Seit längerem fristet ein thailändischer Whiskey im Keller bei uns sein Dasein. Da wir beide keine Whiskeytrinker sind, ist der Whiskey wohl eher aus versehen bei uns gelandet ;o).
Damit er aber nicht eines Tages nur weggekippt wird, gab es heute beschwipstes Hühnchen. Und dafür war er perfekt geeignet - leider ist uns nur das Foto nicht so recht gelungen :o(.

Zutaten für 4 Thai-Fans
- 4 Hühnerbrustfilets
- 3 Schalotten
- 1 Knoblauchzehe
- 10 Möhren
- 2 Paprika (1 rot/1 grün)
- 100 g Cashew-Kerne (ungesalzen)
- 200 g Mascarpone
- Salz und Pfeffer
- 250 g Reis
Für die Marinade:
- 15 cl Mekhong oder anderen Whiskey
- 5 cl Olivenöl
- 2 TL Thymian
- 1 TL Königskümmel
- 2 kleine getrocknete Chilischoten
- 1 TL Senfkörner
Zubereitung 2 Stunden vorher:
Thymian, Königskümmel, Chilischoten und Senfkörner fein mörsern. Die Schalotten und die Knoblauchzehe hacken und zusammen mit dem Olivenöl und dem Mekhong zu einer Marinade verrühren. Die Hühnerbrüstchen waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und mit der Marinade vermischt in einer Schüssel ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur marinieren.
Zubereitung
Die Hühnerbrustfilets zusammen mit der Marinade in einen Bräter geben und bei 200° Grad und geschlossenem Deckel im Backofen ca. 30 Minuten schmoren lassen, bis das Fleisch durchgegart ist.
Während die Hühnerbrustfilets im Backofen garen die Paprika waschen, Strunk samt Kernen entfernen und in Streifen schneiden. Die Karotten schälen und in Streifen schneiden. Die Steifen jeweils nicht zu fein schneiden.
Die Cashew-Kerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten und anschließend klein hacken.
Sobald die Hühnerbrustfilets durchgegart sind, diese aus dem Bräter nehmen und warmstellen. In den Bräter jetzt die Cashewkerne, dann die Paprika und die Möhren geben, gut vermischen und so lange köcheln lassen bis die Flüssigkeit nahezu eingekocht ist (Vorsicht damit es nicht anbrennt) und das Gemüse gar ist. Falls die Flüssigkeit zu schnell verkocht, noch etwas Wasser und Whiskey dazugeben. Sobald das Gemüse gar ist, den Mascapone untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Hühnerbrustfilets zusammen mit dem parallel gekochten Reis und der Gemüsesauce anrichten.
Rouladen haben wir bisher nie selbst gemacht, aber immer gerne bei Muttern gegessen. Eigentlich ist es aber ganz einfach und unsere Cashew-Haferflocken-Petersilien-Füllung war (für uns) etwas ganz besonderes…

Zutaten für 4 Personen
- 4 dünne Putenschnitzel
- 30 g Cashewkerne (ungesalzen)
- 50 g Vollkorn-Haferflocken
- 30 g Butterschmalz
- 1 große Zwiebel
- 1 Dose Maronen (250 g)
- 1 Bund Petersilie
- 3 TL Curry
- 250 ml Flüssigkeit (Wasser und Maronenflüssigkeit)
Für das Apfelragout
- 3 rote Äpfel
- 2 große Zwiebeln
- 20 g Butterschmalz
- 250 ml naturtrüber Apfelsaft
- 1-2 TL Rotweinessig
- Peffer & Salz
Zubereitung

Die Putenschnitzel waschen und mit Küchenkrepp abtrocknen. Die Maronen aus der Dose nehmen, abwaschen und abtropfen lassen. Die verbliebene Flüssigkeit aus der Dose behalten und mit Wasser auf 250 ml auffüllen. Cashewkerne, Zwiebeln und die Petersilie kleinhacken. Für das Ragout, die Äpfel waschen und mit der Haut in Streifen schneiden. Die Maronen halbieren.
Die Füllung:
Die Cashewkerne mit den Haferflocken in eine Pfanne geben und anrösten. Sobald sie geröstet sind, 30 g Butterschmalz und die Zwiebeln hinzugeben. Zusammen kürz dünsten. Curry dazu geben und mit der Wasser/Maronen-Flüssigkeit ablöschen. Quellen und einköcheln lassen und mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken. Sobald es eingekocht ist vom Herd nehmen und die Petersilie unterheben.
Die Roulade:
Die Füllung auf alle vier Putenschnitzel gleichmäßig verteilen, einrollen und mit Metallspießen oder Küchengarn verschließen. In der Pfanne mit 30 g Butterschmalz von allen Seiten gleichmäßig anbraten. Die Rouladen anschließend aus der Pfanne nehmen und warmstellen. Parallel die Maronen ohne Fett leicht anrösten und ebenfalls beiseite stellen.
Das Apfelragout:
In derselben Pfanne die Apfelstücke mit den Zwiebeln einige Minuten anbraten. Anschließend mit dem Apfelsaft und dem Essig ablöschen. Das ganze eine Weile einkochen lassen, dabei mit Pfeffer und Salz abschmecken. Bevor das Apfelragout vollständig eingekocht ist die Putenrouladen mit in die Pfanne legen und zusammen noch ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. 5 Minuten vor Ende die Maronen dazugeben und alles zusammen noch kurz köcheln lassen.
Und dann: Das besondere Geschmacksvergnügen einfach nur noch genießen!
Seit wir umgezogen sind vermisse ich nur zwei Dinge - den kleinen griechischen Laden von Jiannis (in Ditzingen-Heimerdingen) und das Chicken Korma, das wir uns ab und zu nach Hause kommen ließen. Deshalb war es heute so weit: Ich wollte wissen, ob wir ein richtig gutes Chicken Korma auch selber hin bekommen. Und ich muss sagen, ab heute fehlt mir nur noch der kleine griechische Laden ;o) …

