Rinderfilets mit Frühlingsgemüse und Café de Paris

Café de Paris habe ich vor langer Zeit mal gegessen und noch ausgesprochen schmackhaft in Erinnerung. Als ich vor kurzem Rumsteak mit Café de Paris im Restaurant gegessen habe war ich allerdings enttäuscht. Die Sauce schmeckte nicht sehr ausgewogen und anders wie ich es in Erinnerung hatte. Daher musste ich unbedingt probieren ob es besser geht. Die Menge an Butter hat mich zwar im ersten Moment zögern lassen, aber das anschließende Geschmackserlebnis war die Kalorienbombe wert ;o).

Rinderfilets mit Frühlingsgemüse und Cafe de Paris

Zutaten für 4 Personen und reichlich Café de Paris:

  • 4 Rinderfilets
  • 1 TL Butterschmalz
  • 2 Möhren
  • 1 Kohlrabi
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Zucchini
  • 1/2 Bund Radieschen
  • 100 g Champions
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 150 ml Brühe
  • Rinderfilets mit Frühlingsgemüse und Cafe de Paris2 EL Sahne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zutaten für die Sauce Café de Paris:

  • 300 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2-3 EL scharfer Senf
  • 2 TL Ketschup
  • 2 TL Rosmarin (gehackt)
  • 2 TL Thymian
  • 2 TL Estragon
  • 1 TL Curry
  • Prise Oreganon
  • Prise Cayennepfeffer
  • 3 EL Cognac/Weinbrand
  • Spritzer Zitronensaft
  • 200 ml Sahne

Zubereitung Frühlingsgemüse:

Zuerst die Kartoffeln garen - aber nicht weichgaren, da sie noch mit dem Gemüse mitgedünstet werden. Etwas abkühlen lassen, dann schälen und in kleine Würfel scheiden. Parallel das Gemüse waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Petersilie fein hacken. Die Knoblauchzehe ebenfalls fein hacken.

In einem Topf Butterschmalz schmelzen, die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch darin ca. 2 Minuten andünsten, dann die Karotten dazugeben, nach weiteren drei Minuten die Kohlrabi dazugeben. Dann alles mit der Gemüsebrühe ablöschen und bei geschlossenem Deckel dünsten. Nach ein paar weiteren Minuten die Champions, die Zucchini, die Radischen und Kartoffeln dazugeben, gut vermischen und alles bißfest garen. Gegebenenfalls ohne Deckel wenn noch zuviel Flüssigkeit im Topf ist. Zum Schluß mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken und die Petersilie dazu geben.

Zubereitung Café de Paris Sauce:

Knoblauch sehr fein hacken. Frischen Rosmarin, Estragon und Thymian fein hacken und alle anderen Zutaten für die Sauce bereits stellen. Dann die Rinderfilets in einer Pfanne mit Butterschmalz auf beiden Seiten scharf anbraten (ca. 2-3 Minuten pro Seite). Fleisch im auf 50 °C vorgeheizten Backofen beiseite stellen. In der selben Pfanne die 300 g Butter schmelzen lassen. Knoblauch und die anderen Zutaten (ausgenommen die Sahne) dazugeben, verrühren und etwas köcheln lassen. Dann die Sahne dazugeben und sehr gut verrühren und noch etwas köcheln lassen.

Zuerst dachte ich schon, das es nie ein Sauce wird, da sich die Butter und die Sahne nicht richtig vermischen wollten. Aber nach ein paar Minuten und kräftigem rühren ist ein super schmackhafte sämige Sauce entstanden.

Tipp noch: Nichts übrig lassen, die Sauce eignet sich nicht zum erneuten erwärmen am nächsten Tag :o(.

Erstellt von Biene am 09.06.2008 | Schreib einen Kommentar...
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Malai Murg Tikka mit Frühlingszwiebeln

Bei stöbern nach neuen Rezeptideen sind wir bei einem Blog über Indien hängen geblieben. Das Rezept Malai Murg Tikka hört sich nicht nur exotisch an sondern “lass sich auch lecker”… Wir konnten es natürlich nicht lassen und haben es ein wenig modifiziert und um schmackhafte Frühlingszwiebeln ergänzt - damit ist es vermutlich nicht mehr sehr indischen - aber lecker ;o).

