anschlie&#223;end in eine Dose zum frischhalten packen.<\/p>\n<p><em>Anmerkung zur Zuckermenge: In vielen Rezepten wurde weitaus mehr verwendet (200 g. sind auf diese Rezeptmenge nicht selten). Wir haben &#8222;nur&#8220; 140 g verarbeitet, aber selbst damit sind sie mir noch einen Tick zu s&#252;&#223;. Mit 100 g sollte es daher besser passen, sofern man bei Baseler L&#228;ckerli eben nicht auf &#8222;sehr s&#252;&#223;&#8220; steht. Hier scheiden sich ja bekanntlich gerne die &#8222;Geister&#8220; ;-).<\/em><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle Jahre wieder denke ich im Herbst\/Winter an ein Geb&#228;ck meiner Oma. Sie nannte es einfach Lebkuchen. Leider hat sie im Gegensatz zur Uroma von &#8222;Kochen? Ganz einfach&#8220; ihre Rezepte nur selten aufgeschrieben und ich habe vergessen es mir rechtzeitig zu notieren. 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