Spätzle zu schaben ist ja nun leider etwas aufwendiger und für mich leider meist der Grund warum ich die geliebten Selbstgeschabten doch nur selten mache. Durch andere Blogs angeregt, habe ich mir vor kurzem einen Spätzleshobel für Knöpfle gekauft. Angeblich soll es damit ja schneller gehen.
Und erstaunlich: Das eigentliche schaben, bzw. hier ja hobeln, geht wirklich schneller. Das putzen hinterher ist allerdings nicht wirklich weniger Arbeit. Beim nächsten Mal werde ich daher eine größere Portion “hobeln” und dann einfrieren.
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Nachdem ich mich bereits als Schwäbin geoutet habe, kann ich jetzt ja auch zugeben das eines meiner absoluten Lieblingsgerichte die Schwäbischen Käsespätzle sind. Aber natürlich nur, wenn die Spätzle nicht aus der Packung kommen. Und nachdem ich mir die Tage ja seit langem mal wieder die Mühe gemacht habe und Spätzle geschabt habe, gab es natürlich auch direkt Käsespätzle mit g’schmelzte Zwiebeln. Und lecker wars… :o))
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Eigentlich bin ich ja eine Schwäbin - aber schwäbisch gekocht wird hier inzwischen eher selten. Warum? Ich weiß es ehrlich gestanden nicht. Aber umso überfälliger waren die handgeschabten schwäbischen Spätzle - die ich eigentlich wirklich liebe.

Leider habe ich bei der Planung übersehen, dass ich mein Spätzlesbrett mit Spätzlesschaber nach dem letzten Umzug nicht wiedergefunden habe. Aber was tun, wenn man an einem Sonntag weder ein richtiges Spätzlesbrett und Schaber, noch Spätzlespresse hat und der Teig schon fertig ist (zugegeben schlechte Planung). Zuerst ist mir einfallen, das man die Spätzle ja auch mit einem Messer vom Brett schaben kann. Aber Topf, Messer und Brett haben irgendwie zusammen nicht funktioniert. Zum Glück habe ich dann doch noch ein zweites Brettchen gefunden mit dem ich schaben konnte. Naja, nicht optimal, aber besser wie nichts.
Das Improvisieren hat sich gelohnt: Handgeschabte Spätzle sind einfach ein Gedicht :o).
Zutaten für ca. 8 Portionen:
- 400 g Mehl
- 4 mittelgroße Eier
- 100 ml Sprudel
- 1 TL Salz
- Öl
Zubereitung:
Mehl, Eier, Salz und Sprudel in eine große Schüssel geben und so lange kneten bis der Teig Blasen wirft. Je fester der Teig, desto fester werden anschließend auch die Spätzle. Zu dünn darf der Teig nicht sein, da es sonst wie meine Oma gerne sagte eine “Spätzlessuppe” gibt ;o).
Den Teig etwas ruhen lassen. Währenddessen einen großen Topf mit Wasser aufsetzten. Etwas Salz und Öl dazugeben und das Wasser zum kochen bringen. Dann entweder ganz traditionell den Teig portionsweise auf ein Spätzlesbrett legen und mit den Schaber ins heiße Wasser schaben. Oder einfach eine Spätzlespresse befüllen und den Teig in das kochende Wasser drücken. Wenn die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen sie mit einem Schaumlöffel abschöpfen und in einem Sieb abtropfen lassen.
Spätzle eignen sich prima als Beilage zu Fleisch mit Soße. Der Schwabe isst sie gerne auch als Käsespätzle - dann aber als Hauptgericht. Auch mit Ei geröstet und Salat sind sie zu empfehlen.