In den letzten Wochen kam es immer häufiger vor, dass wir uns beim Nachkochen von Rezepten gefragt haben: “Geht’s auch ohne Gemüsebrühe“? Der Grund war, dass die Brühen aus Instantpulvern oder Würfeln so unglaublich intensiv im Geschmack sind, dass sie jedem Gericht ihren Aromastempel aufdrücken. Und zwar immer denselben. Gleichzeitig bringen Sie Salzmengen mit, die an die Grenze der Verträglichkeit reichen.
An die Herstellung einer eigenen Gemüsebrühe habe ich mich bisher nicht heran getraut. Doch dann las ich beim Deichrunner das Rezept einer selbstgemachten Gemüsebrühe. Für mich eine Initialzündung. Dieses Wochenende ging es los mit der hauseigenen Brühenproduktion…
…lies die komplette Story »
Wie isst man eigentlich belgisch?
Vor kurzem waren wir bei einem guten Freund in Belgien zu Besuch und haben die belgische Küche eindrucksvoll erlebt. Dieses Wochenende wollte ich auch mal belgisch kochen, blieb bei der Suche nach geeigneten Rezepten an diesem Biergulasch hängen und habe es etwas angewandelt.
…lies die komplette Story »
Suppen habe ich eigentlich schon immer gerne gegessen. Aber das Repertoire der Vergangenheit war doch eher langweilig und die Grundlage bestand aus Zeitgründen oft aus Fertigprodukten. Inzwischen kann ich mir allerdings nicht mehr vorstellen auf die Päckchensuppen zurückzugreifen.
Bei der heutigen Gewürzmischung waren wir uns erst nicht sicher, ob Kardamom die richtige Wahl ist: Aber sie war es. Die Kombination Kardamom und Kümmel haben der Suppe einen ganz besonderen Geschmack verliehen.
…lies die komplette Story »
Den Titel verdankt das Gericht diesmal den Belugalinsen, die uns vor kurzem in der Frankfurter Kleinmarkthalle angelacht haben und unbedingt mitgenommen werden wollten. Mal wieder ohne die geringste Ahnung was man damit anstellen kann. Eigentlich sind wir auch gar keine Linsenesser - abgesehen von Linsen und Spätzle, wie es sich für eine Schwäbin gehört ;o). Aber die rabenschwarzen kugeligen Linsen sahen einfach zu verführerisch aus.
…lies die komplette Story »
Suppen gab es hier in letzter Zeit eher selten. Eigentlich schade, den die scharfe Kokos-Hühnersuppe schmeckte einfach klasse. Nur schade, dass wir nicht gleich die doppelte Menge zum eingefrieren gekocht haben.

Zutaten für 6 Personen
- 1 große Stange Lauch
- 3 Zwiebeln
- 2 Möhren
- 1 Stück Ingwer (15 g)
- 3 getrocknete Chilischoten
- 1 küchenfertiges Hähnchen (1200 g)
- 3 Knoblauchzehen
- 2 EL Butterschmalz
- 3 EL Curry - oder besser Teasy’s Curry
- 2 EL Mehl
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
- 500 g Brokkoli
- 3 EL Kokosraspeln
- 1 TL weißer Pfefferkörnern
- 1 TL Oregano
- Salz
Zubereitung
Möhren schälen und in große Stücke schneiden. Lauch putzen und den helleren Teil ebenfalls in große Stücke schneiden. 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe grob hacken. 2 Chilischoten mörsern. Hähnchen waschen und in einen großen Topf geben. Mit Wasser aufgießen bis es bedeckt ist. Zwiebel, Knoblauch, gemörserte Chilischote, Möhren- und Lauchstücke dazugeben, etwas salzen und rund 1 Stunde köcheln lassen.

