Erst vor kurzem gab es bei uns zum ersten Mal Gemüse und Maronen, im Ofen geschmort. Nachdem ich in der Zwischenzeit entdeckt habe, dass vakuumverpackte Maronen viel praktischer und günstiger sind als frische Maronen (kein Ausschuss, nichts ist faulig, plus: ganzjährig verfügbar), gab es heute das nächste Maronen-Ofenblech. Auch beim zweiten Mal wieder erstaunlich: Das Gemüse lässt sich im Ofen sehr einfach und lecker zubereiten.
Auf dem Foto (ganz unten) sieht man zwar noch Putenstreifen, im Rezept haben wir die Pute aber bereits weggelassen. Das Gemüse und die Maronen entwickeln einen so kräftigen Geschmack, dass die Pute hier völlig untergeht und man gut auf sie verzichten kann.
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In unserer Gewürzspirale fühlt sich der Salbei richtig wohl und beginnt bereits andere Kräuter zu verdrängen. Daher musste er dringend beschnitten werden und was liegt näher als ihn auch gleich zu verarbeitet:

Zutaten für 4 Personen
- 12 Walnüsse
- 4 kleine Camemberts á 100 g
- ca. 15 große Salbeiblätter
- 3 EL Paniermehl (30 g)
- 2 Eigelb
- Öl zum Braten (z.B. Rapsöl)
- 2 Zucchini
- 2 feste Tomaten (z. B. Flaschen- bzw. Pizzatomaten)
- Olivenöl
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
Panade & Camembert:
Die Walnüsse ganz fein hacken. Die Salbeiblätter waschen und gut trocken schütteln, bzw. tupfen und fein schneiden. Die Walnüsse mit den Salbeiblättern und dem Paniermehl mischen und in einen tiefen Teller geben.
Die beiden Eigelb in einem ebenfalls tiefen Teller verquirlen.
Die Camemberts von allen Seiten erst mit dem Eigelb dann mit der Panade benetzen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Camembert darin rund 5-10 Minuten backen. Nach ca. der Hälfte der Zeit vorsichtig wenden. Dabei darauf achten das die Camembert-Hülle nicht verletzt wird, da sonst das Innere ausläuft. Sobald sich die Camemberts leicht nach oben wölben ist das Innere fertig.
Gemüsebeilage:
Die Zucchini und Tomaten waschen und in ca. 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Tomaten und Zucchini-Scheiben darin von beiden Seiten braten. Etwas mit Salz und Pfeffer würzen.


Dazu gab es bei uns noch selbstgemachtes Zwiebelbrot - ein nicht gerade diätisches Essen, aber wirklich lecker und zu empfehlen.