In den letzten Wochen kam es immer häufiger vor, dass wir uns beim Nachkochen von Rezepten gefragt haben: “Geht’s auch ohne Gemüsebrühe“? Der Grund war, dass die Brühen aus Instantpulvern oder Würfeln so unglaublich intensiv im Geschmack sind, dass sie jedem Gericht ihren Aromastempel aufdrücken. Und zwar immer denselben. Gleichzeitig bringen Sie Salzmengen mit, die an die Grenze der Verträglichkeit reichen.
An die Herstellung einer eigenen Gemüsebrühe habe ich mich bisher nicht heran getraut. Doch dann las ich beim Deichrunner das Rezept einer selbstgemachten Gemüsebrühe. Für mich eine Initialzündung. Dieses Wochenende ging es los mit der hauseigenen Brühenproduktion…
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Panik vor dem Endspiel: Wenn Public-Viewing zeitlich schon nicht funktioniert, dann doch bitte keine gewöhnliche Tüte Chips daheim! Was also tun, um das EM-Finale kulinarisch einigermaßen stilvoll über die Bühne zu bringen?
Bei Nina fand ich die Idee zu Empanadas de pollo, einer Empanadas-Variante, die besonders gerne in Spanien und Argentinien gegessen wird. Perfekt geeignet als Chipsvariante und stilvoller Fingerfood zum Spiel der Spiele.

Hier fand ich wichtige Anregungen zum Teig. …lies die komplette Story »
Bei stöbern nach neuen Rezeptideen sind wir bei einem Blog über Indien hängen geblieben. Das Rezept Malai Murg Tikka hört sich nicht nur exotisch an sondern “lass sich auch lecker”… Wir konnten es natürlich nicht lassen und haben es ein wenig modifiziert und um schmackhafte Frühlingszwiebeln ergänzt - damit ist es vermutlich nicht mehr sehr indischen - aber lecker ;o).
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Und gleich noch ein Gericht, das durch die Schweiz inspiriert ist - vermutlich aber gar nicht schweizerisch ist ;o). Aber egal - die Frühlingszwiebelsuppe, die wir in der City von Bern gegessen haben war so lecker, das wir sie einfach nachkochen mussten. Perfekt dazu gepasst haben übrigens unsere Blätterteigkeile mit Bärlauch und Parmesan.
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Seit langem wollte ich mal wieder Lamm machen und das Rezept von Johann Lafer “Mit Zwiebelschaum überbackene Lammkotelett mit mediteranem Gemüse und Rosmarinkartoffeln” hörte sich irgendwie gut an. Da kein Bild dabei war, hatte ich keine Ahnung wie der Zwiebelschaum aussehen wird. Und zumindest bei uns würde ich nicht von Schaum reden - aber wie auch immer man es nennt: Es war super lecker.
Die Lammsauce, die es im Orginalrezept gab, war dagegen eher enttäuschend. Aber vielleicht auch nur, weil wir keinen selbstgemachten Lammfond zur Verfügung hatten und die Grundlage ein Fertigfond war. Da wir genügend Zwiebel-Sahne -Sauce hatten konnten wir aber prima auf die Lammsauce verzichten.
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Etwas zu kochen, dass man bisher weder gegessen noch jemals zuvor gesehen hat, ist immer wieder spannend. Diesmal bin ich über Chayote im Asialaden gestolpert. Allerdings hatte ich mir doch ein etwas stärkeres Geschmackserlebnis davon versprochen. Die Chayote schmeckt sehr zurückhaltend oder wie ich hinterher bei Wikipedia gelesen habe wird sie aufgrund ihres neutralen Geschmackes gerne als Beilage gereicht . Naja, jetzt kennen wir zumindest eine neue Frucht ;o).

Zutaten für 4 Personen
- 3 Chayote
- 3 TL Koriander
- Salz und Pfeffer
- Saft einer Zitrone
- Mehl
- 1 Ei
- Kokosraspel
- neutrales Pflanzenöl
- Reis (hier schwarzer Klebereis)
- 200 g Cocktailtomaten
- 4 Frühlingszwiebeln
Zubereitung
Die Chayote waschen und eventuell vorhandene Stachel entfernen. Dann in ca. 1 cm dickes Scheiben schneiden. In einer Schüssel den Koriander, den Zitronensaf, Salz und Pfeffer vermischen und die Chayote Scheiben darin etwas eine halbe Stunde marinieren. Während dessen die Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Die Tomaten lediglich waschen.
Für die Panade drei Teller vorbereiten. Einen mit Mehl, einen mit zerschlagenen Ei und einen mit Kokosraspeln. Nach dem marinieren die Scheiben zuerst mit beiden Seiten in das Ei legen, dann in das Mehl und anschließend in die Kokosraspeln. In einer Pfanne neutrales Pflanzenöl erhitzen und darin die Chayote Scheiben knuprig backen.
Parallel in etwas Öl die Lauchzwiebeln andünsten mit Salz und Pfeffer würzen und kurz vor dem servieren die Tomaten dazu geben und darin erwärmen.
Ausgebackene Chayote-Scheiben mit dem Lauch-Tomaten-Gemüse und dem Reis servieren.
Zugegeben, ein seltsamer Name für ein Rezept. Aber der Hintergrund ist einfach: Wir hatten ein Pilzrezept entdeckt und uns leider zu genau an die Angaben gehalten. Denn bis zur Zugabe des Gorgonzolas schmeckte es richtig lecker und pilzig. Nachdem wir jedoch den vorgeschlagenen Gorgonzola dazugeben hatten schmeckte man weder die Pilze noch die anderen Zutaten. Der Gorgonzola ist unserer Meinung nach für dieses Gericht einfach zu kräftig im Geschmack, daher werden wir beim nächsten Mal auf den Käse einfach verzichten.