Während dessen die restlichen 2 Zwiebeln und die Knoblauchzehe fein hacken. 1 TL weiße Pfefferkörner mit 1 getrockneten Chilischote und Oregano mörsern. Brokkoli waschen und kleine Rösschen rausbrechen. Den Ingwer schälen und sehr fein haken.
Kokosraspeln in einer kleine Pfanne ohne Fett leicht braun anrösten und beiseite stellen.
Nachdem das Hühnchen eine Stunde lang geköchelt hat, Hühnchen aus dem Topf nehmen und etwas abkühlen lassen, anschließend das Hähnchenfleisch vom Knochen lösen und in kleine Stückchen schneiden. Die entstandene Hühnerbrühe durch ein Sieb geben und von der jetzt klaren Brühe mindestens 1,5 Liter beiseite stellen. (Sollte es mehr ergeben haben, nicht weggießen sondern gleich für die nächste Suppe aufheben oder einfrieren.)
Jetzt die Zwiebeln und den Knoblauch mit dem Butterschmalz andünsten. Ingwer und Curry darüber streuen und anschließend das Mehl. Mit rund einem halben Liter der Hühnerbrühe ablöschen und gut verrühren. Kokosmilch dazugeben und die verbliebene Brühe (1 Liter) dazugeben. Etwas einköcheln lassen. Dann die Gewürzmischung aus Pfeffer, Chili und Oregano dazugeben, verrühren, nochmal etwas einköcheln lassen und ggf. mit Salz abschmecken. Jetzt die kleinen Brokkoliröschen dazugeben und so lange köcheln bis diese bißfest gegart sind. Kurz vor Ende der Kochzeit, die kleinen Hühncherfleisch Stücke dazugeben und so wieder kurz erwärmen.
In einen Suppenteller geben und mit den Kokosraspeln bestreuen und genießen.
Ein schnelles Gericht - aber nichts für Alkoholverweigerer ;o).

Zutaten für 2 Personen
- 1 große Stange Lauch
- 1 Döschen Safran (0,1 g)
- 10 cl Grappa
- 2-3 EL Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen
- 180 g fettarmer Frischkäse
- 125 ml Weisswein
- 30 g Parmesan
- Salz und Pfeffer
- 250 g Pappardelle
Zubereitung
Lauchstange waschen und in dünne Ringe schneiden. Knoblauchzehen fein hacken. Parmesan reiben.
Im Olivenöl den Knoblauch und die Lauchringe glasig dünsten. Dann den Weisswein, den Grappa und den Safran dazugeben und auf kleiner Stufe köcheln lassen. Nach ein paar Minuten den Frischkäse unterrühren und zusammen noch etwas weiter köcheln lassen. Regelmäßig umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Parallel die Pasta al dente kochen, unter die Soße geben und mit geriebenem Parmesan bestreuen.
Beim Stöbern in den Kochblogs sind wir letztens bei “h ü f t g o l d - kulinarische abenteuer” hängen geblieben und mussten heute unbedingt die Nuss-Lasagne probieren. Tolle Kombination - und vor allem was Feines für Vegetarier.

Zutaten für 4-6 Personen:
- 200 gr Parmesan
- 200 gr Gouda, mittelalt
- 500 gr. Lasagneblätter
- Olivenöl
- 3 Schalotten
- 5 Knoblauchzehen
- 200 gr. grob gehackte Haselnüsse
- 200 gr. süße Sahne
- 400 gr. saure Sahne
- Salz & Pfeffer
- 500 gr. frische Tomaten
- zusätzlich 1 Tomate
- 2 große Lauchstangen
- Salbei frisch (gehackt) oder als Pulver
- 100 ml Weißwein
- Butter

Zubereitung:
Parmesan und Gouda fein reiben. Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Lauch der Länge nach durchschneiden und in halbe Ringe schneiden. Die Haselnüsse grob hacken. Tomaten in kleine Würfel schneiden und in einem Topf mit 2-3 Eßlöffel Olivenöl weich kochen. Mit dem fein gehackten Salbei, Salz & Pfeffer würzig abschmecken.
In einem Topf 3-4 EL Öl erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Die Haselnüsse hinzu geben und anrösten. Mit dem Weißwein ablöschen. Die süße Sahne und die gekochten Tomaten dazu geben und alles gut verrühren. Jetzt den Lauch und die saure Sahne zufügen und erneut gut vermischen. Ca. 10 Minuten zusammen leicht kochen lassen. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Auflaufform (in unserem Fall waren es zwei) mit Butter einfetten und mit einer ersten Lage Lasagneblätter auslegen. Darauf dünn die Lauch-Haselnuss-Tomaten-Mischung geben. Mit Parmesan und Gouda bestreuen und die nächste Lasagneblätterlage darauf legen und wieder mit der Mischung und Käse belegen. Als letzte Schicht ist eine Lauch-Haselnuss-Tomaten-Mischung, sie wird mit Käse bestreut. Zum Schluss noch die verblieben Tomatenwürfel der zusätzlichen Tomate oben auf legen.
In einen auf 200 Grad vorgeheizten Backofen stellen und ca. 40 Minuten backen. Nach etwa 30 Minuten haben wir die Lasagne mit Alufolie abgedeckt, da sie sonst zu dunkel geworden wäre.
Tipp für unser nächstes Mal: Mehr Tomaten nehmen und eine separate Tomatensoße kochen. Diese abwechselnd mit der Lauch-Haselnuss-Mischung auf die Nudelplatten geben.
Die Möhren-Lauch-Tarte auf www.genial-lecker.de hat uns so angelacht, dass wir sie selbst probieren mussten. Und da es wirklich nicht schwer war, wird es wohl bald mehr davon geben. Wir haben das Rezept an ein paar Stellen (leicht) abgewandelt:

