{"id":1655,"date":"2008-11-13T06:38:19","date_gmt":"2008-11-13T04:38:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/?p=1655"},"modified":"2013-01-28T11:43:41","modified_gmt":"2013-01-28T09:43:41","slug":"gluehwein-rezept-nie-wieder-fertiges-zuckerwasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/2008\/gluehwein-rezept-nie-wieder-fertiges-zuckerwasser\/","title":{"rendered":"Gl&#252;hwein Rezept &#8211; nie wieder fertiges Zuckerwasser&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1669 alignright\" title=\"Gl&#252;hwein Rezept\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/gluhwein-rezept.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/gluhwein-rezept.jpg 300w, https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/gluhwein-rezept-150x112.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Mit der kalten Jahreszeit kommt der Wunsch nach Gl&#252;hwein. Und der Griff nach Christkindleszuckerbombe mit Gew&#252;rzfertigmischung f&#252;r 1,99 Euro.<\/p>\n<p>Mal ehrlich, Freunde: Wie geht es Euch am n&#228;chsten Morgen, wenn Ihr eine oder zwei Weinflaschen f&#252;r 1,99\u20ac getrunken habt? Genau: Schlecht. Sehr schlecht.<\/p>\n<p>Und warum soll das anders sein nach dem Genuss von Gl&#252;hwein f&#252;r 1,99\u20ac? Oder 2,99\u20ac? Oder 3,99\u20ac?<\/p>\n<p>Zu einem richtig guten Gl&#252;hwein geh&#246;rt ein richtig guter Wein. Das Geheimnis liegt in der Mischung der Zutaten, insbesondere der Gew&#252;rze. Nicht in der Zuckermenge. <!--more--><\/p>\n<p>Wir haben uns daher unser altes <a href=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/2007\/gluehwein-ohne-fertige-gewuerzmischung\/\">Gl&#252;hweinrezept<\/a> nochmal heraus gesucht, einige Details ge&#228;ndert und dieses Wochenende &#8222;<em>Heute: Selbstgemachter Gl&#252;hwein<\/em>&#8220; auf die Getr&#228;nkekarte geschrieben. Oh, wie lecker&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/gluhwein-rezept-zubereitung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1670\" title=\"Gl&#252;hwein Rezept (Zubereitung)\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/gluhwein-rezept-zubereitung-150x1106.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"1106\" srcset=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/gluhwein-rezept-zubereitung-150x1106.jpg 150w, https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/gluhwein-rezept-zubereitung-65x480.jpg 65w, https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/gluhwein-rezept-zubereitung.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><strong>Zutaten<\/strong> f&#252;r ca. 4 Liter selbstgemachten Gl&#252;hwein:<\/p>\n<ul>\n<li>5 Weinflaschen (je 0,75 Liter). Wir nehmen einen Bordeaux, der uns auch sonst schmeckt<\/li>\n<li>5 Orangen (reif, s&#252;&#223;, besonders gut sind die, bei denen &#8222;zum Auspressen&#8220; auf dem Etikett steht)<\/li>\n<li>1 Apfel<\/li>\n<li>15 cl brauner Rum<\/li>\n<li>1 ganze Vanilleschote<\/li>\n<li>5 TL Zimtpulver<\/li>\n<li>10 ganze Nelken<\/li>\n<li>2 ganze Sternanis<\/li>\n<li>3 getrocknete Pimentbeeren<\/li>\n<li>5 Kardomom-Samenk&#246;rner<\/li>\n<li>60 g brauner Zucker<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zubereitung<\/strong>:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Orangen halbieren und auspressen. Beim Pressen darf ein wenig Fruchtfleisch mit in den Saft gelangen, denn unser Gl&#252;hwein soll zum Schluss alles andere als &#8222;rotweinklar&#8220; sein. Dieser Gl&#252;hwein wird &#8222;naturtr&#252;b&#8220;.