Zutaten für 4 Personen - bereits ohne Gorgonzola:
- 500 g Champignons
- 30 g geräucherten Speck
- 400 ml Milch
- 6 Frühlingszwiebeln
- 5 Knoblauchzehen
- 2 TL frischer Salbei
- 2 TL Thymian
- Salz & Pfeffer
- Paprika edelsüß
- Olivenöl
- 500 g Nudeln
Zubereitung:
Die Champignons putzen und vierteln (bei großen) ansonsten halbieren. Die Champignons nicht waschen, da sie sonst an Geschmack verlieren. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen fein hacken. Den Speck in kleine Würfel schneiden. Salbeiblätter ebenfalls klein hacken.
In etwas Olivenöl die Speckwürfel leicht anbraten, den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln dazu geben und glasig dünsten. Mit der Milch ablöschen und einmal aufkochen lassen.
Parallel die Nudeln al dente kochen.
Dann die Pilze in die Sauce geben und mit Salz, Pfeffer, Thymian und Paprika würzen. Die Pilze so lange köcheln lassen bis die Sauce etwas eingedickt ist und die Pilze noch Biss haben. Zum Schluss den frischen Salbei unter die Soße geben und mit den Nudeln servieren.
Passende zu Ostern gab es gestern Lammbraten. Stefan mag es zwar noch ein wenig blutig, dafür kann ich mich jedoch nicht wirklich begeistern. Unser Braten war daher für mich optimal, gerade eben nicht mehr blutig, aber schön zart und saftig.
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Das Rotweinhühnchen haben wir ohne den sonst üblichen Speck zubereitet. Die oft verwendete Brühe oder den Geflügelfond haben wir durch Wasser ersetzt. Dafür haben wir das Geflügel einen Tag lang in Rotwein eingelegt. Wir haben den (wenigen) Zutaten die Arbeit überlassen, Geschmack rund um das Gericht zu erzeugen. Und ich muss sagen: Es hat hervorragend geklappt. Ich will nie wieder Brühe oder Speck in diesem Gericht. Es schmeckt ohne viel besser.

Zutaten für 4 Personen
- 1 Hähnchen (frisch oder gefroren), ca. 1000 gr
- 25 Frühlingszwiebeln (frisch)
- 25 Champignons (frisch)
- 50 ml Weinbrand (Congnac)
- 500 ml Rotwein (trocken)
- 400 ml Wasser
- 2 Zimtstangen
- Sonnenblumenöl
- Als Beilage: Speisekartoffeln, fest kochend
Für die “Bouquet Garni”
- 1 Lauchstange
- 4 Lorbeerblätter
- Thymian (frisch)
- Petersilie (frisch)
Zubereitung
Am Tag davor:
Das Hähnchen in Teile auslösen und tranchieren. Die kompletten Teile (mit Knochen) in eine Schüssel geben und mit Rotwein übergießen (Tipp: Auch wenn der Rotwein nicht getrunken wird, sollte man ihn auf Kork testen). Die beiden Zimtstangen dazu geben. Das ganze über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Zubereitungstag:
Die Frühlingszwiebeln schälen. Die Champignons putzen (nicht waschen). Die Karotten in Scheiben schneiden. Zwei 10 cm lange Lauchstücke einschneiden und mit den Zutaten für das “Bouquet Garni” spicken. Anschließend mit Kochfaden fest verschnüren. Den Ofen auf 180 Grad heizen.
In einem Bräter das Sonnenblumenöl (Boden bedeckt) erhitzen. Die eingelegten Hähnchenteile und die Butter hinzu geben. Im schäumenden Fett die Geflügelteile wenige Minuten scharf anbraten.
Die Frühlingszwiebeln, Champignons, Karotten und das Mehl hinzu geben, alles gut verrühren und zusammen 5 Minuten dünsten.

Den Cognac und den Wein zugießen und stark erhitzen. Den ausdünstenden Alkohol flambieren. Anschließend das Wasser hinzu gießen und die “Bouquet Garni” einlegen. Danach salzen und pfeffern. Den Bräter nun in den Ofen stellen.
Das ganze bleibt ca. 60 Minuten im Rohr. Alle 15-20 Minuten sollte mit dem Sud aus dem Bräter übergossen werden. Besonders zum Schluss ggf. häufiger einen Blick drauf werden.
Parallel die Kartoffeln gar kochen. Den Bräter aus dem Ofen nehmen und die Geflügelteile zusammen mit dem Gemüse und den Kartoffeln servieren. Der Saft aus dem Bräter kann (bei Bedarf) zu einer Soße abgebunden werden.

Zutaten für 4 Personen
- 400 g feste Pflaumen
- 40 g frischer Ingwer
- 2 Bund Frühlingszwiebeln
- 4 Truthahnschnitzel mit je ca. 250 g
- ca. 3 EL Olivenöl
- ca. 25 g Butter
- 150 ml trockener Weißwein
- 150 ml Orangensaft (frischgepreßt)
- ca. 1 EL Waldhonig
- Salz & Pfeffer
- 250 g Reis
Zubereitung …lies die komplette Story »