{"id":1123,"date":"2008-09-18T06:58:10","date_gmt":"2008-09-18T04:58:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/?p=1123"},"modified":"2008-12-28T00:51:46","modified_gmt":"2008-12-27T22:51:46","slug":"gemuesebruehe-selber-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/2008\/gemuesebruehe-selber-machen\/","title":{"rendered":"Gem&#252;sebr&#252;he selber machen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1126 alignright\" title=\"Gem&#252;sebr&#252;he\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/gemusebruhe-selber-machen.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/gemusebruhe-selber-machen.jpg 300w, https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/gemusebruhe-selber-machen-150x112.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>In den letzten Wochen kam es immer h&#228;ufiger vor, dass wir uns beim Nachkochen von Rezepten gefragt haben: &#8222;<em>Geht&#8217;s auch ohne Gem&#252;sebr&#252;he<\/em>&#8222;? Der Grund war, dass die Br&#252;hen aus Instantpulvern oder W&#252;rfeln so unglaublich intensiv im Geschmack sind, dass sie jedem Gericht ihren Aromastempel aufdr&#252;cken. Und zwar immer denselben. Gleichzeitig bringen Sie Salzmengen mit, die an die Grenze der Vertr&#228;glichkeit reichen.<\/p>\n<p>An die Herstellung einer eigenen Gem&#252;sebr&#252;he habe ich mich bisher nicht heran getraut. Doch dann las ich beim Deichrunner das <a href=\"http:\/\/deichrunner.typepad.com\/mein_weblog\/2008\/08\/gemsebrhe-auf-v.html\" target=\"_blank\">Rezept einer selbstgemachten Gem&#252;sebr&#252;he<\/a>. F&#252;r mich eine Initialz&#252;ndung. Dieses Wochenende ging es los mit der hauseigenen Br&#252;henproduktion&#8230;<\/p>\n<p>Besonders gut <!--more-->gefiel mir an Deichrunners Gem&#252;sefond-Variante die Idee mit der ger&#246;steten Zwiebel. Ich meine, sie im Ergebnis geschmeckt zu haben, vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/gemusebruhe-selber-machen-zubereitung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1127 alignright\" title=\"Gem&#252;sebr&#252;he selber machen (Zubereitung)\" src=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/gemusebruhe-selber-machen-zubereitung-150x877.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"877\" srcset=\"https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/gemusebruhe-selber-machen-zubereitung-150x877.jpg 150w, https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/gemusebruhe-selber-machen-zubereitung-82x480.jpg 82w, https:\/\/www.firstbreeze.com\/TI-Privatordner\/Blogs\/Koch-Banausen\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/gemusebruhe-selber-machen-zubereitung.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><strong>Zutaten<\/strong> f&#252;r 3 Liter Gem&#252;sebr&#252;he:<\/p>\n<ul>\n<li>3 gro&#223;e Zwiebeln<\/li>\n<li>3 gro&#223;e Karotten<\/li>\n<li>1 Petersilienwurzel<\/li>\n<li>4 Lauchstangen<\/li>\n<li>1 Bund Fr&#252;hlingszwiebeln<\/li>\n<li>250 g wei&#223;e Champignons<\/li>\n<li>400 g Sellerie (Knolle)<\/li>\n<li>5 Tomaten (weich, reif)<\/li>\n<li>2 Lorbeerbl&#228;tter<\/li>\n<li>15 Pimentbeeren<\/li>\n<li>2 TL Pfefferk&#246;rner (ganz)<\/li>\n<li>Salz<\/li>\n<li>K&#252;chentuch, ohne Duftstoffe und ohne Weichsp&#252;ler gesp&#252;lt<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zubereitung<\/strong>:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Lauch wird der L&#228;nge nach aufgeschnitten und gr&#252;ndlich gewaschen. Lauch bringt im Bereich des Gr&#252;ns meist viel Sand mit, hier ist Sorgfalt ratsam. Anschlie&#223;end wird der Lauch grob in St&#252;cke geschnitten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Karotten, Fr&#252;hlingszwiebeln und Petersilienwurzel werden gr&#252;ndlich gewaschen, vom Wurzelansatz befreit und ungesch&#228;lt geschnitten. Diagonalschnitt empfiehlt sich, weil er mit wenigen Schnitten gro&#223;e Oberfl&#228;chen freilegt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Sellerie wird gewaschen , gesch&#228;lt und in grobe St&#252;cke geschnitten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">2 Zwiebeln werden gesch&#228;lt und grob geschnitten. Die dritte Zwiebel wird mittig geteilt. Die Tomaten werden in grobe St&#252;cke geschnitten. Die Champignons werden geputzt und ebenfalls grob geschnitten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die halbierte Zwiebel wird mit der Schnittfl&#228;che in eine Pfanne ohne &#214;l gelegt und dunkel gebr&#228;unt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ein (gro&#223;er!) Topf mit 3 Liter kaltem Wasser wird aufgesetzt und zun&#228;chst werden hinein gegeben und erhitzt: Zwiebeln &amp; Zwiebelh&#228;lften, Sellerie, Karotten, Fr&#252;hlingszwiebeln, Petersilienwurzel und Tomaten. Hinzu kommen die Gew&#252;rzbeeren und die Lorbeerbl&#228;tter. Zusammen mit einer Prise Salz wird das ganze einmal aufgekocht und dann auf geringer Hitze 45 Minuten gek&#246;chelt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Nun kommen die Pilze und der Lauch hinzu. Das ganze k&#246;chelt anschlie&#223;end 20 Minuten weiter. Nicht auf gro&#223;er Flamme kochen, perfekt zieht das ganze, wenn man es kurz vor dem Kochen balanciert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Anschlie&#223;end wird der Suppentopf von Feuer genommen. Er muss nun abk&#252;hlen, damit er sich weiter verarbeiten l&#228;sst. In unserem Fall durfte er &#252;ber Nacht k&#252;hlen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das Gem&#252;se wird zun&#228;chst in ein grobes Sieb gegossen und die Br&#252;he aufgefangen. Mit energischem Druck auf das Gem&#252;se l&#228;sst sich noch viel zus&#228;tzliche Fl&#252;ssigkeit heraus pressen. Wichtig: Wer zu stark dr&#252;ckt p&#252;riert das Gem&#252;se. Das ist nicht im Sinne des Erfinders.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die ausgetretene Br&#252;he wird zum Schluss durch ein Tuch geseiht. Dabei werden die festen Stoffe entfernt und zur&#252;ck bleiben ca. 3 Liter einer noch leicht tr&#252;ben aber beinahe schwebeteilfreien Gem&#252;sebr&#252;he.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wir haben die Br&#252;he in Tiefk&#252;hlbeh&#228;lter zu je 500 ml abgef&#252;llt und eingefroren. Eine Alternative fand ich bei <a href=\"http:\/\/ostwestwind.twoday.net\/stories\/1301383\/\" target=\"_blank\">K&#252;chenlatein<\/a>: Dort f&#252;llt man die Br&#252;he kochend hei&#223; in Flaschen und lagert diese ungek&#252;hlt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Wochen kam es immer h&#228;ufiger vor, dass wir uns beim Nachkochen von Rezepten gefragt haben: &#8222;Geht&#8217;s auch ohne Gem&#252;sebr&#252;he&#8222;? Der Grund war, dass die Br&#252;hen aus Instantpulvern oder W&#252;rfeln so unglaublich intensiv im Geschmack sind, dass sie jedem Gericht ihren Aromastempel aufdr&#252;cken. Und zwar immer denselben. 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