Maronen haben es uns im Moment irgendwie angetan. Und als Suppenfans darf dann eine Maronensuppe natürlich nicht fehlen - zumal die Kombination mit Kartoffeln und Rosmarin wirklich lecker ist.
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Eigentlich mochte Stefan Eintöpfe bisher nicht besonders. Ich denke mit dem heutigen Gericht hat sich das geändert. Da wir mal wieder an Topinambur gekommen sind, las sich bei Chefkoch.de die Kombination mit Rosenkohl (den wiederum liebt Stefan), Karotten und Rindfleisch in Form eines Eintopfes irgendwie lecker. Da wir genügend Topinambur hatten, haben wir auf Kartoffeln als Zutat verzichtet. Wie wir finden eine gute Idee, da Topinambur einen unverwechselbaren Geschmack hat, der sich in der Kombination mit den anderen Zutaten in diesem Gericht richtig gut entfalten kann.
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Eigentlich ist Baeckeoffe ein elsässisches Eintopfgericht. Verschiedene Fleischsorten werden in Weißwein eingelegt und anschließend zusammen mit Kartoffeln und Zwiebeln in einer speziellen Terrine geschmort.
Den Namen erhielt das Gericht, weil die Frauen eines Dorfes früher die Restwärme des Bäcker-Backofens für Ihre Terrinen genutzt haben und Backofen im Elsaß “Baeckeoffe” hieß. Nachdem uns das Flämisches Schwarzbiergulasch vor kurzen so lecker geschmeckt hat, gab es bei uns das Gericht nicht mit Weißwein sondern mit Bier… und wurde kurzerhand zu einem “Niederländischen Backeoffe”.
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Nachdem die letzten Suppen einfach klasse geschmeckt haben hier ein neues Suppenexperiment. Geschmacklich ist diese Rettichsuppe schwer zu beschreiben aber wirklich gut und irgendwie ganz eigen… allerdings nicht ganz so fotogen ;o).
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Keine Ahnung was bei der Rezeptsuche den Ausschlag gegeben hat - vielleicht der letzte Frankreich-Urlaub oder der gleichnamige Mäusefilm, den ich unbedingt noch sehen will - in jeden Fall war es eine gute Entscheidung das Ratatouille, ein typisch französisches Gericht, von Hüttenhilfe nach zu kochen - Danke dem Hüttenhilfe-Team.
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Und weil das letzte Salbei-Gericht klasse war und unser Salbeistrauch immer noch wächst und wächst und wächst… gab es heute direkt nochmal ein Gericht mit viel Salbei.

Zutaten für 4-6 Personen
- 8 Putenschnitzel
- 4 Zweige Rosmarin
- 30 g frische Salbeiblätter
- mittelscharfer Senf
- 2 Liter Buttermilch
- 1 Pepperoni
- Butterschmalz
- ca. 3-4 EL Mehl
- Küchengarn
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
Die gewaschenen und abgetrockneten Salbei- und Rosmarinblätter klein schneiden, bzw. hacken und ca. die Hälfte der Mischung davon beiseite stellen. Die Pepperoni entkernen und in schmal Streifen schneiden.
Dann die Putenschnitzel flach klopfen. Am besten zwischen eine Folie legen, damit nichts wegspritzt und man kräftig klopfen kann.
Die Innenseite dann mit Senf einreiben, salzen, pfeffern und dann mit der Salbei-/Rosmarinmischung bestreuen. Einrollen und mit Küchengarn zusammenbinden.
Natürlich gehen auch Rouladen-Spiese.

Die Buttermilch bis auf 200 ml in einen ofenfesten Topf geben. Die 200 ml mit dem Mehl klümpchenfrei verrühren und zu der anderen Buttermilch in den Topf geben, jetzt langsam aufkochen lassen. Dabei immer wieder umrühren und mit Salz & Pfeffer würzen. Die andere Hälfte des Salbei-/Rosmarinmischung und die Pepperonistreifen unterrühren.
Parallel die Rouladen in Butterschmalz kurz anbraten bis sie ganz leicht Farbe angenommen haben. Dann die Rouladen in die Buttermilch-Kräuter-Sauce legen und in den auf 200°Grad vorgeheizten Backofen schieben. Ca. 20 Minuten die Rouladen so schmorren lassen. Falls die Rouladen rausschauen zwischendrin drehen und übergießen.
Dazu gab es bei uns schwarzen Klebereis und Kokosmöhren, diesmal aber eine besondere Sorte: nämlich lila Möhren. Geschmacklich eigentlich kein großer Unterschied, aber optisch einfach toll anzusehen.
Eigentlich sollten es einfach nur gedünstete Möhren werden, aber spontan kam uns die Idee anstelle von Gemüsebrühe etwas Kokosmilch zu nehmen. Wooow - so schmecken Möhren gleich noch viel besser. Aber Achtung - als Beilage passt es zu vielen dezenten Gerichten nicht mehr. Die Möhren haben einen Hang zum “Hauptdarsteller”…

