Auf chefkoch.de fand ich ein Rezept, das sich interessant anhörte. Kabeljau und das Drumherum in zweierlei Weinsorten zubereitet. Dazu ein angeschmortes Gemüse - das klangt nach einem nordischen Geschmackserlebnis.

So kam es zu diesem beschwippsten Fisch: …lies die komplette Story »
Ein Dessert mit pikanter Note - eigentlich hatte ich das schon länger auf der Agenda. Mit dem besonderen Pfeffer, der neulich ankam, lag das nun endlich in greifbarer Nähe. Und deshalb habe ich’s getan: Ein Dessert mit wenig Süße, angenehmer Säure und einem leichten Nachbrenner - durch Sansho.
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Es war 2007, als der Gewürzanbeter Schubeck in einer von Kerners Kochsendung mit Sansho kochte und erklärte, dass “Sansho” ein Pfeffer sei, der in Japan angebaut und verarbeitet werde. Er war der Meinung, dieser Pfeffer wäre ein ganz besonderes Geschmackserlebnis - besonders mild und mit fruchtiger Note.
Irgendwie habe ich diesen “Sansho” seitdem nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Und als ich vor …lies die komplette Story »
Seit wir uns vor einiger Zeit einen Mörser zugelegt haben, ist das zermörsern von Kräutern und Gewürzen hier zum Kult geworden. Gibt es was schöneres, als die Nase in Steinmörser mit den frisch gemahlenen Samenkörnern zu halten? Hmmmmmmh!
Vor einiger Zeit haben wir damit angefangen, kleine IKEA-Gläschen auf unserer Inselesse aufzureihen. Inzwischen stehen dort über 30 von diesen Gewürzgläsern, 10 weitere stehen auf einer Ablage, weil oben kein Platz mehr ist.
Auf der “Lust auf Genuss” habe ich einen kleinen Gewürzversender entdeckt. Dass er klein ist, weiß ich erst, seit ich bei ihm bestellt habe: Ich hatte die Bestellnummer “112″. Umso mehr Spaß hat die Bestellung gemacht, denn es kamen wieder einige Gewürze hinzu, die in der Sammlung noch fehlten.

Heute morgen brachte der Postbote ein (bereits von außen) herrlich duftendes Päckchen. Darin: Tütenweise Gewürzboardplatznot.
Die Neuen auf dem Regal im Einzelnen: …lies die komplette Story »
Mit dem Curry bin ich auf den Geschmack gekommen: Gewürzmischungen selber machen schmeckt viel besser als Gewürzpulver fertig kaufen. Deshalb war es Zeit für eine eigenes Garam Masala.

Meine Version 1.0 verzichtet bewusst auf Scharfmacher (wie z.B. Chili) und setzt auch keinen Fenchel ein. Dafür werden einige Gewürze vor dem mahlen in der Pfannen angeröstet. Zur Geschmacksverstärkung und um das Mörsern zu erleichtern.
Garam Masala ist geschmacksintensiv: Beim Würzen sollte man deshalb sorgfältig vorgehen und das gemahlene Pulver nur halbeteelöffelweise zugeben - unter regelmäßigem Abschmecken.
Zutaten für einen kleinen Vorrat (passt in kleine Gewürzgläschen):
- 15 g Kreuzkümmel
- 12 g Koriandersamen
- 10 g Kardamomsamen
- 10 g schwarzer Pfeffer
- 7 g Nelken
- 2 Lorbeerblätter
- 2 g Muskatnuss (etwa eine halbe Nuss)
- 1 Zimtstange
Zubereitung
Einige Gewürze lassen sich schwer mörsern, andere verstärken ihre Aromen durch Röstung. Diese Gewürze geben wir zunächst in einen Pfanne und rösten sie ohne Zugaben. Es sind:
- Die Zimtstange (in Teile gebrochen)
- Die Nelken
- Die Lorbeerblätter

Nach dem Rösten “hechselt” man die drei Gewürze in einer Küchenmaschinen. Danach mörsert man die Masse im Mörser möglichst fein. Sollte sich die Zimtstange nicht komplett mörsern lassen, müssen die groben Stücke heraus gesiebt werden.
Anschließend werden die restlichen Zutagten hinzu gegeben und fein gemörsert. Die Muskatnuss schneidet man vorher mit einem Messer in kleine Stücke oder Scheiben.
Das fertige Gewürzpulver sollte luftdicht verwahrt werden.