Das Glühweinrezept von letzter Woche hinterließ Spuren. Mit “Spuren” meine ich weniger Schmerzen als vielmehr Sehnsucht. Sehnsucht nach mehr…

Dieses mal stand ein weißer Gewürzwein auf unserer “Winterausschankkarte” <hicks>. Einer, der mit einer ganz besonderen Kombination aus Gewürzen beeindruckt. Dabei sollte am Ende kein weißer Glühwein heraus kommen, sondern ein ganz anderes Geschmackserlebnis. Das ist uns gelungen. Und hier steht, wie es dazu kam…: …lies die komplette Story »
Mit der kalten Jahreszeit kommt der Wunsch nach Glühwein. Und der Griff nach Christkindleszuckerbombe mit Gewürzfertigmischung für 1,99 Euro.
Mal ehrlich, Freunde: Wie geht es Euch am nächsten Morgen, wenn Ihr eine oder zwei Weinflaschen für 1,99€ getrunken habt? Genau: Schlecht. Sehr schlecht.
Und warum soll das anders sein nach dem Genuss von Glühwein für 1,99€? Oder 2,99€? Oder 3,99€?
Zu einem richtig guten Glühwein gehört ein richtig guter Wein. Das Geheimnis liegt in der Mischung der Zutaten, insbesondere der Gewürze. Nicht in der Zuckermenge.
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Heinz Rühmann hat die Feuerzangenbowle im gleichnamigen Film 1944 berühmt gemacht und alle Jahre wieder passt sie prima in die kalte Jahreszeit und perfekt zu Silvester. Aber Vorsicht: Sie schmeckt verführerisch und durch den karamellisierten Zucker unterschätzt man schnell den Alkoholgehalt der Feuerzangenbowle!
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Wenn man Rezepte ausprobiert, ist man, wenn es gut ausgeht, immer geneigt, das Beiwerk “Das beste XYZ-Rezept der Welt” zum Rezept zu schreiben. Ich gebe mir Mühe und schreibe das nicht zu diesem heißen Apfelwein - obwohl er das Prädikat meiner Meinung nach verdient hätte.
Richtige Apfelweinfans werden mir vermutlich “Panscherei” vorwerfen. Doch damit kann ich leben. Und nach zwei Bechern von diesem köstlichen Apfelglühwein kann ich vermutlich sogar darüber lächeln…
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Bei Jutta las ich neulich von einem gefährlichen Quitten-Virus, welches nicht nur bei ihr sondern auch hier und hier grassiert. Ich muss dem Monitor beim Lesen zu nah gekommen sein, denn neulich auf dem Markt haben wir beinahe reflexartig Quitten eingekauft. Und das, wo Quitten für mich Neuland sind: ich habe bis heute keine Quitte gegessen.

Als erste Aufgabe haben wir uns etwas einfaches für den Umgang mit Quitten vorgenommen: Ein leckeres Mus, gekocht in einem lieblichen Cidre. Hier ist das Rezept:
Zutaten für einen ordentlichen Mus-Vorrat
- 6 Quitten (1,8 kg), in unserem Fall “Birnenquitten”
- 500 ml Cidre (wir haben den lieblichen und wenig alkoholhaltigen “doux” gewählt)
- 40 g brauner Zucker
- 1 Zimtstange
- 1/2 Vanilleschote
Zubereitung
Die Birnnenquitten werden gewaschen und anschließlich gründlich abgerieben. Die Schale ist nicht nur für’s Gelieren (hoher Pektingehalt) wichtig, sie enthält auch Geschmacksstoffe, die das typische Aroma der Quitte ausmachen, deshalb wird die Quitte nicht geschält. Die Kerngehäuse und die Blütenansätze werden entfernt, anschließend wird sie in kleine Stücke geschnitten.

Die Quittenstücke werden zusammen mit dem Cidre und der Zimtstange in einem Topf zum kochen gebracht. Nach und nach wird der Zucker hinzu gegeben. Bei geschlossenem Deckel kochen die Quitten ca. 30 Minuten weiter, bis sie weich sind.
Die halbe Vanilleschote längsseits aufschlitzen und mit einem Löffelstilende das Vanillemark herauskratzen und in den Topf geben. Das ganze noch 5 Minuten weiter köcheln lassen.
Den Topf vom Feuer nehmen und die Zimtstange entfernen. Mit einem Pürierstab werden die weichgekochten Quittenstücke zu einem Mus verarbeitet. Besonders gut schmeckt der Mus, wenn er noch etwas “Biss” hat. Deshalb sollte nicht zu lange püriert werden.
Wir haben den Quitten-Cidre-Mus mit Joghurt genossen (und fotografiert).
Vor einiger Zeit haben wir einen weißen Glühwein ausprobiert. Seitdem produzieren wir beinahe jedes Wochenende Nachschub. Allerdings ROTEN. Klassischen, sozusagen. Mit Erschrecken musste ich gerade feststellen, dass wir bis heute hier gar kein Rezept für den Klassiker online haben.