Zutaten für den Teig - (passte in unsere 28er Springform):
- 200g Mehl
- 1 Ei
- 100g kalte Butter
- 1 Prise Salz
Zutaten für den Belag:
- 500g Möhren
- 250g Lauch
- 4 kleine Chilischoten (getrocknet)
- 1 TL schwarze Pfefferkörner
- 1 TL Thymian
- 1 kräftige Prise Muskatnuss
- 1 TL Salz
- 200g Sahne
- 3 Eier
- 30g Pinienkerne
- etwas Butter zum einfetten der Backform und für die Pinienkerne
Zubereitung Mürbeteig:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zügig verkneten, so dass es einen glatten, geschmeidigen Teig gibt. Den fertigen Teig in Folie einwickeln und mindesten 30 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen, damit er sich später ausrollen lässt.
Zubereitung Füllung:

Die gewaschenen und geschälten Möhren in dünne Scheiben hobeln. Den Lauch waschen und in dünne Ringe schneiden. Die Pinienkerne in etwas Butter braun rösten und beiseite stellen.
Parallel einen Topf mit Wasser aufsetzen und zum kochen bringen. Die Möhren darin 4 Minuten blanchieren. Anschließend die Lauchringe hinzu geben und das ganze noch eine weitere Minute zusammen garen. Das Gemüse kurz mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
Den Backofen mit Ober- und Unterhitze auf 200° vorheizen. Die Springform mit Butter gut einfetten.
Die Pfefferkörner, die Chilischoten und den Thymian fein mörsern. Alternativ kann stattdessen auch gemahlener Pfeffer aus der Mühle & Chilipulver verwendet werden. Es empfiehlt sich dann aber zumindest den Thymian in den Händen zu zerreiben.
Die Pfeffer-Chili-Thymian-Mischung mit den Eiern in die Sahne geben und gut miteinander verrühren. Zuletzt eine kräftige Priese Muskatnuss hinzu geben (wir haben sie frisch gerieben).
Jetzt den gekühlten Teig ausrollen, in die gefettete Springform legen und einem hohen Rand formen. Auf dem Teig die Lauch-Möhren-Mischung gleichmäßig verteilen. Anschließend die Sahne-Ei-Gewürzmischung gleichmäßig darüber gießen. Zum Schluss die Pinienkerne darauf streuen.
Die Gemüse-Quiche auf der mittleren Schiene gute 45 Minuten backen. Wir haben den knusprig, brauen Rand und die sich wölbende Füllung als Indiz dafür genommen das die Quiche fertig ist.
Wir lieben es im Ausland durch die Supermärkte zu streunen und neue Produkte zu entdecken. Bei unserer letzten Plünderungsaktion haben wir aus Frankreich (ausgerechnet!) spanische Chorizo mitgenommen und bisher noch keinen Verwendungszweck dafür gehabt.
Bisher kannte ich die würzige Paprikawurst nur vom hören sagen. Dabei schmeckt sie wirklich gut und hat dem heutigen Gericht aufgrund ihres kräftigen Geschmacks seinen Namen verliehen. Um das ganze noch internationaler zu gestalten, haben wir italienische Paccheri als Pasta hinzu gegeben.

