Panik vor dem Endspiel: Wenn Public-Viewing zeitlich schon nicht funktioniert, dann doch bitte keine gewöhnliche Tüte Chips daheim! Was also tun, um das EM-Finale kulinarisch einigermaßen stilvoll über die Bühne zu bringen?
Bei Nina fand ich die Idee zu Empanadas de pollo, einer Empanadas-Variante, die besonders gerne in Spanien und Argentinien gegessen wird. Perfekt geeignet als Chipsvariante und stilvoller Fingerfood zum Spiel der Spiele.

Hier fand ich wichtige Anregungen zum Teig. …lies die komplette Story »
Bei stöbern nach neuen Rezeptideen sind wir bei einem Blog über Indien hängen geblieben. Das Rezept Malai Murg Tikka hört sich nicht nur exotisch an sondern “lass sich auch lecker”… Wir konnten es natürlich nicht lassen und haben es ein wenig modifiziert und um schmackhafte Frühlingszwiebeln ergänzt - damit ist es vermutlich nicht mehr sehr indischen - aber lecker ;o).
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Bis heute wusste ich nicht, wie toll Zitronengras duftet und welche besondere geschmackliche Note es hinterlässt. Schade, bei uns gibt es Zitronengras nur selten zu kaufen und einen Asialaden habe ich hier noch nicht entdeckt. Die Mischung für den Dressing war auf jeden Fall klasse und ein neues Geschmackserlebnis.

Zutaten für 2 Hungrige
- 2 Stiel Zitronengras
- 1 Limette
- 4 TL brauner Zucker
- 2 kleine Chilieschoten
- 2-3 EL Walnussöl
- 1-2 EL Feigen-Balsamico
- Salz
- 2 reife Mangos
- 4 Mozarellakugeln (125 g)
- 70 g Cashew-Nüsse (ohne Öl und ungesalzen)
- 2 Hähnchenbrustfilet
Zubereitung
Zitronengras schälen und das Innere fein schneiden. Die Limette auspressen. Chilis entkernen und ganz fein hacken. Cashew klein hacken und in einer kleine Pfanne leicht anrösten.

Limettensaft, Zitronengras, Chili in eine klein Schüssel geben. Den Zucker, das Walnussöl und den Balsamico dazugeben. Gut vermischen und etwas salzen.
Die Mango schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mozarella nach dem abtropfen ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Mango- und Mozarellascheiben abwechselnd auf einen Teller legen (schichten) und mit dem Dressing beträufeln. Mit den Cashew bestreuen.
Dazu passen prima Hähnchenbruststreifen, die wir einfach nur in Butterschmalz angebraten haben und mit etwas Pfeffer und Salz gewürzt haben.
Jeder Fernsehkoch, der etwas auf sich hält, hat indische Rezepte in seinem Repertoire. Dabei handelt es sich oft um Gerichte, die so lange rumgereicht und europäisiert wurden, bis ihnen den letzte Hauch Indien abhanden kam.
Dani, eine Freundin aus San Francisco, hat eine ganze Weile in Indien gelebt. Wir haben uns deshalb entschlossen, sie nach “richtig indischen” Rezepten zu fragen. Heute haben wir versucht, ihr “Kerala Chicken Curry” nach zu kochen. Auch wir haben das eine oder andere verändert (nicht alle Zutaten waren wie im Originalrezept beschrieben zu bekommen), insgesamt schmeckte das Gericht jedoch verdammt exotisch, alles andere als europäisch. Und sündhaft lecker.

Hier ist unser Rezept für Kerala Chicken Curry:
Zutaten für 4 Personen:
- 800 g Hähnchenbrustfilet
- 1/2 frische Kokosnuss
- 250 g roter Naturreis (oder natürlich auch andere)
- 3 große oder 6 kleine Zwiebeln
- 2 EL frisch geriebenen Ingwer
- 3 EL frische geriebener Fenchel
- 3 milde oder mittelscharfe grüne Chilis (abhängig davon wie scharf man es mag)
- 3 EL fein zerkleinerte getrocknet Curryblätter (gibt’s im vielen Asia-Shops)
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
- Salz
- 5 EL Sonnenblumenöl
Für die Gewürzmischung:
- 1,5 TL Chilli-Pulver
- 1 EL Koriander, gemahlen
- 1 TL Nelken, gemahlen
- 1 TL Kardamom, gemahlen
- 1 TL Pfeffer, gemahlen
- 1/2 TL Kurkuma
- 2 Zimtstangen
Zubereitung:

