Otto ist eine Nebenfigur der Fernehserie “Edel & Starck“. Und genau diese Figur machte das Thema “kochen” in der Folge “Liebe geht durch den Magen” zum großen Kino.
Um den Anwälten der Kanzlei “Edel & Stark” zu demonstrieren, welchen großen Einfluss Süßspeisen auf die Bekochten haben, präsentiert Otto sein Geheimrezept “Ostanatolische Halbmonde”, merkt an, dass bereits zwei Schwager deswegen sterben mussten und verzaubert die anwesenden Hauptdarsteller mit den köstlichen Backwaren.
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Lavaterra ist “schuld” an diesem Beitrag. Es war ein Sonntag mit hektischem Verlauf, ein Arbeitssonntag. Am Ende des Tages fiel uns auf, dass wir außer einem improvisierten Frühstück noch gar nichts gegessen hatten. Und das war der Moment für Grissini mit Parmesan:
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Das schöne an einem Kochblog sind unter anderem die Kommentare. Der Kommentar von Shirina zu unserem Chicken Biryani hat uns direkt das heutige Rezept beschert. Sie schrieb, das sie öfters “Butterhuhn” zubereitet. Da wir auch das noch nie gehört, geschweige den gegessen haben wurde natürlich sofort recherchiert…
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Ein guter Freund kam zu Besuch und brachte als Kochvorschlag zwei Vorspeiseideen mit. Beide hatten mit Spargel zu tun und hörten sich interessant an: “Spargel mit Chili” und “karamellisierter Spargel“.
Vielleicht war es ein glücklicher Umstand, dass wir an diesem Abend zwar viel Spaß hatten, uns jedoch nicht besonders geschickt beim Kochen anstellten. Das Chili war beim Anbraten zu dunkel geworden, ebenso der Spagel. Beim zweiten Anlauf (karamellisierter Spargel) kamen im Prinzip leckere Spargelbonbons heraus.
Und dann waren da noch die abgeschnittenen Spargelstängel. Zu schade, um sie weg zu werfen. Da wir noch Chilischoten im Kühlschrank hatten, wagten wir einen dritten Versuch. Heraus kam etwas umwerfend köstliches:
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Im Web gibt es wohl wirklich nichts, was es nicht gibt. Selbst zu Käsekuchen gibt es eine eigene Website: www.kaesekuchen.de. Angeregt durch einen Blogeintrag habe ich an Ostern meinen ersten Käsekuchen gebacken. In vielen Rezepten wird allerdings Vanillepudding verwendet. Keine Ahnung warum - aber wenn ich schon backe, dann möglichst ohne Fertigprodukte und so bin ich auf der Käsekuchenwebsite beim Amerikanischen Käsekuchen hängengeblieben. Denke das Ergebnis gibt mir recht - es geht prima auch ohne.
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Eigentlich mag ich keinen Rosenkohl, aber Stefan liebt ihn. Also habe ich mich zum heutigen Gericht hinreißen lassen - man kann ja nie wissen, vielleicht mag man es ja plötzlich doch. Um es vor weg zu nehmen - ich mag Rosenkohl immer noch nicht - aber Stefan war glücklich :o).
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Es ist ziemlich genau ein Jahr her, da bekamen wir Post vom Anwalt einer Rezeptseite. Nennen wir sie mal “Mariannes Kochbuch” (Name v. d. Red. geändert). Zusammen mit einer saftigen Honorar- und Anwaltsrechnung wurden wir darauf hingewiesen, dass wir nicht zusammen mit dem Bild der Kochbuchseite zu deren Rezept für einen Christstollen verlinken dürfen. Das ganze geschah seinerzeit auf einem Hausbau-Blog (einem Blog, der demnach thematisch nicht konkurriert).
“Eigentlich müssten wir mal kochbloggen und denen zeigen, dass wir ihre Rezepte nicht brauchen und nur als Goodwill verlinkt haben” sagten wir damals im Spaß. Dass wir kurze Zeit darauf tatsächlich mit dem Kochbloggen begonnen haben, hatte nichts mit der Abmahnung zu tun.
Dass wir vor ein paar Tagen allerdings einen Christstollen gebacken haben - nun ja, wir können uns nicht ganz davon freisagen, dass “Mariannes Kochbuch” dazu den Anstoß gab.