Eigentlich gibt es genug Rezepte für klassischen Glühwein im Internet. Was mich stört ist, dass dort meistens fertige Glühwein-Gewürzmischungen verwendet werden. Das ist in meinen Augen unnötig, denn in einen richtig guten Glühwein gehören nur wenig Gewürze und die sind ruck zuck herrlich frisch duftend gemörsert. Und so geht’s:
Zutaten für ca. 4 Liter Glühwein
- 5x 0,7 l Wein (nur guter Wein ergibt guten Glühwein)
- Saft von 5 Orangen
- 15 cl brauner Rum
- 3 Päckchen Vanillinzucker (alternativ: 10g mehr Zucker und das Mark einer halben Vanilleschote)
- 5 TL Zimtpulver
- 10 Nelken
- 2 Sternanis
- 2 Pimentbeeren
- 50 g brauner Zucker
Zubereitung
Ein sehr großer Topf wird benötigt. Der Wein wird in den Topf gefüllt und behutsam erhitzt. Wichtig: Wenn der Wein aus versehen kocht, ist der Glühwein “hin”. Weinflaschen mit Schraubverschluss sind besondern praktisch, denn darin lässt sich der fertige Glühwein später prima abfüllen. Leider sind Schraubverschlussweine eher selten gute Weine.
Die Orangen auspressen. Etwas Fruchtfleisch darf dabei in den Saft gelangen. Die Nelken, die Pimentbeeren und die getrocknete Sternanisblüte in einem Mörser gründlich mahlen. Den gemahlenen Zimt hinzu gehen und mit den übrigen Gewürzen mischen.
Den Rum und den frisch gepressten Orangensaft in den Topf geben. Anschließend das fertig gemörserte Glühweingewürz hinzu geben. Danach den Vanillinzucker untermischen. Den übrigen Zucker hinzu geben (die Menge ist eher gering bemessen. Wer es zuckrig süß mag, sollte die Menge nach Geschmack erhöhen!). Gründlich umrühren und auf geringer Flamme ca. 30 Minuten auf Temperatur halten.
Danach von der Flamme nehmen und über Nacht durchziehen lassen. Am nächsten Morgen in die leeren, ausgewaschenen Weinflaschen füllen.
Industriell hergestellte Lebkuchen sind oft Zuckerbomben, angereichert mit mysteriösen “Aromamischungen”. Die richtig guten Industrielebkuchen aus dem Großraum Nürnberg besitzen zwar edle Zutaten, jedoch auch einen stolzen Preis.
Warum also nicht mal selber Lebkuchen backen?
Mein erster Versuch ließ mich zunächst daran verzweifeln, dass die meisten Hobbyköche allem Anschein nach eine Gewürzmischung namens “Lebkuchengewürz” benutzen, um ihren saftigen Küchlein das richtige Aroma zu geben. Für einen Mörser-Fan wie mich nicht akzeptabel. Deshalb ist meine Zutatenliste auch ein wenig länger als üblich. Dafür ist auch alles selbst gemacht…

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Glühwein selber ansetzen schmeckt meist besser als die fertigen Zuckerbomben aus dem Supermarkt erhitzen. Das gilt ganz besonders für “weißen Glühwein”, den es zudem in Deutschland nur sehr selten im Supermarkt gibt.
Die Zubereitung ist nicht einfach und das Rezept überschaubar. Deshalb: Dieses Jahr weißen Glühwein selber machen!
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Mit dem Curry bin ich auf den Geschmack gekommen: Gewürzmischungen selber machen schmeckt viel besser als Gewürzpulver fertig kaufen. Deshalb war es Zeit für eine eigenes Garam Masala.

Meine Version 1.0 verzichtet bewusst auf Scharfmacher (wie z.B. Chili) und setzt auch keinen Fenchel ein. Dafür werden einige Gewürze vor dem mahlen in der Pfannen angeröstet. Zur Geschmacksverstärkung und um das Mörsern zu erleichtern.
Garam Masala ist geschmacksintensiv: Beim Würzen sollte man deshalb sorgfältig vorgehen und das gemahlene Pulver nur halbeteelöffelweise zugeben - unter regelmäßigem Abschmecken.
Zutaten für einen kleinen Vorrat (passt in kleine Gewürzgläschen):
- 15 g Kreuzkümmel
- 12 g Koriandersamen
- 10 g Kardamomsamen
- 10 g schwarzer Pfeffer
- 7 g Nelken
- 2 Lorbeerblätter
- 2 g Muskatnuss (etwa eine halbe Nuss)
- 1 Zimtstange
Zubereitung
Einige Gewürze lassen sich schwer mörsern, andere verstärken ihre Aromen durch Röstung. Diese Gewürze geben wir zunächst in einen Pfanne und rösten sie ohne Zugaben. Es sind:
- Die Zimtstange (in Teile gebrochen)
- Die Nelken
- Die Lorbeerblätter

Nach dem Rösten “hechselt” man die drei Gewürze in einer Küchenmaschinen. Danach mörsert man die Masse im Mörser möglichst fein. Sollte sich die Zimtstange nicht komplett mörsern lassen, müssen die groben Stücke heraus gesiebt werden.
Anschließend werden die restlichen Zutagten hinzu gegeben und fein gemörsert. Die Muskatnuss schneidet man vorher mit einem Messer in kleine Stücke oder Scheiben.
Das fertige Gewürzpulver sollte luftdicht verwahrt werden.
Eigentlich bin ich ein ziemliches Schleckermäulchen. Lustiger weise gab es bisher wenig Süßes bei uns. Aber das lässt ich ja ändern - deshalb gab es heute auch endlich mal eine Süßspeise: Pflaumenauflauf
Für einen heißen Tag genau das Richtige.
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Für die Kokos-Rhabarber-Pfanne hatte ich zuviel Rhabarber eingekauft, kurzerhand habe ich daher beschlossen ihn nicht wegzuschmeißen sondern schnell ein Rhabarber-Apfelmus daraus zu kochen - ging schnell und war sehr lecker.
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