Weihnachtssuppe mit Ingwer und Orange

Eine Suppe mit Orangensaft, Anis und Ingwer? Ungewöhnlich, aber ein echter Tipp. Und vor allem schnell zubereitet, zumindest wenn man schnell Gemüse schneiden kann ;o). Damit also perfekt für den meist eher stressigen Weihnachtsabend.

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Erstellt von Biene am 25.12.2007 | (5) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Zwiebelsuppe ala Kochbanausen

Eigentlich sollte es eine ganz klassische französische Zwiebelsuppe werden: Aber Banausen wie wir müssen wohl doch immer wieder neues antesten. Diesmal mussten wir einfach ausprobieren wie ein Zwiebelsuppe mit frisch gemörserten Nelken und Fenchelsamen schmeckt. Ok, vermutlich nicht für jedermanns Geschmack, aber ich glaube ab sofort ist die Variante unser Zwiebelsuppen-Favorit. Nelke und Fenchel verleihen der Suppe einfach noch einen besonderen Geschmackskick. Falls es jemand auch ausprobieren will: Bitte nicht gleich die ganze gemörserte Nelken/Fenchel-Mischung dazugeben, sondern lieber nach und nach ;o)

Zwiebelsuppe ala Kochbanausen

Zutaten für rund 6 Portionen Zwiebelsuppe:

  • 1 Kilo Zwiebeln (Tipp: Große Zwiebeln sind schneller geschnitten)
  • 1 EL Mehl
  • 150 g Käse (z.B. Gouda)
  • 1/4 Liter Weißwein
  • 4 Liter Hühner- oder Fleischbrühe
  • 50 g + 10 g Butter
  • 10 ganze Nelken
  • 2 TL Fenchelsamen
  • Salz & Pfeffer
  • Halbes Weißbrot (Baguette)

Zubereitung:

Zuerst die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Käse reiben. Baguette in Scheiben aufschneiden und dann würfeln. Fenchelsamen und Nelken in einem Mörser sehr fein mörsern.

In einem großen Topf die 50 g Butter zum schmelzen bringen. Die Zwiebeln dazugeben und so lange darin andünsten bis sie leicht gebräunt sind. Dann mit dem Mehl bestreuen, umrühren und auch leicht anbräunen lassen. Mit Weißwein ablöschen und etwas köcheln lassen. Dann die Brühe dazugeben und einen ersten Teil der Nelken-Fenchelmischung. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. noch mehr von der gemörserten Mischung dazugeben. Alles etwas 15-20 Minuten verköcheln lassen und dann nochmal abschmecken.

Parallel die Weißbrotwürfel, bzw. Croutons mit der restlichen Butter rundherum goldbraun in einer Pfanne anrösten. Backofen auf 150 Grad vorheizen. Bei der klassischen französischen Zwiebelsuppe wird ja eine Brotscheibe anstelle von Croutons genommen. Allerdings finden wir, dass sich die Suppe mit Croutons leichter essen lässt, daher die Abwandlung.

Jetzt die Zwiebelsuppe in feuerfeste Suppenschalen geben. Darauf die Croutons und dann den Käse streuen. Anschließend in den Backofen geben und sobald der Käse geschmolzen ist mit dem Warnhinweis “ist heiß” servieren ;o).

Für die klassische Zwiebelsuppe läßt man übrigens einfach nur Nelken und Fenchel weg.

Erstellt von Biene am 12.12.2007 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Teasy’s Curry (V. 3.0) - oder auch: Curry selber machen…

Zugegeben: Diesem Curry-Pulver gingen einige Beleidigungen für den Gaumen voraus - mehrere Test’s und Kombinationen gingen schief. Letztlich fand ich die nachfolgende Version (Version 3.0)  dann aber ziemlich gelungen, pikant und schmackhaft.

Neu in Version 3 ist das Rösten der Bockshornkleesamen, die Vanille und die Prise Zimt. Die letzten beiden Zutaten waren Anregungen aus der Zusammenstellung, die Alfons Schuhbeck in seinem Curry verwendet.

Teasy's selbstgemachtes Currypulver

Zutaten für eine Pulvermenge, die für mehrere Gerichte ausreicht:

  • 3 TL Bockshornkleesamen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 kleine Chilischote (getrocknet)
  • 2 TL weiße Pfefferkörner
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 3 Stück Nelken oder 7-10 Kardamomsamen
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 handvoll getrocknete Curryblätter
  • 3 TL Kurkuma
  • 1 TL Paprikapulver (edelsüss)
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung:

Curry selber machen:
Zunächst wird der Bockshornkleesamen gemörsert, denn der kann ziemlich widerstandsfähig sein. Um sein Aroma zu verstärken und ihn leichter mörsern zu können, wird der Bockshornkleesamen zuvor in einer Pfanne ohne Öl geröstet. Ist er fertig gemörsert, stellt man ihn zur Seite.

