Feuerzangenbowle

Heinz Rühmann hat die Feuerzangenbowle im gleichnamigen Film 1944 berühmt gemacht und alle Jahre wieder passt sie prima in die kalte Jahreszeit und perfekt zu Silvester. Aber Vorsicht: Sie schmeckt verführerisch und durch den karamellisierten Zucker unterschätzt man schnell den Alkoholgehalt der Feuerzangenbowle!

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Erstellt von Biene am 01.01.2008 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Glühwein (ohne fertige Gewürzmischung!)

Vor einiger Zeit haben wir einen weißen Glühwein ausprobiert. Seitdem produzieren wir beinahe jedes Wochenende Nachschub. Allerdings ROTEN. Klassischen, sozusagen. Mit Erschrecken musste ich gerade feststellen, dass wir bis heute hier gar kein Rezept für den Klassiker online haben.

Glühwein (ohne fertige Gewürzmischung!)

Eigentlich gibt es genug Rezepte für klassischen Glühwein im Internet. Was mich stört ist, dass dort meistens fertige Glühwein-Gewürzmischungen verwendet werden. Das ist in meinen Augen unnötig, denn in einen richtig guten Glühwein gehören nur wenig Gewürze und die sind ruck zuck herrlich frisch duftend gemörsert. Und so geht’s:

Zutaten für ca. 4 Liter Glühwein

  • 5x 0,7 l Wein (nur guter Wein ergibt guten Glühwein)
  • Saft von 5 Orangen
  • 15 cl brauner Rum
  • 3 Päckchen Vanillinzucker (alternativ: 10g mehr Zucker und das Mark einer halben Vanilleschote)
  • 5 TL Zimtpulver
  • 10 Nelken
  • 2 Sternanis
  • 2 Pimentbeeren
  • 50 g brauner Zucker

Zubereitung

Ein sehr großer Topf wird benötigt. Der Wein wird in den Topf gefüllt und behutsam erhitzt. Wichtig: Wenn der Wein aus versehen kocht, ist der Glühwein “hin”. Weinflaschen mit Schraubverschluss sind besondern praktisch, denn darin lässt sich der fertige Glühwein später prima abfüllen. Leider sind Schraubverschlussweine eher selten gute Weine.

Die Orangen auspressen. Etwas Fruchtfleisch darf dabei in den Saft gelangen. Die Nelken, die Pimentbeeren und die getrocknete Sternanisblüte in einem Mörser gründlich mahlen. Den gemahlenen Zimt hinzu gehen und mit den übrigen Gewürzen mischen.

Den Rum und den frisch gepressten Orangensaft in den Topf geben. Anschließend das fertig gemörserte Glühweingewürz hinzu geben. Danach den Vanillinzucker untermischen. Den übrigen Zucker hinzu geben (die Menge ist eher gering bemessen. Wer es zuckrig süß mag, sollte die Menge nach Geschmack erhöhen!). Gründlich umrühren und auf geringer Flamme ca. 30 Minuten auf Temperatur halten.

Danach von der Flamme nehmen und über Nacht durchziehen lassen. Am nächsten Morgen in die leeren, ausgewaschenen Weinflaschen füllen.

Erstellt von Stefan am 02.12.2007 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Lebkuchen selber machen

Industriell hergestellte Lebkuchen sind oft Zuckerbomben, angereichert mit mysteriösen “Aromamischungen”. Die richtig guten Industrielebkuchen aus dem Großraum Nürnberg besitzen zwar edle Zutaten, jedoch auch einen stolzen Preis.

Warum also nicht mal selber Lebkuchen backen?

Mein erster Versuch ließ mich zunächst daran verzweifeln, dass die meisten Hobbyköche allem Anschein nach eine Gewürzmischung namens “Lebkuchengewürz” benutzen, um ihren saftigen Küchlein das richtige Aroma zu geben. Für einen Mörser-Fan wie mich nicht akzeptabel. Deshalb ist meine Zutatenliste auch ein wenig länger als üblich. Dafür ist auch alles selbst gemacht…

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Erstellt von Stefan am 12.11.2007 | Schreib einen Kommentar...
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