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Den Apfel sch&#228;len, das Kerngeh&#228;use entfernen und in d&#252;nne Spalten schneiden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Den Sternanis in einem M&#246;rser zersto&#223;en und anschlie&#223;end zu einem Pulver m&#246;rsern. Dann die restlichen Gew&#252;rze (Nelken, Piment und Kardamom) mit hinzu geben und ebenfalls fein m&#246;rsern. Unser Gl&#252;hwein darf sp&#228;ter einen Bodensatz besitzen. Deshalb werden die Gew&#252;rze gem&#246;rsert hinzu gegeben. Vorteil: Sehr intensiver Gew&#252;rzgeschmack bei geringerer Gew&#252;rzmenge, exakte Dosierung, kein Gew&#252;rzrausfischen zum Schluss.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Vanilleschote auf einer Seite l&#228;ngs aufschneiden. Mit dem R&#252;cken eines Sch&#228;lmessers &#252;ber die aufgeklappte Schote streichen um so das Vanillemark herauszustreichen. Das Mark aufbewaren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Nun wird ein gro&#223;en Topf ben&#246;tigt, der 4 Liter aufnehmen kann. Der Rotwein wird eingef&#252;llt, der Topf erhitzt. Anschlie&#223;end werden der Rum, der Orangensaft und die Apfelscheiben hinzu gegeben. Danach wird das Vanillemark, die gem&#246;rserten Gew&#252;rze, das Zimtpulver und der Zucker in den Topf gegeben. Dann wird alles gr&#252;ndlich umger&#252;hrt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Dieses Gl&#252;hweinrezept verwendet recht wenig Zucker. Dadurch schmeckt dieser Gl&#252;hwein zwar w&#252;rzig, jedoch nicht so s&#252;&#223;. Wer es etwas s&#252;&#223;er mag, s&#252;&#223;t einfach zum Schluss nach Geschmack nach.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der sicherste Weg, einen werdenden Gl&#252;hwein zu ruinieren ist, ihn zum Kochen zu bringen. Treten die ersten Kochblasen an die Oberfl&#228;che, ist dies ein sicheres Zeichen daf&#252;r, dass der Gl&#252;hwein zum Kinderpunsch wird. Der Grund: Durch das Kochen entweicht der Alkohol. Deshalb ist wichtig: Beim Erhitzen neben dem Topf stehen bleiben. Der Gl&#252;hwein darf nicht kochen!<br \/>\n(<em>Edit: Der Alkohol entwicht trotz kochen jedoch keinesfalls zu 100% &#8211; der Gl&#252;hwein ist daher nach dem Kochen nicht f&#252;r Kinder oder Menschen mit dem Wunsch nach alkoholfreien Getr&#228;nken genie&#223;bar<\/em>)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">30 Minuten wird das Getr&#228;nk auf kleiner Flamme hei&#223; gehalten. So aromatisiert es gleichm&#228;&#223;ig durch. Danach darf es abk&#252;hlen. Profis trinken das Wintergetr&#228;nk nicht sofort, sondern geben ihm eine Nacht zum nachziehen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der fertige Gl&#252;hwein l&#228;sst sich im abgek&#252;lten Zustand prima in gr&#252;ndlich ausgesp&#252;lte Flaschen mit Schraubverschluss f&#252;llen. Diese Flaschen lassen sich meist problemlos 2 Wochen lagern. Blogleser berichten weiter unten <a href=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/2008\/gluehwein-rezept-nie-wieder-fertiges-zuckerwasser\/comment-page-1\/#comment-90019\">in den Kommentaren<\/a> von 6 Wochen problemloser Lagerung des abgef&#252;llten Gl&#252;hweins. Beim Abf&#252;llen sollten die Apfelstreifen und der Gew&#252;rzbodensatz im Topf verbleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der kalten Jahreszeit kommt der Wunsch nach Gl&#252;hwein. Und der Griff nach Christkindleszuckerbombe mit Gew&#252;rzfertigmischung f&#252;r 1,99 Euro. Mal ehrlich, Freunde: Wie geht es Euch am n&#228;chsten Morgen, wenn Ihr eine oder zwei Weinflaschen f&#252;r 1,99\u20ac getrunken habt? Genau: Schlecht. Sehr schlecht. 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