Eigentlich ist Baeckeoffe ein elsässisches Eintopfgericht. Verschiedene Fleischsorten werden in Weißwein eingelegt und anschließend zusammen mit Kartoffeln und Zwiebeln in einer speziellen Terrine geschmort.
Den Namen erhielt das Gericht, weil die Frauen eines Dorfes früher die Restwärme des Bäcker-Backofens für Ihre Terrinen genutzt haben und Backofen im Elsaß “Baeckeoffe” hieß. Nachdem uns das Flämisches Schwarzbiergulasch vor kurzen so lecker geschmeckt hat, gab es bei uns das Gericht nicht mit Weißwein sondern mit Bier… und wurde kurzerhand zu einem “Niederländischen Backeoffe”.
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Rezepte aus anderen Ländern haben einfach einen besonderen Reiz. In Finnland waren wir zwar noch nicht, aber das Rezept “Frischkäsesuppe” das wir bei Finnland on Line gefunden haben ist klasse und macht Lust auf noch mehr finnische Küche. Der feine Geschmack der Suppe ist etwas besonderes und es sollte auf keines der frischen Kräuter verzichtet werden.

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Vor über einem Jahr haben wir in unserem, leider noch nicht angelegten Garten, zumindest eine Gewürzschnecke aufgebaut und gehegt und gepflegt.
Salbei, Schnittlauch und Pfefferminze gedieh besonders gut. Da ich wusste, das dieses Jahr der Garten nochmal komplett umgegraben wird habe ich mir im Herbst keine großen Gedanken über die Pflanzen gemacht. Einiges hat den Winter auch nicht überlebt. Aber sowohl Salbei, Schnittlauch als auch die Pfefferminze sind im Frühjahr
wieder auferstanden.
Bei der Pfefferminze musste ich auch direkt lernen das sie wuchert. Den in diesem Jahr war plötzlich überall in der Gewürzschnecke Pfefferminze zu finden.
Da die Pfefferminze sich aufgrund ihres kräftigen Aromas prima für Pfefferminztee eignete habe ich zumindest zwei Triebe kurz bevor der Bagger kam abgeschnitten. Mal schauen, vielleicht klappt es mit dem Wurzeln ziehen. Wenn es klappt, denke ich bekommt sie einen großen Topf - darin kann sie am wenigsten Schaden anrichten und wir uns wieder über frischen Pfefferminztee freuen :o).
Auf der Suche nach einem Sourcream-Rezept wurde ich auf die Idee aufmerksam, statt des üblichen Schnittlauchs auch Dill zu verwenden. Außerdem gefiel mir der Ansatz, die gehaltvollen Standart-Zutaten etwas zu reduzieren und statt Doppelrahmfrischkäse plus Saurer Sahne einen halbmageren Quark in Verbindung mit etwas Essig zu verwenden.

Das Ergebnis hat mächtig Spaß gemacht. Es lässt sich beinahe alles hineindippen: Vom einfachen Brot, über Salzgebäck bis hin zu Nachos. …lies die komplette Story »
Woooow - was für ein Brot. DAS hat echtes Suchtpotential. Das Original haben wir hier gefunden und etwas abgewandelt. Vielen Dank an den Grillsportverein für die tolle Anregung…

Zutaten für 4-6 Personen
- 500 g Mehl
- 1 Päckchen Trockenhefe (20 g)
- 150 ml lauwarmes Wasser
- 200 g Frischkäse (z.B. Philadelphia)
- 1 Bund Schnittlauch
- 5 Dillzweige
- 1 Handvoll Petersilie
- 1 TL Salz
- 1 TL Zucker
- 5 mittelgroße Zwiebeln
- 30 g Butter
Zubereitung
Schnittlauch, Petersilie und Dill fein hacken. Die Zwiebeln grob hacken und ca. die Menge von einer halben Zwiebel separat in eine Schüssel geben. Dann das Mehl mit der Trockenhefe vermischen. Separat den Frischkäse mit den Kräutern, dem Salz, dem Zucker und dem lauwarmen Wasser vermengen und zu einem “Käsewasser” glatt rühren. Das Käsewasser in das Mehl mit der Trockenhefe geben, vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Platz rund 2 Stunden gehen lassen.
Währenddessen die 4 1/2 Zwiebeln in der Butter glasig andünsten und etwas abkühlen lassen.
Denn aufgegangenen Teig etwa auf die Größe des Backbleches ausrollen. Die angedünsteten Zwiebeln auf dem Teig verteilen und verstreichen. Anschließend aufrollen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Jetzt die Rolle bis auf das Endstück einmal in der Mitte durchschneiden. Die Schnittflächen nach oben drehen, damit die Butter nicht raus fließt und die beiden Hälften wie bei einem Zopf verflechten. Leider ging bei uns alles zu schnell und wir haben die Fotos dazu vergessen. Wer sich unsicher ist, einfach hier nochmal beim Original schauen…
Zuletzt die beiseite gestellten Zwiebeln auf das Brot streuen.
Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 Grad (Umluft) rund 30 Minuten backen und ggf. abdecken falls es zu dunkel wird. Anschließend auf einem Gitter abkühlen lassen und sich schon mal auf ein super leckeres Brot freuen.
Hier ist die Dip-o-Manie ausgebrochen: Nach dem Käse-Chili-Dip und dem Summer-Salsa war heute eine frische Kräutervariante dran. Eine, die auf Joghurt basiert und kalorienmäßig gut dasteht:
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Seit langem wollte ich mal Fisch mit Dillsauce probieren - ein interessantes und leckeres Rezept dazu habe ich bei Kochabend entdeckt.

