Endspiel-Snack: Empanadas de pollo

Panik vor dem Endspiel: Wenn Public-Viewing zeitlich schon nicht funktioniert, dann doch bitte keine gewöhnliche Tüte Chips daheim! Was also tun, um das EM-Finale kulinarisch einigermaßen stilvoll über die Bühne zu bringen?

Bei Nina fand ich die Idee zu Empanadas de pollo, einer Empanadas-Variante, die besonders gerne in Spanien und Argentinien gegessen wird. Perfekt geeignet als Chipsvariante und stilvoller Fingerfood zum Spiel der Spiele.

Hier fand ich wichtige Anregungen zum Teig. …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 04.07.2008 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Teasy’s Garam Masala

Mit dem Curry bin ich auf den Geschmack gekommen: Gewürzmischungen selber machen schmeckt viel besser als Gewürzpulver fertig kaufen. Deshalb war es Zeit für eine eigenes Garam Masala.

Garam Masala

Meine Version 1.0 verzichtet bewusst auf Scharfmacher (wie z.B. Chili) und setzt auch keinen Fenchel ein. Dafür werden einige Gewürze vor dem mahlen in der Pfannen angeröstet. Zur Geschmacksverstärkung und um das Mörsern zu erleichtern.

Garam Masala ist geschmacksintensiv: Beim Würzen sollte man deshalb sorgfältig vorgehen und das gemahlene Pulver nur halbeteelöffelweise zugeben - unter regelmäßigem Abschmecken.

Zutaten für einen kleinen Vorrat (passt in kleine Gewürzgläschen):

  • 15 g Kreuzkümmel
  • 12 g Koriandersamen
  • 10 g Kardamomsamen
  • 10 g schwarzer Pfeffer
  • 7 g Nelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 g Muskatnuss (etwa eine halbe Nuss)
  • 1 Zimtstange

Zubereitung

Einige Gewürze lassen sich schwer mörsern, andere verstärken ihre Aromen durch Röstung. Diese Gewürze geben wir zunächst in einen Pfanne und rösten sie ohne Zugaben. Es sind:

  • Die Zimtstange (in Teile gebrochen)
  • Die Nelken
  • Die Lorbeerblätter

Garam Masala Zubereitung

Nach dem Rösten “hechselt” man die drei Gewürze in einer Küchenmaschinen. Danach mörsert man die Masse im Mörser möglichst fein. Sollte sich die Zimtstange nicht komplett mörsern lassen, müssen die groben Stücke heraus gesiebt werden.

Anschließend werden die restlichen Zutagten hinzu gegeben und fein gemörsert. Die Muskatnuss schneidet man vorher mit einem Messer in kleine Stücke oder Scheiben.

Das fertige Gewürzpulver sollte luftdicht verwahrt werden.

Erstellt von Stefan am 29.10.2007 | (8) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Teasy’s Curry (V. 3.0) - oder auch: Curry selber machen…

Zugegeben: Diesem Curry-Pulver gingen einige Beleidigungen für den Gaumen voraus - mehrere Test’s und Kombinationen gingen schief. Letztlich fand ich die nachfolgende Version (Version 3.0)  dann aber ziemlich gelungen, pikant und schmackhaft.

Neu in Version 3 ist das Rösten der Bockshornkleesamen, die Vanille und die Prise Zimt. Die letzten beiden Zutaten waren Anregungen aus der Zusammenstellung, die Alfons Schuhbeck in seinem Curry verwendet.

Teasy's selbstgemachtes Currypulver

Zutaten für eine Pulvermenge, die für mehrere Gerichte ausreicht:

  • 3 TL Bockshornkleesamen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 kleine Chilischote (getrocknet)
  • 2 TL weiße Pfefferkörner
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 3 Stück Nelken oder 7-10 Kardamomsamen
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 handvoll getrocknete Curryblätter
  • 3 TL Kurkuma
  • 1 TL Paprikapulver (edelsüss)
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung:

Curry selber machen:
Zunächst wird der Bockshornkleesamen gemörsert, denn der kann ziemlich widerstandsfähig sein. Um sein Aroma zu verstärken und ihn leichter mörsern zu können, wird der Bockshornkleesamen zuvor in einer Pfanne ohne Öl geröstet. Ist er fertig gemörsert, stellt man ihn zur Seite.

Anschließend werden die weiteren Zutaten im Mörser fein gerieben. Dabei mit den gröbsten Zutaten beginnen und nach und nach die feineren oder bereits gemahlenen Produkte hinzu geben. Beginnen sollte man mit den Curryblättern.

Aus der halben Vanilleschote wird das Vanillemark mit einem Löffel heraus gelöst. Es wird erst ganz zum Schluss zum Currypulver gegeben und gründlich untergemischt.

Das selbstgemachte Currypulver sollte in einem verschließbaren Gefäß gelagert werden, damit es sein Aroma nicht verliert.

Diese Curryvariante ist recht pikant. Wer es nicht ganz so scharf mag, kann die Chilischote weglassen oder die Senfkörner reduzieren.

Erstellt von Stefan am 05.09.2007 | (6) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Dark Chili

Wir hatten Heißhunger auf ein Chili, dieses Wochenende. Und irgendwie haben wir die Suche nach ein paar Minuten aufgegeben, zugunsten unseres “Dark Chili”, das wir vor einiger Zeit gebastelt hatten. Bei der Zubereitung wurde uns allerdings bewusst, dass ein paar Änderungen an der Beschreibung dringend nötig sind. Die seien hiermit nachgereicht.