Zutaten für 4 Personen
- 4 Hühnerbrustfilet (je nach Hunger 100-125 g)
- 250 g Reis
- 2 EL Pflanzenöl
- 1 große Zwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- 1 TL Nelke
- 1 TL Kardamom
- 1 gehäufter EL frisch Ingwer
- 1 TL Koriander
- 1/4 TL Piment
- 1/2 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL frische Chili
- 1 EL Tomatenmark
- 50 g ungesalzene Cashewkerne
- 70 g fein gemahlene Madeln
- 250 ml Wasser
- 200 ml Sahne
- Salz
- etwas Pfeffer
Zubereitung
Die Hähnchenbrustfilets in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebeln, die Knoblauchzehen und die Chili klein hacken. Den Ingwer sehr fein hacken. Alternativ kann er auch gerieben werden. Die Cashewkerne grob hacken.
Das Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Zuerst die Zwiebel, dann die Nelken und den Kardamon dazugeben und zusammen dünsten bis die Zwiebeln glasig sind. Dann das Hühnerfleisch, den Knoblauch und den Ingwer hinzu geben. Etwa 4-5 Minuten anbraten und dabei immer wieder umrühren. Jetzt die restlichen Gewürze dazugeben und gut vermischen.
Sobald die Hühnchenstücke gar sind, das Tomatenmark und die gemahlenen Mandeln dazugeben. Das Wasser zugießen und gut umrühren, anschließend die Sahne und die Cashewkerne dazugeben. Alles zusammen aufkochen lassen und bei mittlerer Flamme rund 15-20 Minuten köcheln lassen. Die Konsistenz soll zum Schluss cremig sein.
Prima passt dazu Reis. Bei uns gab es heute einfachen Kochbeutelreis. In dieser Kombination ist dieses Korma ein recht flott zubereitetes Essen - mit “super-lecker-Faktor”.

Zutaten für 4 Personen
- 300 g Hähnchenbrust (Filet)
- 200 g Karotten
- 1 Glas Bambussprossen
- 50 g Sojasprossen
- 1 Mango
- 1 Chilischote (mild)
- 50 ml Zitronensaft (frisch gepreßt)
- 1 EL Sesamöl
- 3 TL brauner Rohzucker
- ca. 3 EL Öl (geschmacksneutral)
- 50 g ungesalzene Cashewkerne (grob gehackt)
- Curry & Salz
Zubereitung
Das Hähnchenbrustfilet in etwa gleich große Streifen schneiden. Die Karotten schälen und halbieren. Die Karotten der länge nach in dünne Scheiben schneiden. Die Bambussprossen abgießen, in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen, anschließend einmal der Länge nach durchschneiden, damit Stifte entstehen. Die Sojabohnen ebenfalls in kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.
Die Mango schälen und das Fruchfleisch vom Kern entfernen und in ca. 1×1 cm große Würfel schneiden. Die Chilischoten fein würfeln (Kerne vorher entfernen).
Den frisch gepressten Zitronensaft mit dem Sesamöl und den brauen Rohrzucker verrühren. 1 EL Zitronensaft beiseite stellen.
Öl in der Pfanne oder dem Wok erhitzen und die Karotten und Mangowürfel (sofern sie nicht sehr reif & weich sind) zuerst in der Pfanne anbraten. Als nächstes Bambussprossen unterrühren und zusammen weiterbraten. Sollte der Garvorgang länger benötigen, ggf. ein wenig Wasser hinzu geben. Mit einem Eßlöffel Curry, 1 EL Zitronensaft und etwas Salz würzen. Jetzt die Cashew-Kerne grob hacken und hinzufügen. Alles zusammen braten bis die Karotten fertig sind - am besten noch mit leichtem Biss. Dann alles aus der Pfanne oder dem Wok nehmen und warm stellen.
Nun das Hähnchenbrustfilet mit etwas Öl in den Wok geben und anbraten. Die gewürfelte Chilischote und etwas Curry dazugeben und bei mittlerer Temperatur weiter garen. Sobald die Hähnchenstücke durchgegart sind, das Gemüse dazugeben und mischen. Jetzt die angerührte Zitronensoße unterrühren. Nochmal abschmecken, Salz und ggf. eine Prise Rohrzucker dazugeben.
Am besten mit Reis servieren. Unser Rosinen-Mandel-Reis paßte prima dazu.