Anschließend werden die weiteren Zutaten im Mörser fein gerieben. Dabei mit den gröbsten Zutaten beginnen und nach und nach die feineren oder bereits gemahlenen Produkte hinzu geben. Beginnen sollte man mit den Curryblättern.

Aus der halben Vanilleschote wird das Vanillemark mit einem Löffel heraus gelöst. Es wird erst ganz zum Schluss zum Currypulver gegeben und gründlich untergemischt.

Das selbstgemachte Currypulver sollte in einem verschließbaren Gefäß gelagert werden, damit es sein Aroma nicht verliert.

Diese Curryvariante ist recht pikant. Wer es nicht ganz so scharf mag, kann die Chilischote weglassen oder die Senfkörner reduzieren.

Erstellt von Stefan am 05.09.2007 | (6) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Ofenbarsch auf Orangen-Fenchelbett

Meistens entscheiden wir kurzfristig was es am Wochenende geben soll. Heute hat uns Chaosküche die Entscheidung leicht gemacht, da wir unbedingt ihr Fenchel-Orangen-Gemüse ausprobieren wollten. Klasse Tipp: Dill, Orange und Fenchel war ein tolles neues Geschmackserlebnis.

Ofenbarsch auf Orangen-Fenchelbett

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Rotbarschfilets
  • 3 Fenchelknollen
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Orangen
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 50 ml Weißwein
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • Dill
  • Salz & Pfeffer
  • Alufolie
  • 250 g Reis

Zubereitung:

Fenchel waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. 3 Orangen filetieren (pro Fisch ca. 2 Stückchen), den Rest in kleine Stücke schneiden und den Saft der vierten Orange auspressen und beiseite stellen. Lauchzwiebeln in kleine Stücke schneiden. Fischfilet säubern und mit einem Küchentuch gut trockentupfen, anschließen salzen und pfeffern.

Die Zwiebeln in Olivenöl glasig dünsten. Die Fenchelstreifen dazugeben und etwas mitdünsten (die Fenchelscheiben sollten aber noch Biss behalten, da sie im Backofen noch weiter garen). Das Gemüse mit Dill, Salz und Pfeffer würzen.

Ofenbarsch auf Orangen-Fenchelbett Zubereitung

1/4 des Fenchelgemüse auf eine Alufolie legen. Das Fischfilet oben auf und zum Schluss zwei Orangenschnitze darauf legen. Noch etwas Dill drüber streuen und die Alufolie ringsum gut verschließen. Bei 180° Grad ca. 25-30 Minuten im Backofen schmoren lassen.

Währenddessen in die Pfanne, in der das Gemüse gegart wurde nochmal etwas Olivenöl geben und die Lauchzwiebel leicht andünsten. Die Orangenstücke und den Orangensaft mit dem Weißwein dazugeben und köcheln lassen. Wenn das ganze ein wenig eingedickt ist den Honig und noch etwas Dill darunter geben.

Parallel den Reis zubereiten.

Gemüse mit dem Fisch und dem Reis auf einem Teller anrichten, die Sauce zum Reis geben. Die Soße schmeckte uns ausgezeichnet, hatte aber einen leicht bitteren Geschmack und ist daher sicher nicht für jeden etwas. Wer es nicht mag, kann bei diesem Gericht auf die Sauce auch verzichten. Das Dill-Lauchgemüse schmeckt auch solo klasse.

Erstellt von Biene am 01.07.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Fenchelauflauf

Auf der Rezeptsuche sind wir bei Hüftgold über einen Fenchelgratin gestolpert. Da ich mit Fenchel nur selten koche wollte ich den Auflauf unbedingt ausprobieren - und es hat sich gelohnt:

fenchelgratin.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 große Fenchelknolle
  • 2 große Zwiebeln
  • ca. 1/2 TL Muskat
  • ca. 2 TL Thymian
  • 2 große Brötchen vom Vortag
  • 200 gr. Schinken
  • 6 Eier
  • 500 ml Milch
  • ca. 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 2 Knoblauchzehen
  • Butter
  • Pfeffer & Salz

Zutaten für die Sauce:

  • 250 ml Schlagsahne
  • 4 Eigelb
  • ca. 6-7 EL junger Gouda

Zubereitung:

Fenchel waschen und in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebeln und den Schinken in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch fein hacken. Die Brötchen in dünne Scheiben schneiden. Den Gouda reiben.

Als erstes in kochendem Wasser den Fenchel ca. 5 Minuten blanchieren und danach in sehr kaltem Eiswasser kurz abkühlen und anschließend abtropfen lassen.

Parallel die Zwiebeln, den Knoblauch und den Schinken in etwas Butter anschwitzen. Die 6 Eier mit der Milch verquirlen und mit Muskat, Thymian, Cayennepfeffer und Salz würzen.