Zutaten für 4 Personen (im Menü):
- 6Â große Tomaten
- 2 mittelgroße Lauchstangen
- 1 große handvoll Romanesco Röschen
- 70 g dünne (!) Chorizo-Scheiben (spanische Paprikawurst)
- 3 EL Olivenöl
- 1 EL frischer Ingwer
- 2 TL Kümmel
- 50 ml kräftiger Rotwein
- 3 EL Sahne
- etwas Salz & Pfeffer
- 500Â g Pasta z.B. Paccheri
Zubereitung:
Die Tomaten würfeln. Die Lauchstangen in Scheiben schneiden. Romanesco-Röschen abtrennen, bissfest garen und beiseite warm stellen. Die Chorizoscheiben in Streifen schneiden. Den frischen Ingwer schälen und ganz fein hacken.
Zuerst den Lauch bei regelmäßigem umrühren im heißen Olivenöl ca. 8-10 Minuten garen. Dann die Tomaten mit dem Ingwer und dem Kümmel dazugeben und miteinander etwas einkochen lassen. Nach ca. 6-10 Minuten die Chorizo, den Wein und die Sahne dazugeben. Alles gut miteinander vermischen und noch ein paar Minuten köcheln lassen.
Ganz zum Schluss die Romanesco Röschen dazugeben unterrühren und noch einen Moment bei kleiner Flamme auf dem Herd lassen.
Parallel die Pasta al dente kochen.
Reis haben wir dazu nicht probiert, könnte aber durchaus auch passen.

Zutaten für 4 Personen
- 125 g gekochten Schinken
- 2 EL Olivenöl
- 6 Tomaten (mittelgroß)
- 2 Lauchstangen
- 1 Knoblauchzehe
- 1 TL Tomatenmark
- 3 EL Madeira Wein, Rotwein geht sicher auch
- 4 EL Sahne
- etwas Salz & Pfeffer
- 250 g Bandnudeln
Zubereitung
Den gekochten Schinken in schmale Streifen und den Lauch in Scheiben schneiden. Die Tomaten vierteln und die Knoblauchzehe klein hacken.
Der Schinken wird in einer Pfanne mit Olivenöl erhitzt und sobald er etwas angebraten ist die geviertelten Tomaten und der gehackte Knoblauch dazu gegeben. Zusammen etwas einköcheln lassen. Den Lauch in einem Topf mit heißem Wasser bissfest garen und nach ca. 8-10 Minuten unter das Schinken-Tomaten-Gemisch geben und vermischen. Anschließend den Madeira und die Sahne dazugeben, umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Nudeln parallel al dente kochen. Ein flottes, einfaches Gericht. Und für Lauch-/Tomaten-Liebhaber wie uns genau das Richtige.
Manchmal fehlt mir einfach die Zeit um frisches Gemüse einkaufen zu können und es dann auch noch zu schneiden. Daher kaufe ich bei Bofrost immer wieder mal tiefgefrorenes Gemüse ein. Heute musste es dran glauben ;o). Den Lauch hatte ich noch - er schmeckt mir auch nur frisch und nicht in der tiefgefrorenen Variante.

Zutaten für 4 Personen
- 2 Zwiebeln
- 300 g Karotten
- 200 g Mais
- 150 g Lauch
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL Honig
- Salz & Pfeffer
- 2 EL Senf
- 3 EL Sahne
- 350 g Hackfleisch (vom Rind)
- Pfannkuchen
Zubereitung
Den Schnittlauch in Scheiben schneiden und mit den Möhrenscheiben und dem Mais in einem Topf mit etwas Wasser und 1 EL Olivenöl dünsten. Nach ca. 10 Minuten mit Honig, Salz, Pfeffer und einem Teelöffel Senf abschmecken.
Parallel die Zwiebeln in Streifen schneiden und in der Pfanne mit 1 EL Olivenöl anbraten. Wenn sie anfangen braun zu werden, das Rinderhack dazugeben und zusammen kräftig anbraten. Sobald es dunkel genug ist, das Gemüse und die Sahne untermischen und nochmal abschmecken.
Die Hackfleisch-Gemüsemischung eignet sich prima als Pfannkuchenfüllung.
An unserem persönlichen Pfannkuchenrezept feile ich allerdings noch… ;o).
« Ältere Beiträge