Hier ist unser Christstollen-Rezept. Ideengeber (und deshalb gerne verlinkt) war “Fool for Food“.
Zutaten:
- 500 g Weizenmehl
- 170 g Butter
- 150 ml Milch
- 140 g Zucker
- 15 g Vanillezucker
- 40 g Hefe
- 1 Ei
- 1 Eigelb
- 200 g Mandelstifte
- 50 g Orangeat
- 50 g Zitronat
- 100 g Rosinen
- Brauner Rum
- 1 gehäuften TL Zimtpulver
- 7 Nelken
- 1 Pimentbeere
- 1/2 TL Anissamen
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung …lies die komplette Story »
Mit der Tonne ist die Keksdose gemeint. Und die ist nun beinahe voll: Die unten angegebene Teigmenge reicht nämlich für 130-150 Kipferl.
Animiert wurde ich durch einen Kurzurlaub in Wien: Dort landeten wir wie viele andere Touristen auch im weihnachtlichen Shop des Traditionscafes Demel. Und weil die Vanille-Kipferl aus Österreich kommen, sie in der Verpackung klasse aussahen und überall auf “Meisterliche Handarbeit” hingewiesen wurde, investierten wir 11 Euro und leisteten uns ca. 3 Dutzend des Kult-Gebäcks.
Das Ergebnis war gruselig: Es knirschte beim Biss in die Mandelhörnchen und
der Zucker bröselte einem aus den Dinger nur so entgegen. Die waren so süß, dass wir nach den ersten 4 Probekipferl den Rest angewidert weggeworfen haben.
Zeit, selber Vanille-Kipfel zu machen:

Denn kaum ein Wintergebäck ist so einfach wie dieses. Es mag Einbildung oder Euphorie sein: Mit dem Grundrezept von Nysa und einer intensiven Behandlung durch unsere neue Küchenmaschine wurde der Teil derartig locker und mürbe, sowas habe ich vorher noch nicht erlebt. Kauen unnötig - diese Kipferl lassen sich mit der Zunge zerdrücken. Wir haben übrigens statt Vanillezucker das Mark echter Vanilleschoten verwendet:
Zutaten für 130-150 Stück …lies die komplette Story »
Industriell hergestellte Lebkuchen sind oft Zuckerbomben, angereichert mit mysteriösen “Aromamischungen”. Die richtig guten Industrielebkuchen aus dem Großraum Nürnberg besitzen zwar edle Zutaten, jedoch auch einen stolzen Preis.
Warum also nicht mal selber Lebkuchen backen?
Mein erster Versuch ließ mich zunächst daran verzweifeln, dass die meisten Hobbyköche allem Anschein nach eine Gewürzmischung namens “Lebkuchengewürz” benutzen, um ihren saftigen Küchlein das richtige Aroma zu geben. Für einen Mörser-Fan wie mich nicht akzeptabel. Deshalb ist meine Zutatenliste auch ein wenig länger als üblich. Dafür ist auch alles selbst gemacht…

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Bisher kannte ich Sauce Hollandaise eigentlich nur aus den Päckchen im Supermarkt. Einmal hatte ich eines davon probiert, aber wirklich geschmeckt hatte es mir nicht. Da vieles was man selbst kocht oft anders und meist viel besser schmeckt wie das Fertigprodukt, wollten wir jetzt wissen wie man eine Sauce Hollandaise selbst zubereitet und wie sie dann wohl schmeckt. Auf der Suche nach einem Rezept bin ich auf www.spargelseiten.de gestoßen. Super Seiten - irre ausführlich erfährt man hier alles rund um den Spargel. Und natürlich wurden wir auch beim Rezept fündig, das uns als Anregung diente.

Zutaten für 4 Sauce Hollandaise-Liebhaber:
- 420g Butter
- 4 Eigelb
- 2 EL Wasser oder Spargelbrühe
- 2 EL Balsamico Bianco oder Weinessig
- 50 g feingehackte Zwiebeln
- Salz & Pfeffer
- Muskat
- frischer Grüner Spargel für 4 Personen (2,0 - 2,5 Kilo)
- Zucker
- Neue Kartoffeln
- TL Öl
Spargel-Zubereitung:
Spargel waschen und bei Grünem Spargel nur den unteren Teil schälen, anschließend die Spargelenden abschneiden. Wasser mit dem Salz, Zucker und dem Öl zum kochen bringen, Spargel dazugeben und ca. 8-10 Minuten leicht kochen lassen.
Parallel die neuen Kartoffeln weich garen.
Zubereitung Sauce Hollandaise:
Den Essig mit dem Wasser und den Zwiebeln in eine kleine Pfanne geben und miteinander eindünsten, bzw auf 1/3 reduzieren lassen. Anschließend etwas abkühlen lassen. Die Butter in einem Topf auf kleiner Flame zum schmelzen bringen. Die Eigelb zusammen mit der Essig-Wasser-Zwiebelmischung in ein hochwandiges Gefäß geben und im Wasserbad bei mäßiger Hitze (am besten mit dem Mixer) cremig schlagen. Das Wasserbad darf dabei nicht über 65°C warm werden. Prima lässt es sich mit einem Braten-Thermometer mit Fühler kontrollieren.
Jetzt die handwarme Butter ganz langsam unter tüchtigem rühren unter die Sauce mischen. Anschließend die Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Kartoffeln, Spargel und Sauce sofort, am besten auf angewärmten Tellern, servieren.
Und ab sofort bin ich ein echter Fan von Sauce Hollandaise und Grünem Spargel. Selber machen schmeckt einfach viel besser…