Auf usa-kulinarisch.de fand ich seinerzeit das Grundrezept, das mich neugierig machte: Ein Chili mit ungewöhlichen Zutaten (Kaffee, Bier, Kakao). Wir haben es mit einigen Anpassungen nachgekocht. Heraus kam ein neben der kräftigen Farbe ein kräftiger, fruchtig-scharfer Geschmack - und ich muss sagen: Es schmeckt vorzüglich.

Dark Chili mit Cornbread

Zutaten für 8 Personen

  • 30 ml Sonnenblumenöl
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 700 g Rinderhack
  • 800 g Dosentomaten mit der Dosensauce
  • 4 mittelgroße reife Tomaten
  • 4 rote Peperoni
  • 350 ml dunkles Bier (Schwarzbier eignet sich gut)
  • 300 ml Kaffee
  • 140 g Tomatenmark
  • 50 g brauner Zucker
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Oregano
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL Kakao (reine Kakaopulver, keine Zuckermischung!)
  • Salz & Pfeffer
  • 3x 400g-Dose Kidneybohnen

Zubereitung

Zu Beginn kocht man den Kaffee. Er sollte nicht zu stark (bitter) sein.

Die Zwiebeln, den Knoblauch und die Peperoni fein hacken. Die Schärfe dieses Chilis steuert man über die Kerngehäuse der Peperoni. Wir lassen bei zweien die Kerngehäuse drin, das gibt eine deutliche Schärfe.

Die Tomaten in grobe Stücke schneiden. Oregano, Koriandersamen und die Pfefferkörner in einem Mörsern fein zerstoßen.

Dark Chili Zubereitung

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Hackfleisch, die Zwiebeln, den Knoblauch und die Peperoni hinein geben und alles zusammen scharf anbraten. Das Fleisch darf leichte Bräune annehmen.

Anschließend mit dem Kaffee ablöschen. Danach die Gewürze, den Zucker und die Tomaten hinzu geben. Etwa 10 Minuten weiter kochen.

Die Hitze wird nun reduziert, ab jetzt soll das ganze leicht weiter köcheln. Das Bier und das Tomatenmark nun untermengen. Die Pfanne nicht abdecken (die Masse soll weiter eindicken).

Das Chili bei kleiner Flamme ca. 1 Stunde langsam weiter einkochen lassen. Zwischendurch ein paar mal durchrühren. Falls zusätzliche Flüssigkeit benötigt wird, geringe Mengen Bier und/oder Kaffee hinzu geben.

Zuletzt die Bohnen abgießen (nicht spülen), unterheben und 5-10 Minuten mit dem Chili erhitzen.

Als Beilage eignen sich ein frisches Mais- oder Fladenbrot optimal.

Erstellt von Stefan am 02.09.2007 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Chicken Korma mit Reis

Seit wir umgezogen sind vermisse ich nur zwei Dinge - den kleinen griechischen Laden von Jiannis (in Ditzingen-Heimerdingen) und das Chicken Korma, das wir uns ab und zu nach Hause kommen ließen. Deshalb war es heute so weit: Ich wollte wissen, ob wir ein richtig gutes Chicken Korma auch selber hin bekommen. Und ich muss sagen, ab heute fehlt mir nur noch der kleine griechische Laden ;o) …

Chicken Korma

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Hühnerbrustfilet (je nach Hunger 100-125 g)
  • 250 g Reis
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL Nelke
  • 1 TL Kardamom
  • 1 gehäufter EL frisch Ingwer
  • 1 TL Koriander
  • 1/4 TL Piment
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL frische Chili
  • 1 EL Tomatenmark
  • 50 g ungesalzene Cashewkerne
  • 70 g fein gemahlene Madeln
  • 250 ml Wasser
  • 200 ml Sahne
  • Salz
  • etwas Pfeffer

Zubereitung

Die Hähnchenbrustfilets in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebeln, die Knoblauchzehen und die Chili klein hacken. Den Ingwer sehr fein hacken. Alternativ kann er auch gerieben werden. Die Cashewkerne grob hacken.
Das Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Zuerst die Zwiebel, dann die Nelken und den Kardamon dazugeben und zusammen dünsten bis die Zwiebeln glasig sind. Dann das Hühnerfleisch, den Knoblauch und den Ingwer hinzu geben. Etwa 4-5 Minuten anbraten und dabei immer wieder umrühren. Jetzt die restlichen Gewürze dazugeben und gut vermischen.

Sobald die Hühnchenstücke gar sind, das Tomatenmark und die gemahlenen Mandeln dazugeben. Das Wasser zugießen und gut umrühren, anschließend die Sahne und die Cashewkerne dazugeben. Alles zusammen aufkochen lassen und bei mittlerer Flamme rund 15-20 Minuten köcheln lassen. Die Konsistenz soll zum Schluss cremig sein.

Prima passt dazu Reis. Bei uns gab es heute einfachen Kochbeutelreis. In dieser Kombination ist dieses Korma ein recht flott zubereitetes Essen - mit “super-lecker-Faktor”.

Erstellt von Biene am 22.01.2007 | (5) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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