Zutaten für 2-3 Personen:
- 700 g Möhren
- 30 g Butter
- 1 Bund Petersilie
- 200 ml Kokosmilch
- 100 ml Wasser
- Salz
- Muskat
Zubereitung:
Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Wer einen diagonalen Schnitt probiert hat nicht die typischen runden Möhrenscheiben, sondern größere, längliche Scheiben. Die Petersilie fein haken.
In einem Topf die Butter schmelzen lassen, die Kokosmilch und das Wasser hinzu geben. Die Flüssigkeit nach Geschmack salzen. Eine Prise Muskatnuss hinein reiben. Anschließend die Karotten dazugeben. Ab und zu umrühren. Etwa nach der Hälfte der Garzeit (knapp 10 Minuten) die Petersilie hinzu geben. Das ganze nach Geschmack weich oder bissfest dünsten und nur bei Bedarf etwas Flüssigkeit (Wasser) dazugeben.
Die Möhren-Lauch-Tarte auf www.genial-lecker.de hat uns so angelacht, dass wir sie selbst probieren mussten. Und da es wirklich nicht schwer war, wird es wohl bald mehr davon geben. Wir haben das Rezept an ein paar Stellen (leicht) abgewandelt:

Zutaten für den Teig - (passte in unsere 28er Springform):
- 200g Mehl
- 1 Ei
- 100g kalte Butter
- 1 Prise Salz
Zutaten für den Belag:
- 500g Möhren
- 250g Lauch
- 4 kleine Chilischoten (getrocknet)
- 1 TL schwarze Pfefferkörner
- 1 TL Thymian
- 1 kräftige Prise Muskatnuss
- 1 TL Salz
- 200g Sahne
- 3 Eier
- 30g Pinienkerne
- etwas Butter zum einfetten der Backform und für die Pinienkerne
Zubereitung Mürbeteig:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zügig verkneten, so dass es einen glatten, geschmeidigen Teig gibt. Den fertigen Teig in Folie einwickeln und mindesten 30 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen, damit er sich später ausrollen lässt.
Zubereitung Füllung:

Die gewaschenen und geschälten Möhren in dünne Scheiben hobeln. Den Lauch waschen und in dünne Ringe schneiden. Die Pinienkerne in etwas Butter braun rösten und beiseite stellen.
Parallel einen Topf mit Wasser aufsetzen und zum kochen bringen. Die Möhren darin 4 Minuten blanchieren. Anschließend die Lauchringe hinzu geben und das ganze noch eine weitere Minute zusammen garen. Das Gemüse kurz mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
Den Backofen mit Ober- und Unterhitze auf 200° vorheizen. Die Springform mit Butter gut einfetten.
Die Pfefferkörner, die Chilischoten und den Thymian fein mörsern. Alternativ kann stattdessen auch gemahlener Pfeffer aus der Mühle & Chilipulver verwendet werden. Es empfiehlt sich dann aber zumindest den Thymian in den Händen zu zerreiben.
Die Pfeffer-Chili-Thymian-Mischung mit den Eiern in die Sahne geben und gut miteinander verrühren. Zuletzt eine kräftige Priese Muskatnuss hinzu geben (wir haben sie frisch gerieben).
Jetzt den gekühlten Teig ausrollen, in die gefettete Springform legen und einem hohen Rand formen. Auf dem Teig die Lauch-Möhren-Mischung gleichmäßig verteilen. Anschließend die Sahne-Ei-Gewürzmischung gleichmäßig darüber gießen. Zum Schluss die Pinienkerne darauf streuen.
Die Gemüse-Quiche auf der mittleren Schiene gute 45 Minuten backen. Wir haben den knusprig, brauen Rand und die sich wölbende Füllung als Indiz dafür genommen das die Quiche fertig ist.
Manchmal fehlt mir einfach die Zeit um frisches Gemüse einkaufen zu können und es dann auch noch zu schneiden. Daher kaufe ich bei Bofrost immer wieder mal tiefgefrorenes Gemüse ein. Heute musste es dran glauben ;o). Den Lauch hatte ich noch - er schmeckt mir auch nur frisch und nicht in der tiefgefrorenen Variante.

Zutaten für 4 Personen
- 2 Zwiebeln
- 300 g Karotten
- 200 g Mais
- 150 g Lauch
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL Honig
- Salz & Pfeffer
- 2 EL Senf
- 3 EL Sahne
- 350 g Hackfleisch (vom Rind)
- Pfannkuchen
Zubereitung
Den Schnittlauch in Scheiben schneiden und mit den Möhrenscheiben und dem Mais in einem Topf mit etwas Wasser und 1 EL Olivenöl dünsten. Nach ca. 10 Minuten mit Honig, Salz, Pfeffer und einem Teelöffel Senf abschmecken.
Parallel die Zwiebeln in Streifen schneiden und in der Pfanne mit 1 EL Olivenöl anbraten. Wenn sie anfangen braun zu werden, das Rinderhack dazugeben und zusammen kräftig anbraten. Sobald es dunkel genug ist, das Gemüse und die Sahne untermischen und nochmal abschmecken.
Die Hackfleisch-Gemüsemischung eignet sich prima als Pfannkuchenfüllung.
An unserem persönlichen Pfannkuchenrezept feile ich allerdings noch… ;o).