Malai Murg Tikka mit Frühlingszwiebeln

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Hühnchenbrüste
  • Saft einer halben Zitrone
  • 150 g Joghurt
  • insg. 5 EL Sahne
  • 2 TL gemahlenen Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1 Chilischote
  • 3 EL geriebener Cheddar
  • 1 EL Öl
  • Salz
  • 1 TL Speisestärke
  • 50 g ungesalzene Erdnüsse
  • 1 Bund (8 Stk.) Frühlingszwiebeln
  • Butter
  • 250 g Reis (hier eine Mischung aus Wild und Natureis)

Zubereitung:

Malai Murg Tikka mit FrühlingszwiebelnZirka 4 Stunden vorher: Halbe Zitrone auspressen. Hähnchenbrüste waschen, trockentupfen, vierteln und in eine Schüssel geben und mit dem Zitronensaft beträufeln.

Chilischote waschen, entkernen und in kleine Würfelchen schneiden. In einer Schüssel den Joghurt, 2 EL Sahne, 1 TL gemahlenen Kreuzkümmel, 2 EL geriebenen Cheddarkäse und die Chiliwürfel verrühren und über die Hähnchenbrusttücke geben. Zudecken im Kühlschrank rund 4 Stunden durchziehen lassen.

Dann die Erdnüsse fein hacken. Die Frühlingszwiebeln waschen und auf eine Länge von rund 10 cm zuschneiden. Die Hälfte des abgeschnittenen Grüns in kleine Stücke schneiden und beiseite stellen.

Parallel den Reis garen.

In einer tiefen Pfanne 1 EL Öl erhitzen. Die Hähnchenstücke mit samt der Marinade in die Pfanne geben und zugedeckt mit mittlerer Hitze garen und gelegentlich wenden.

Parallel in einem Topf oder Pfanne die Erdnussstücke in Butter leicht anbräunen und nach ein paar Minuten die Frühlingszwiebeln dazugeben (nicht die kleinen Stücke) und dünsten und beiseite stellen (warm halten).

Jetzt die Sauce andicken. In einer kleinen Schüssel 3 EL Sahne mit der Speisestärke und 1EL Cheddar verrühren und in die Pfanne mit den Hähnchenbrüstchen geben und gut verrühren. Kurz vor dem servieren die kleinen Frühlingszwiebelstücke unter die Sauce geben - kurz erwärmen.

Dann auf den Reis die Hähnchenstückchen geben, Sauce dazu und je zwei Frühlingszwiebeln mit Erdnüssen.

Erstellt von Biene am 04.06.2008 | (7) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Hähnchenbrust mit Drillingkartoffeln an Waldmeistersabayon

Waldmeister ist wirklich faszinierend - bis zu unserer Waldmeisterbowle war für mich Waldmeister einfach nur ein grüner künstlicher Sirup. Im Wald wahrgenommen habe ich ihn erst, als Stefan ihn mir zeigte. Begeistert davon wie intensiv der Geschmack der eher unscheinbaren Pflanze sein kann, gab es heute direkt das nächste Waldmeisterexperiment. Etwas skeptisch war ich zwar - aber der dezente Geschmack der Sabayon hat mich überzeugt und passte prima zum Hühnchen. Nur leider schmeckten unsere Drillingkartoffeln ziemlich fade.

Hähnchenbrust mit Drillingkartoffeln an Waldmeistersabayon

Zutaten für 4 Personen:Hähnchenbrust mit Drillingkartoffeln an Waldmeistersabayon

  • 100 ml Weißwein
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 Bund Waldmeister
  • 8 Eigelb
  • Salz und Pfeffer
  • 4 Hähnchenbrustfilet
  • Öl
  • 250 g Bohnen
  • Kartoffeln

Zubereitung:

In einem Topf die Gemüsebrühe und den Weißwein zusammen aufkochen, den bereits welken Waldmeister (wichtig, da er sonst noch nicht den typischen Geschmack entwickelt hat) hinein geben und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Dann durch ein Sieb gießen und den Sud auf rund 1/4 (0,8 dl) einkochen.

Parallel die Kartoffeln garen und einen Topf mit heißem Wasser für die Zuckerschoten aufsetzen, da diese nur kurz vor dem servieren blachiert werden. Die Hähnchenbrustfilets mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit Öl auf mittlerer Flamme anbraten.

