Puerco Pibil (nach Robert Rodriguez)

Robert Rodriguez ist nicht nur ein guter Regisseur, er ist auch Filmmusik-Komponist (Sin City, Spy Kids, SharkBoy And LavaGirl, …). Vielleicht war meine Passion für Filmmusiken (Scores) der Grund dafür, warum mich der Kommentar von zeta sofort elektrisierte, als ich ihn las. Sie machte mich auf dieses Video von der DVD “Irgendwann in Mexico” aufmerksam. Dort zeigt Rodriguez, wie er in seiner Küche ein Rezept mit Annatto-Samen zubereitet. Angeblich ein echtes mexikanisches Kultrezept: Puerco Pibil.

Ganz besonders der Ende des Videos macht die Sache interessant: Dort hält das stundenlang gegarte Fleisch selbst einer beiläufigen …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 14.01.2008 | (11) Kommentare - zum lesen hier klicken...
In den Kategorien Fleischgerichte | Ofengerichte | Rezepte abgelegt.

Glühwein (ohne fertige Gewürzmischung!)

Vor einiger Zeit haben wir einen weißen Glühwein ausprobiert. Seitdem produzieren wir beinahe jedes Wochenende Nachschub. Allerdings ROTEN. Klassischen, sozusagen. Mit Erschrecken musste ich gerade feststellen, dass wir bis heute hier gar kein Rezept für den Klassiker online haben.

Glühwein (ohne fertige Gewürzmischung!)

Eigentlich gibt es genug Rezepte für klassischen Glühwein im Internet. Was mich stört ist, dass dort meistens fertige Glühwein-Gewürzmischungen verwendet werden. Das ist in meinen Augen unnötig, denn in einen richtig guten Glühwein gehören nur wenig Gewürze und die sind ruck zuck herrlich frisch duftend gemörsert. Und so geht’s:

Zutaten für ca. 4 Liter Glühwein

  • 5x 0,7 l Wein (nur guter Wein ergibt guten Glühwein)
  • Saft von 5 Orangen
  • 15 cl brauner Rum
  • 3 Päckchen Vanillinzucker (alternativ: 10g mehr Zucker und das Mark einer halben Vanilleschote)
  • 5 TL Zimtpulver
  • 10 Nelken
  • 2 Sternanis
  • 2 Pimentbeeren
  • 50 g brauner Zucker

Zubereitung

Ein sehr großer Topf wird benötigt. Der Wein wird in den Topf gefüllt und behutsam erhitzt. Wichtig: Wenn der Wein aus versehen kocht, ist der Glühwein “hin”. Weinflaschen mit Schraubverschluss sind besondern praktisch, denn darin lässt sich der fertige Glühwein später prima abfüllen. Leider sind Schraubverschlussweine eher selten gute Weine.

Die Orangen auspressen. Etwas Fruchtfleisch darf dabei in den Saft gelangen. Die Nelken, die Pimentbeeren und die getrocknete Sternanisblüte in einem Mörser gründlich mahlen. Den gemahlenen Zimt hinzu gehen und mit den übrigen Gewürzen mischen.

Den Rum und den frisch gepressten Orangensaft in den Topf geben. Anschließend das fertig gemörserte Glühweingewürz hinzu geben. Danach den Vanillinzucker untermischen. Den übrigen Zucker hinzu geben (die Menge ist eher gering bemessen. Wer es zuckrig süß mag, sollte die Menge nach Geschmack erhöhen!). Gründlich umrühren und auf geringer Flamme ca. 30 Minuten auf Temperatur halten.

Danach von der Flamme nehmen und über Nacht durchziehen lassen. Am nächsten Morgen in die leeren, ausgewaschenen Weinflaschen füllen.

Erstellt von Stefan am 02.12.2007 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
In den Kategorien Getränke | Rezepte abgelegt.

Weißer Glühwein

Glühwein selber ansetzen schmeckt meist besser als die fertigen Zuckerbomben aus dem Supermarkt erhitzen. Das gilt ganz besonders für “weißen Glühwein”, den es zudem in Deutschland nur sehr selten im Supermarkt gibt.

Die Zubereitung ist nicht einfach und das Rezept überschaubar. Deshalb: Dieses Jahr weißen Glühwein selber machen!

Weißer Glühwein …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 05.11.2007 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
In den Kategorien Getränke | Rezepte abgelegt.

Sweet Bounty Potatoes

Sweet Bounty Potatoes kommt dabei heraus, wenn man mich in den Asia-Shop schickt, um für Kerala Chicken Curry die Zutaten zu besorgen. Im Asia-Shop konnte ich nicht widerstehen und musste diesmal einfach auch noch Süßkartoffeln & Anissterne mitnehmen. Die Süßkartoffeln hatten es mir mit Ihrem “lustigen” Aussehen angetan und ich war neugierig wie sie wohl schmecken würden. Zu Hause stellte sich dann allerdings die große Frage: “Und was machen wir nun damit…?”