Die Hähnchenbrustfilets waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und anschließend in Stücke schneiden. Das Fruchtfleisch aus der Kokosnuss trennen und grob reiben. Die Zutaten für die Gewürzmischung zusammenrühren. Die Zwiebeln grob hacken. Den frischen Ingwer und den Fenchel fein reiben. Die Chilis waschen und entkernen, anschließend fein hacken. Die Curryblätter fein mahlen oder zerkleinern.
Die frischen Kokosraspeln im Öl anbraten bis sie braune Farbe bekommen. Dann die Gewürzmischung dazugeben und zusammen noch kurz weiter braten. Die Kokos-Gewürzmischung aus der Pfanne nehmen (Ölreste bleiben in der Pfanne) und beiseite stellen.
Im verbliebenen Öl die Chilies, den Ingwer, die getrockneten Curryblätter und die Zwiebeln anbraten. Die Zimtstangen hinzu geben. Alles zusammen einige Minuten garen.
Jetzt die Hähnchenstückchen dazugeben und untermischen. Das Fleisch und das Gemüse einige Minuten zusammen garen. Anschließend die Kokosmilch hinzu gießen und alles zusammen köcheln lassen bis die Hähnchenstücke gegart sind. Ganz zum Schluss noch mit Salz abschmecken und die Zimtstangen wieder entfernen.
Parallel dazu den Reis kochen. Zusammen anrichten und das Kerala Chicken Curry genießen.
PS.: Danke Dani, für das tolle Rezept und die Übersetzungshilfe.
Seit wir umgezogen sind vermisse ich nur zwei Dinge - den kleinen griechischen Laden von Jiannis (in Ditzingen-Heimerdingen) und das Chicken Korma, das wir uns ab und zu nach Hause kommen ließen. Deshalb war es heute so weit: Ich wollte wissen, ob wir ein richtig gutes Chicken Korma auch selber hin bekommen. Und ich muss sagen, ab heute fehlt mir nur noch der kleine griechische Laden ;o) …

Zutaten für 4 Personen
- 4 Hühnerbrustfilet (je nach Hunger 100-125 g)
- 250 g Reis
- 2 EL Pflanzenöl
- 1 große Zwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- 1 TL Nelke
- 1 TL Kardamom
- 1 gehäufter EL frisch Ingwer
- 1 TL Koriander
- 1/4 TL Piment
- 1/2 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL frische Chili
- 1 EL Tomatenmark
- 50 g ungesalzene Cashewkerne
- 70 g fein gemahlene Madeln
- 250 ml Wasser
- 200 ml Sahne
- Salz
- etwas Pfeffer
Zubereitung
Die Hähnchenbrustfilets in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebeln, die Knoblauchzehen und die Chili klein hacken. Den Ingwer sehr fein hacken. Alternativ kann er auch gerieben werden. Die Cashewkerne grob hacken.
Das Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Zuerst die Zwiebel, dann die Nelken und den Kardamon dazugeben und zusammen dünsten bis die Zwiebeln glasig sind. Dann das Hühnerfleisch, den Knoblauch und den Ingwer hinzu geben. Etwa 4-5 Minuten anbraten und dabei immer wieder umrühren. Jetzt die restlichen Gewürze dazugeben und gut vermischen.
Sobald die Hühnchenstücke gar sind, das Tomatenmark und die gemahlenen Mandeln dazugeben. Das Wasser zugießen und gut umrühren, anschließend die Sahne und die Cashewkerne dazugeben. Alles zusammen aufkochen lassen und bei mittlerer Flamme rund 15-20 Minuten köcheln lassen. Die Konsistenz soll zum Schluss cremig sein.
Prima passt dazu Reis. Bei uns gab es heute einfachen Kochbeutelreis. In dieser Kombination ist dieses Korma ein recht flott zubereitetes Essen - mit “super-lecker-Faktor”.
Eigentlich sollten es ja karamellisierte Pflaumen werden - doch im Januar ist leider absolut keine Pflaumenzeit. Kurzerhand haben wir eine Mango und einen Apfel genommen und damit improvisiert… erstaunlich was dabei Leckeres herauskam.