Unmittelbar vor dem Servieren die 8 Eigelb, den Waldmeistersud, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mit dem Schneebesen verrühren. Im heissen Wasserbad 6-7 Minuten schaumig aufschlagen. Das Wasserbad darf nicht mehr wie 70 Grad warm werden, da sonst das Eigelb stockt.

Hähnchenbrust mit dem Waldmeister-Sabayon, den blanchierten Zuckerschoten und den Kartoffeln servieren.

Erstellt von Biene am 30.05.2008 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Karamellisierter Chili-Spargel

Ein guter Freund kam zu Besuch und brachte als Kochvorschlag zwei Vorspeiseideen mit. Beide hatten mit Spargel zu tun und hörten sich interessant an: “Spargel mit Chili” und “karamellisierter Spargel“.

Vielleicht war es ein glücklicher Umstand, dass wir an diesem Abend zwar viel Spaß hatten, uns jedoch nicht besonders geschickt beim Kochen anstellten. Das Chili war beim Anbraten zu dunkel geworden, ebenso der Spagel. Beim zweiten Anlauf (karamellisierter Spargel) kamen im Prinzip leckere Spargelbonbons heraus.

Und dann waren da noch die abgeschnittenen Spargelstängel. Zu schade, um sie weg zu werfen. Da wir noch Chilischoten im Kühlschrank hatten, wagten wir einen dritten Versuch. Heraus kam etwas umwerfend köstliches:

Zutaten:

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 3-4 Chilischoten
  • 100 g weißer Zucker
  • 20 g Butter
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Den Spargel waschen, die Stilenden entfernen. Die Spagelstangenenden nur schälen, falls die Spargelstangen besonders dick oder holzig sind.

Die Chilischoten in feine Stücke schneiden. Den Zucker in wenig Wasser zu einer zähfließenden Masse auflösen.

Die Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Pfanne sollte groß genug sein, um später die Spargel in voller Länge aufnehmen zu können. Die Chilistücke in der Butter ca. 5 Minuten braten. Anschließend den Spargel hinzu geben und in der Chilibutter 3-4 Minuten wenden.

Zum Schluss die Zuckermasse hinzu geben. Vorsicht: Das kann zischen und spitzen. Die Temperatur hoch drehen und die Zuckermasse aufkochen. Das ganze ist fertig, wenn die Flüssigkeit hellbraune Farbe annimmt. Dann die Pfanne sofort vom Feuer nehmen, damit der Zucker nicht weiter karamellisiert!

Das ganze ist übrigens zu lange auf dem Feuer gewesen, wenn die Zuckermasse dunkelbraun wird. Zum Trost: Das gibt dann leckere Spargelbonbons ;-)

Tipp: Zuckermasse kann hartnäckig sein. Wer die Pfanne sofort nach dem Kochen mit kochendem Wasser ausspült, spart sich viel Ärger.

Update: Letzte Woche startete im Kochtopf ein Kochevent zum Thema “Some Like it Hot“. Hätte mich Barbara nicht drauf hingewiesen, dass wir mit diesem Chili-Spargel ins Konzept passen, hätte ich vermutlich verschlafen, daran teilzunehmen.

Blog-Event XXXV- Some like it HOT

Rezeptidee: Dirk von Diringshofen

Erstellt von Stefan am 26.05.2008 | (8) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Mexikanische Hackfleisch-Blätterteigtasche

Nachdem äußerst leckeren Bärlauch-Blätterteig-Snack heute direkt das nächste Blätterteiggericht, da ich jetzt irgendwie auf den “Blätterteiggeschmack” gekommen bin ;o). Auch diesmal haben wir über den Hunger hinaus gekocht und einige Taschen eingefroren. Jetzt bin ich allerdings gespannt wie gut sie sich überhaupt aufbacken lassen…

Mexikanische Hackfleisch-Blätterteigtasche

Zutaten für ca. 8-10 Taschen (ca. 8×8 cm):

  • Mexikanische Hackfleischblätterteigtasche500 g Rinderhack
  • 2 Paprika
  • 1 Dose Mais (450 g)
  • 2 große Zwiebeln
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 3 Blätterteigrollen
  • Olivenöl
  • 2 Eier
  • 2 TL Milch
  • Salz
  • Backpapier

Gewürzmischung:

  • 1 TL gelbe Senfkörner
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Peperonchini
  • 2 TL Korinandersamen

Zubereitung:
Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen. Die Zwiebeln grob hacken. Dann die Paprika würfeln. Die Gewürze in einem Mörser kräftig mörsern.