Zutaten für 4 Personen:
- 600 g Fisch (bei uns Schellfisch)
- 1 Bund Schnittlauch
- ca. 40 g Butter
- etwas Mehl
- 1 große Dose geschälte Tomaten in Tomatensauce (Nettogewicht 800 g)
- 2 Zwiebeln
- 1 Bund Dill
- 200 ml Weißwein
- 150 g Joghurt
- Salz & Pfeffer
- 250 g Reis
Zubereitung:
Die Fischfilets waschen und mit Küchentuch gut trocken tupfen. Die Filets mit Salz und Pfeffer auf beiden Seiten würzen. Den Schnittlauch fein schneiden und mit 2 EL Butter vermischen, damit die Filets einreiben und leicht mit Mehl bestäuben. Den Dill fein haken. Bei den Tomaten den Stunk entfernen und klein quetschen. Die Flüssigkeit behalten. Die Zwiebeln klein schneiden und den Backofen auf ca. 80 g vorheizen.
In einer großen Pfanne etwa 2 EL Butter schmelzen lassen und die Fischfilet darin langsam garen. Sobald diese durch gegart sind vorsichtig aus der Pfanne heben und im Backofen warmstellen. In der verbliebenen Butter die Zwiebeln glasig dünsten, mit Weißwein ablöschen und die zerkleinerten Tomaten samt Sauce in die Pfanne geben. Das ganze aufkochen lassen und den Joghurt dazugeben, gut vermischen und köcheln lassen, so das die Sauce eindickt. Sobald die Sauce schön eingedickt ist den Dill daruntergeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt nur noch den Fisch in die Sauce geben.
Parallel dazu bereits den Reis kochen und zusammen servieren.
Angeregt durch Kochabend sollte es bei uns gedünstete Möhren dazu geben. Allerdings konnte wir es nicht lassen und aus den gedünsteten Möhren wurden Kokosmöhren. Ausgesprochen lecker, aber hier haben sie nicht wirklich dazu gepasst.
Beim Blick auf die Zutatenliste handelsüblicher Frühlingsquarkzubereitungen dachte ich mir: Eigentlich müsste das ganz einfach selber zu machen sein. Und die ganzen Stabilisatoren und Geschmacksverstärker im Frühlingsquark müssen im Grunde genommen auch nicht sein.
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Bisher habe ich Salatsaucen nach Lust und Laune zusammen gemischt. Heute habe ich dann doch mal mitgeschrieben um die Vinaigrette später selbst reproduzieren zu können. Die Weißwein-Kräuter Vinaigrette ist geschmacklicher eher mild und passt daher gut zu Beilagensalaten.

Zutaten für 2 Personen:
- 1/2 Zwiebel
- 1 EL Rotweinessig
- 1 EL Olivenöl
- 1 EL weißer Balsamico
- 2 EL Weißwein
- 3 EL Hühnerbrühe
- frischer Schnittlauch
- frische Petersilie
- Salz & Pfeffer
Zubereitung:
Schnittlauch, Petersilie und die halbe Zwiebel sehr fein hacken. Rotweinessig, Olivenöl, Basalmico, Weißwein, Hühnerbrühe zusammenrühren. Schnittlauch, Petersilie und die Zwiebel dazugeben, verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken - fertig. Prima passt dazu einfach grüner Salat.