Da wir von gestern auch noch eine halbe Kokosnuss übrig hatten, holte ich schnell noch Mango und Trauben und wir zauberten einfach darauf los. Sollten wir öfters tun, denn das Ergebnis war ein ganz besonderes Geschmackserlebnis:

Sweet Bounty Potatoes

Zutaten für 4 Personen (im Menü)

  • Süßkartoffeln
  • 1/2 frische Kokosnuss
  • 1 Mango
  • 350 g Weintrauben (kernlos)
  • 150 g frische Ananas oder zumindest ungezuckerte
  • 300 - 400 ml Kokosmilch
  • 2 TL Koriander
  • 1/2 TL Piment
  • 2 TL Chiliflocken
  • 1 Sternanis
  • 2 Zimtstangen
  • Prise Salz & Pfeffer
  • 2 EL Sonnnenblumenöl
  • 1 EL Butterschmalz

Zubereitung

Sweet Bounty Potatoes Zubereitung

Zuerst die Süßkartoffeln garen und abkühlen lassen. Nicht zu weich kochen, denn die Kartoffeln werden noch weiter verarbeitet. Sobald sie abgekühlt sind schälen und in kleine Würfel schneiden. Dann die Kokosnuss grob raspeln, die Mango und die Ananas in kleine Würfel schneiden und die Trauben halbieren.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Kokosraspeln anbraten, bis sie beginnen Farbe zu entwickeln. Dann die Mango dazu geben und mit etwas Kokosmilch (falls Kokoswasser von der frischen Kokosnuss übrig ist, kann auch das verwendet werden) verrühren. Das ganze einige Minuten garen lassen. Anschließend Ananas, Trauben, Sternanis, die beiden Zimtstangen, Koriander, Piment und Chilliflocken unterrühren und unter mehrmaliger Zugabe von Kokosmilch zusammen einkochen lassen. Falls nötig mit etwas Salz abschmecken.

SüßkartoffelParallel dazu die Süßkartoffeln in einer Pfanne mit 1 EL Butterschmalz schön knusprig anbraten. Mit etwas Pfeffer würzen.

Zum Schluss den Anisstern und die Zimtstangen entfernen und die Kartoffeln mit der Obstsauce servieren.

Süßkartoffeln halten übrigens was der Name verspricht: Sie haben einen süßlichen Geschmack. Im ersten Moment mag das etwas ungewöhlich sein, bei uns waren sie jedoch sicher nicht zum letzten Mal auf dem Tisch. Die Obstsauce schmeckt süßcremig, mit einer ganz leicht scharfen Note. Vermutlich passt sie auch prima zu Fisch. Das testen wir dann nächstes Mal…

Erstellt von Biene am 11.02.2007 | Schreib einen Kommentar...
In den Kategorien Kartoffelgerichte | Rezepte | Vegetarisch | vegetarisch abgelegt.

Chicken Korma mit Reis

Seit wir umgezogen sind vermisse ich nur zwei Dinge - den kleinen griechischen Laden von Jiannis (in Ditzingen-Heimerdingen) und das Chicken Korma, das wir uns ab und zu nach Hause kommen ließen. Deshalb war es heute so weit: Ich wollte wissen, ob wir ein richtig gutes Chicken Korma auch selber hin bekommen. Und ich muss sagen, ab heute fehlt mir nur noch der kleine griechische Laden ;o) …

Chicken Korma

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Hühnerbrustfilet (je nach Hunger 100-125 g)
  • 250 g Reis
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Nelke
  • 1 EL Kardamom
  • 1 gehäufter EL frisch Ingwer
  • 1 TL Koriander
  • 1/4 TL Piment
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL frische Chili
  • 1 EL Tomatenmark
  • 50 g ungesalzene Cashewkerne
  • 70 g fein gemahlene Madeln
  • 250 ml Wasser
  • 200 ml Sahne
  • Salz
  • etwas Pfeffer

Zubereitung

Die Hähnchenbrustfilets in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebeln, die Knoblauchzehen und die Chili klein hacken. Den Ingwer sehr fein hacken. Alternativ kann er auch gerieben werden. Die Cashewkerne grob hacken.
Das Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Zuerst die Zwiebel, dann die Nelken und den Kardamon dazugeben und zusammen dünsten bis die Zwiebeln glasig sind. Dann das Hühnerfleisch, den Knoblauch und den Ingwer hinzu geben. Etwa 4-5 Minuten anbraten und dabei immer wieder umrühren. Jetzt die restlichen Gewürze dazugeben und gut vermischen.

Sobald die Hühnchenstücke gar sind, das Tomatenmark und die gemahlenen Mandeln dazugeben. Das Wasser zugießen und gut umrühren, anschließend die Sahne und die Cashewkerne dazugeben. Alles zusammen aufkochen lassen und bei mittlerer Flamme rund 15-20 Minuten köcheln lassen. Die Konsistenz soll zum Schluss cremig sein.

Prima passt dazu Reis. Bei uns gab es heute einfachen Kochbeutelreis. In dieser Kombination ist dieses Korma ein recht flott zubereitetes Essen - mit “super-lecker-Faktor”.

Erstellt von Biene am 22.01.2007 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
In den Kategorien Geflügelgerichte | Reisgerichte | Rezepte abgelegt.