In eine große Pfanne etwas Olivenöl geben und die Zwiebelwürfel kräftig anbraten, dann die Paprika dazugeben und alles zusammen weiterbraten. Nach rund 10 Minuten das Hackfleisch dazugeben und kräftig anbraten. Sobald das Hackfleisch durchgegart ist die passierten Tomaten dazugeben und mit der gemörserten Gewürzmischung abschmecken und ggf. etwas salzen. Dann den Mais dazugeben und unterrühren.

Eigelb und Eiweiß trennen. Eigelb mit Milch verrühren. Teig zuschneiden und die Ränder mit der Eigelb/Milch-Mischung bestreichen. Dann die Füllung gleichmäßig verteilen. Teigplatte zuklappen und mit einer Gabel ringsherum zusammendrücken.

Außen ebenfalls noch mit der Eigelb/Milch-Mischung bestreichen. Ca. 10-15 Minuten im 200°Grad heißen Backofen backen. Passt prima zu Salat.

Erstellt von Biene am 23.05.2008 | Schreib einen Kommentar...
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Barramundi mit Bärlauchsauce

Barramundi oder auch Baramundi zeichnet sich durch weißes, zartes aber doch festes Fleisch aus und gehört zur Familie der Barsche. Einfach nur leicht mehlen und in Butterschmalz angebraten schmeckte der Fisch wirklich klasse. Und da wir wahre Bärlauchfans geworden sind, gab es dazu eine leckere Bärlauchsauce.

Barramundi mit Bärlauchsauce

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Barramundifilets
  • 2 Schalotten
  • 150 g Bärlauch
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Cognac
  • 100 ml Weisswein
  • Salz und Pfeffer
  • Butterschmalz
  • etwas Mehl
  • 200 g Pappardelle

Zubereitung:

Schalotten fein würfeln. Bärlauch in dünne Streifen schneiden. Barramundifilet trocken tupfen und von beiden Seiten leicht bemehlen.

In einer Panne die Barramundifilet von beiden Seiten kurz in Butterschmalz anbraten. Aus der Pfanne nehmen und in einer feuerfesten Form anschließen im 100 g warmen Backofen durch garen lassen. Währenddessen in der selben Pfanne (nicht auswischen) die Schalotten mit etwas Butterschmalz glasig dünsten und dann mit dem Weißwein und dem Cognac ablöschen. Das ganze stark reduzieren. Dann die Sahne dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen und etwas ziehen lassen.

Parallel die Pappadelle al dente kochen.

Sobald der Fisch durchgegart und die Nudeln fertig sind, den Bärlauch unter die Sauce geben. Gut vermischen und den Fisch mit Pappardelle und Bärlauchsauce servieren und genießen. Einfach, schnell und lecker.

Erstellt von Biene am 19.05.2008 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Frühlingszwiebelsuppe

Und gleich noch ein Gericht, das durch die Schweiz inspiriert ist - vermutlich aber gar nicht schweizerisch ist ;o). Aber egal - die Suppe die wir in der City von Bern gegessen haben war so lecker, das wir sie einfach nachkochen mussten. Perfekt dazu gepasst haben übrigens unsere Blätterteigkeile mit Bärlauch und Parmesan.

Frühlingszwiebelsuppe

Zutaten für 4 Personen:

  • 3 Bund Frühlingszwiebeln
  • 200 g Sahne
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 80 Butter
  • 30 g Mehl
  • 30 g Parmesan
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst 2 Bund Frühlingszwiebeln waschen und in Streifen schneiden. Den dritten Bund Frühlingszwiebeln in sehr feine Streifen schneiden und beiseite stellen. Schnittlauch ebenfalls klein schneiden und den Parmesan reiben. Knoblauch schälen und fein hacken.

In einem Topf 1,8 Liter Wasser mit Salz erhitzen und die in Streifen geschnittenen Frühlingszwiebeln darin rund 10 Minuten auskochen. Anschließend die Zwiebeln abgießen und das Wasser unbedingt in einem Behälter auffangen.