Eine Auflaufform mit Butter ausreiben. Dann den Fenchel mit den Brötchenscheiben und dem Zwiebel-Knoblauch-Schinken-Gemisch abwechselnd in die Auflaufform schichten. Die letzte Schicht sollte aus Brötchen bestehen. Jetzt die Eier-Milch-Gewürz-Sauce gleichmäßig darüber gießen. Bei ca. 200 Grad 30 Minuten in den Backofen (in unserem Fall Umluft) schieben. Falls die Brötchenscheiben anfangen braun zu werden einfach abdecken.

Jetzt die Sauce zubereiten: Die Schlagsahne mit dem Eigelb und dem Käse vermischen und mit Pfeffer und Muskat würzen. Nach etwas 30 Minuten den Auflauf damit gleichmäßig übergießen. Im Rezept bei Hüftgold stand jetzt “noch eine Minute gratinieren”. Bei uns hätte es dazu geführt, das alles noch flüssig gewesen wäre. Vielleicht lag es daran, dass wir die doppelte Menge gemacht haben… Weiter 40 Minuten war unser Auflauf noch im Backofen. Wir haben ihn abgedeckt, da er sonst oben verbrannt wäre.

Danach war die Masse “gestockt” und super leicht. Wobei sich das leicht auf die Konsistenz bezieht - Kalorientechnisch ist es kein wirklich leichtes Gericht - aber dafür super lecker.

Für uns war der Fenchelgeschmack übrigens fast zu mild, wir werden den Fenchel beim nächsten Mal nicht blanchieren sondern nur im Ofen garen. Damit hoffen wir das der typische Fenchelgeschmack etwas stärker erhalten bleibt. Mal schauen ob es funktioniert…

Erstellt von Biene am 18.05.2007 | Schreib einen Kommentar...
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Kerala Chicken Curry

Jeder Fernsehkoch, der etwas auf sich hält, hat indische Rezepte in seinem Repertoire. Dabei handelt es sich oft um Gerichte, die so lange rumgereicht und europäisiert wurden, bis ihnen den letzte Hauch Indien abhanden kam.

Dani, eine Freundin aus San Francisco, hat eine ganze Weile in Indien gelebt. Wir haben uns deshalb entschlossen, sie nach “richtig indischen” Rezepten zu fragen. Heute haben wir versucht, ihr “Kerala Chicken Curry” nach zu kochen. Auch wir haben das eine oder andere verändert (nicht alle Zutaten waren wie im Originalrezept beschrieben zu bekommen), insgesamt schmeckte das Gericht jedoch verdammt exotisch, alles andere als europäisch. Und sündhaft lecker.

Kerala Chicken Curry

Hier ist unser Rezept für Kerala Chicken Curry:

Zutaten für 4 Personen:

  • 800 g Hähnchenbrustfilet
  • 1/2 frische Kokosnuss
  • 250 g roter Naturreis (oder natürlich auch andere)
  • 3 große oder 6 kleine Zwiebeln
  • 2 EL frisch geriebenen Ingwer
  • 3 EL frische geriebener Fenchel
  • 3 milde oder mittelscharfe grüne Chilis (abhängig davon wie scharf man es mag)
  • 3 EL fein zerkleinerte getrocknet Curryblätter (gibt’s im vielen Asia-Shops)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • Salz
  • 5 EL Sonnenblumenöl

Für die Gewürzmischung:

  • 1,5 TL Chilli-Pulver
  • 1 EL Koriander, gemahlen
  • 1 TL Nelken, gemahlen
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 TL Pfeffer, gemahlen
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 2 Zimtstangen

Zubereitung:

Kerala Chicken Curry Zubereitung

Die Hähnchenbrustfilets waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und anschließend in Stücke schneiden. Das Fruchtfleisch aus der Kokosnuss trennen und grob reiben. Die Zutaten für die Gewürzmischung zusammenrühren. Die Zwiebeln grob hacken. Den frischen Ingwer und den Fenchel fein reiben. Die Chilis waschen und entkernen, anschließend fein hacken. Die Curryblätter fein mahlen oder zerkleinern.

Die frischen Kokosraspeln im Öl anbraten bis sie braune Farbe bekommen. Dann die Gewürzmischung dazugeben und zusammen noch kurz weiter braten. Die Kokos-Gewürzmischung aus der Pfanne nehmen (Ölreste bleiben in der Pfanne) und beiseite stellen.

Im verbliebenen Öl die Chilies, den Ingwer, die getrockneten Curryblätter und die Zwiebeln anbraten. Die Zimtstangen hinzu geben. Alles zusammen einige Minuten garen.

KokosnussJetzt die Hähnchenstückchen dazugeben und untermischen. Das Fleisch und das Gemüse einige Minuten zusammen garen. Anschließend die Kokosmilch hinzu gießen und alles zusammen köcheln lassen bis die Hähnchenstücke gegart sind. Ganz zum Schluss noch mit Salz abschmecken und die Zimtstangen wieder entfernen.

Parallel dazu den Reis kochen. Zusammen anrichten und das Kerala Chicken Curry genießen.

PS.: Danke Dani, für das tolle Rezept und die Übersetzungshilfe.

Erstellt von Stefan am 10.02.2007 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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