Zutaten für 4 Personen
- 4 Hähnchenbrust (Filets, je ca. 100-125 g)
- 1 EL Olivenöl
- 50 g Butter
- 2 Schalotten
- 1 Mango
- 1 Apfel
- 2 EL brauner Zucker
- 2 EL Rotweinessig
Zubereitung

Den Apfel und die Mango in grobe Stücke schneiden. Die Schalotten in dünne Scheiben schneiden.
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenbrustfilets darin anbraten. Dann beiseite stellen und warm halten.
Die Butter und die Schalotten in dieselbe Pfanne geben, dann die in Würfel geschnittene Mango dazugeben und bei nicht zu hoher Hitze zusammen köcheln lassen. Die Mango darf ruhig etwas Farbe bekommen. Nach ca. 5-8 Minuten den ebenfalls in Würfel geschnittenen Apfel dazu geben, alles vermischen und noch etwas zusammen kochen lassen. Die Herdplatte nun auf höchste Stufe stellen und dann die zwei Esslöffel braunen Zucker über das Obst geben. Alles zusammen karamellisieren lassen. Dabei am besten mit einem Holzlöffel umrühren. Achtung die Flüssigkeit kann sehr heiß sein.
Sobald sie karamellisiert sind, die Früchte rausnehmen und beiseite stellen. Die Pfanne mit dem Rotweinessig ablöschen. Aber Vorsicht, ein recht beißender Geruch kann dabei kurzzeitig aufsteigen. Gut verrühren und dann das Obst zurück in die Pfanne geben. Ein paar mal umrühren - fertig!
Bei uns gab es sehr leckere Knofi-Kartoffelecken dazu. Die Zubereitung dafür findet Ihr hier. Die Kartoffelecken sollten zu Beginn der Zubereitung des “Hähnchen mit Karamel-Mango” in die Röhre.

Zutaten für 4 Personen
- 300 g Hähnchenbrust (Filet)
- 200 g Karotten
- 1 Glas Bambussprossen
- 50 g Sojasprossen
- 1 Mango
- 1 Chilischote (mild)
- 50 ml Zitronensaft (frisch gepreßt)
- 1 EL Sesamöl
- 3 TL brauner Rohzucker
- ca. 3 EL Öl (geschmacksneutral)
- 50 g ungesalzene Cashewkerne (grob gehackt)
- Curry & Salz
Zubereitung
Das Hähnchenbrustfilet in etwa gleich große Streifen schneiden. Die Karotten schälen und halbieren. Die Karotten der länge nach in dünne Scheiben schneiden. Die Bambussprossen abgießen, in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen, anschließend einmal der Länge nach durchschneiden, damit Stifte entstehen. Die Sojabohnen ebenfalls in kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.
Die Mango schälen und das Fruchfleisch vom Kern entfernen und in ca. 1×1 cm große Würfel schneiden. Die Chilischoten fein würfeln (Kerne vorher entfernen).
Den frisch gepressten Zitronensaft mit dem Sesamöl und den brauen Rohrzucker verrühren. 1 EL Zitronensaft beiseite stellen.
Öl in der Pfanne oder dem Wok erhitzen und die Karotten und Mangowürfel (sofern sie nicht sehr reif & weich sind) zuerst in der Pfanne anbraten. Als nächstes Bambussprossen unterrühren und zusammen weiterbraten. Sollte der Garvorgang länger benötigen, ggf. ein wenig Wasser hinzu geben. Mit einem Eßlöffel Curry, 1 EL Zitronensaft und etwas Salz würzen. Jetzt die Cashew-Kerne grob hacken und hinzufügen. Alles zusammen braten bis die Karotten fertig sind - am besten noch mit leichtem Biss. Dann alles aus der Pfanne oder dem Wok nehmen und warm stellen.
Nun das Hähnchenbrustfilet mit etwas Öl in den Wok geben und anbraten. Die gewürfelte Chilischote und etwas Curry dazugeben und bei mittlerer Temperatur weiter garen. Sobald die Hähnchenstücke durchgegart sind, das Gemüse dazugeben und mischen. Jetzt die angerührte Zitronensoße unterrühren. Nochmal abschmecken, Salz und ggf. eine Prise Rohrzucker dazugeben.
Am besten mit Reis servieren. Unser Rosinen-Mandel-Reis paßte prima dazu.