Sweet Bounty Potatoes

Sweet Bounty Potatoes kommt dabei heraus, wenn man mich in den Asia-Shop schickt, um für Kerala Chicken Curry die Zutaten zu besorgen. Im Asia-Shop konnte ich nicht widerstehen und musste diesmal einfach auch noch Süßkartoffeln & Anissterne mitnehmen. Die Süßkartoffeln hatten es mir mit Ihrem “lustigen” Aussehen angetan und ich war neugierig wie sie wohl schmecken würden. Zu Hause stellte sich dann allerdings die große Frage: “Und was machen wir nun damit…?”

Da wir von gestern auch noch eine halbe Kokosnuss übrig hatten, holte ich schnell noch Mango und Trauben und wir zauberten einfach darauf los. Sollten wir öfters tun, denn das Ergebnis war ein ganz besonderes Geschmackserlebnis:

Sweet Bounty Potatoes

Zutaten für 4 Personen (im Menü)

  • Süßkartoffeln
  • 1/2 frische Kokosnuss
  • 1 Mango
  • 350 g Weintrauben (kernlos)
  • 150 g frische Ananas oder zumindest ungezuckerte
  • 300 - 400 ml Kokosmilch
  • 2 TL Koriander
  • 1/2 TL Piment
  • 2 TL Chiliflocken
  • 1 Sternanis
  • 2 Zimtstangen
  • Prise Salz & Pfeffer
  • 2 EL Sonnnenblumenöl
  • 1 EL Butterschmalz

Zubereitung

Sweet Bounty Potatoes Zubereitung

Zuerst die Süßkartoffeln garen und abkühlen lassen. Nicht zu weich kochen, denn die Kartoffeln werden noch weiter verarbeitet. Sobald sie abgekühlt sind schälen und in kleine Würfel schneiden. Dann die Kokosnuss grob raspeln, die Mango und die Ananas in kleine Würfel schneiden und die Trauben halbieren.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Kokosraspeln anbraten, bis sie beginnen Farbe zu entwickeln. Dann die Mango dazu geben und mit etwas Kokosmilch (falls Kokoswasser von der frischen Kokosnuss übrig ist, kann auch das verwendet werden) verrühren. Das ganze einige Minuten garen lassen. Anschließend Ananas, Trauben, Sternanis, die beiden Zimtstangen, Koriander, Piment und Chilliflocken unterrühren und unter mehrmaliger Zugabe von Kokosmilch zusammen einkochen lassen. Falls nötig mit etwas Salz abschmecken.

SüßkartoffelParallel dazu die Süßkartoffeln in einer Pfanne mit 1 EL Butterschmalz schön knusprig anbraten. Mit etwas Pfeffer würzen.

Zum Schluss den Anisstern und die Zimtstangen entfernen und die Kartoffeln mit der Obstsauce servieren.

Süßkartoffeln halten übrigens was der Name verspricht: Sie haben einen süßlichen Geschmack. Im ersten Moment mag das etwas ungewöhlich sein, bei uns waren sie jedoch sicher nicht zum letzten Mal auf dem Tisch. Die Obstsauce schmeckt süßcremig, mit einer ganz leicht scharfen Note. Vermutlich passt sie auch prima zu Fisch. Das testen wir dann nächstes Mal…

Erstellt von Biene am 11.02.2007 | Schreib einen Kommentar...
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Kerala Chicken Curry

Jeder Fernsehkoch, der etwas auf sich hält, hat indische Rezepte in seinem Repertoire. Dabei handelt es sich oft um Gerichte, die so lange rumgereicht und europäisiert wurden, bis ihnen den letzte Hauch Indien abhanden kam.

Dani, eine Freundin aus San Francisco, hat eine ganze Weile in Indien gelebt. Wir haben uns deshalb entschlossen, sie nach “richtig indischen” Rezepten zu fragen. Heute haben wir versucht, ihr “Kerala Chicken Curry” nach zu kochen. Auch wir haben das eine oder andere verändert (nicht alle Zutaten waren wie im Originalrezept beschrieben zu bekommen), insgesamt schmeckte das Gericht jedoch verdammt exotisch, alles andere als europäisch. Und sündhaft lecker.

Kerala Chicken Curry

Hier ist unser Rezept für Kerala Chicken Curry:

Zutaten für 4 Personen:

  • 800 g Hähnchenbrustfilet
  • 1/2 frische Kokosnuss
  • 250 g roter Naturreis (oder natürlich auch andere)
  • 3 große oder 6 kleine Zwiebeln
  • 2 EL frisch geriebenen Ingwer
  • 3 EL frische geriebener Fenchel
  • 3 milde oder mittelscharfe grüne Chilis (abhängig davon wie scharf man es mag)
  • 3 EL fein zerkleinerte getrocknet Curryblätter (gibt’s im vielen Asia-Shops)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • Salz
  • 5 EL Sonnenblumenöl

Für die Gewürzmischung:

  • 1,5 TL Chilli-Pulver
  • 1 EL Koriander, gemahlen
  • 1 TL Nelken, gemahlen
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 TL Pfeffer, gemahlen
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 2 Zimtstangen

Zubereitung:

Kerala Chicken Curry Zubereitung

Die Hähnchenbrustfilets waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und anschließend in Stücke schneiden. Das Fruchtfleisch aus der Kokosnuss trennen und grob reiben. Die Zutaten für die Gewürzmischung zusammenrühren. Die Zwiebeln grob hacken. Den frischen Ingwer und den Fenchel fein reiben. Die Chilis waschen und entkernen, anschließend fein hacken. Die Curryblätter fein mahlen oder zerkleinern.

Die frischen Kokosraspeln im Öl anbraten bis sie braune Farbe bekommen. Dann die Gewürzmischung dazugeben und zusammen noch kurz weiter braten. Die Kokos-Gewürzmischung aus der Pfanne nehmen (Ölreste bleiben in der Pfanne) und beiseite stellen.

Im verbliebenen Öl die Chilies, den Ingwer, die getrockneten Curryblätter und die Zwiebeln anbraten. Die Zimtstangen hinzu geben. Alles zusammen einige Minuten garen.

KokosnussJetzt die Hähnchenstückchen dazugeben und untermischen. Das Fleisch und das Gemüse einige Minuten zusammen garen. Anschließend die Kokosmilch hinzu gießen und alles zusammen köcheln lassen bis die Hähnchenstücke gegart sind. Ganz zum Schluss noch mit Salz abschmecken und die Zimtstangen wieder entfernen.

Parallel dazu den Reis kochen. Zusammen anrichten und das Kerala Chicken Curry genießen.

PS.: Danke Dani, für das tolle Rezept und die Übersetzungshilfe.

Erstellt von Stefan am 10.02.2007 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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