Jetzt die Butter zum schmelzen bringen und darin den Knoblauch dünsten. Dann das Mehl dazugeben und kräftig rühren damit es nicht klumpt. Sobald es goldgelb ist mit dem Frühlingszwiebelwasser ablöschen (rund 1,5 Liter sollen es noch sein) und mit einem Schneebesen sofort weiter kräftig umrühren. Die Sahne dazugeben. Jetzt nur noch auf ganz kleiner Flamme stehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Schnittlauch zusammen mit dem Parmesan darunter rühren. Alles noch etwas ziehen lassen. Während dessen die feingeschnittenen Frühlingszwiebeln aufteilen und in die Suppenschüsseln geben. Kurz vor dem Servieren mit Suppe aufgießen, damit die Frühlingszwiebeln noch richtig knackig sind und zwiebelig schmecken.

Erstellt von Biene am 15.05.2008 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Maibowle (Waldmeisterbowle)

Gehen wir das Thema mal technisch/medizinisch an: Die meisten Lebewesen entwickeln nach ihrem Ableben Gerüche, wenn der Zersetzungsprozess einsetzt.

Bevor jetzt alle angeekelt weglaufen: Ja, es geht tatsächlich um Waldmeister. Der riecht im lebendigen Zustand nämlich im besten Fall nach Wiese. Abgelebt jedoch, beginnt die Pflanze zu welken und erhöht den Cumaringehalt erheblich. Eben jenes Cumarin ist dafür verantwortlich, dass Waldmeister nach seinem Exitus riecht, wie er riechen muss: Grün. Obwohl er Speisen und Getränke nicht grün zu machen vermag (dazu ist nur Dr. Oetker imstande).

Während sich im Dezember alle Welt über die höhe Cumarinbelastung in Weihnachtsplätzchen aufregt, greift im Mai eine ganze Nation zu prickelnden Getränken mit freiwilliger Cumarinaromatisierung: Waldmeisterbowle. Und genau das haben wir auch getan, denn es ist ja schließlich Mai und der Waldmeister wächst und blüht im Wald…

Zutaten: …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 12.05.2008 | (8) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Rübli-Rösti mit Salat

Da ist man nur zwei Tage in der Schweiz und schon bestimmen die Schweizer unseren Speiseplan <g>. Rösti essen wir sonst eigentlich nur ab und an als Beilage im Restaurant - in der Schweiz wird daraus eine richtige Hauptmahlzeit gezaubert. Schweizer Rösti scheinen sich auch in der Form von unseren, hier meist flachgedrückten Rösti, zu unterscheiden. Klar, das wir unbedingt ausprobieren mussten, ob es uns zu Hause auch gelingt. Rezepte gibt es ja sowohl mit rohen als auch gekochten Kartoffeln - wir haben uns für rohe Kartoffeln entschieden und werden es auch beibehalten. Nur schnell muss man beim raspeln sein - die Kartoffeln werden leider verdammt schnell braun.

Rübli-Rösti

Zutaten für 3 Personen als Hauptgericht:

  • 800 Kartoffeln
  • 2 Karotten
  • 80 g Appenzeller
  • 5 Schalotten
  • 1-2 EL Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer
  • Schnittlauch für die Garnitur

Zubereitung Rübli-RöstiZubereitung:

Karotten schälen und grob raspeln. Den Käse fein reiben. Die Schalotten würfeln. Schnittlauch in kleine Stücke schneiden. Jetzt die Kartoffeln schälen und kurzzeitig in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen, damit die Kartoffel vor dem Raspeln nicht schon braun anlaufen. Sobald alles vorbereitet ist, die Kartoffeln aus dem Wasser nehmen und gut abtrocknen. Dann sofort grob raspeln.

Parallel in einer großen beschichten Pfanne 1 Eßlöffel Butterschmalz schmelzen lassen und die Schalotten darin glasig dünsten. Geraspelte Kartoffeln und Karotten dazugeben und vermischen, evtl. noch etwas Butterschmalz dazugeben.

Das unkompliziert an dieser Zubereitung - das Rösti darf ruhig zerfallen. Also einfach immer wieder mischen, damit es nicht anbrennt. Mit Salz und Pfeffer würzen und nach rund 10 Minuten den Käse über die Karotten-Kartoffelmischung geben und gut untermischen. Jetzt die Masse immer wieder wenden und platt drücken. In der Schweiz wurde das Rösti als “Rolle” serviert. Wir haben daher zum Schluß portioniert und dann einfach die Stücke “gefaltet” in dem wir einen Teil umgeklappt haben. Zusammen mit einem Salat ist es eine tolle vegetarische Hauptmahlzeit :o).

Erstellt von Biene am 09.05.2008 | (6) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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